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Infektionsschutz & Reisemedizin

Informationen zum Coronavirus

Aktuell sind in Ingolstadt 96 Personen positiv getestet, weitere 17 Personen sind wieder genesen. (Stand: 31.03., 14:30 Uhr)

Aktuelle Informationen und Entwicklungen finden Sie im

>> Newsticker Coronavirus <<

Generell gilt:
Städtische Gesundheitsbehörden und das Klinikum Ingolstadt sind vorbereitet. Die Maßnahmen orientieren sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und am Pandemieplan. Die zuständigen Stellen stimmen sich ständig zur Bewertung der Lage und zum Vorgehen ab, unter anderem in der Führungsgruppe Katastrophenschutz.

Die Lage wird ernst genommen, es besteht aber kein Grund zu übertriebener Reaktion.

Allgemeine Informationen

Generelle Infomationen zum Coronavirus und weiterführende Links bietet das Bayerische Gesundheitsministerium.


Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache 


Informationen für Gehörlose

Entwicklung in Bayern
Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Entwicklung Bayern - Landesamt


Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Häufige Fragen zum Coronavirus beantworten das Robert Koch Institut (RKI), das  Landesamt für Gesundheit und das Bayerische Gesundheitsministerium:

FAQ Coronavirus - RKI 
FAQ Coronavirus - Landesamt
FAQ Coronavirus - Bayerisches Gesundheitsministerium


Mundschutz Selbermachen?

Viele Menschen fragen sich, ob das Tragen eines Mundschutzes sinnvoll ist. Experten sind sich einig, dass einfache Atemschutzmasken keinen wirksamen Schutz vor Infektionen darstellen und für medizinische Zwecke ungeeignet sind. Jedoch kann ich mit einem Mundschutz durchaus andere schützen.
>> Weitere Informationen


Generelle Hinweise für richtiges Handeln in Notsituationen und Ratgeber für Notfallvorsorge vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz:
>> Persönliche Checkliste zum Herunterladen

Was tun im Verdachtsfall?

Die richtigen Verhaltensregeln bei einem begründeten Verdacht:

Personen, die befürchten erkrankt zu sein, sollten zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Verhalten abklären.

Sie sollten nicht von sich aus Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen aufsuchen (Ansteckungsgefahr). Ist die Arztpraxis nicht erreichbar, kann man sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Die Stadt Ingolstadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem besorgte Bürger im Zusammenhang mit medizinischen Themen Auskünfte zum Coronavirus, zu richtigen Verhaltensweisen und zu Hygiene-Tipps erhalten können und ihre Fragen hierzu stellen können. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-1430 von Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr, am Wochenende von 9 bis 18 Uhr. Gehörlose können per E-Mail Kontakt aufnehmen: covid-deaf@ingolstadt.de

Zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen sei auf ein
Merkblatt des Bayerischen Gesundheitsministeriums verwiesen.

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der innerhalb weniger Minuten ein Fragenkatalog beantwortet wird und daraus spezifische Handlungsempfehlungen gegeben werden:
>> CovApp - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus

Ausgangsbeschränkung vom 21. März bis 19. April

In Bayern gilt seit 21. März 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie für zunächst zwei Wochen eine vorläufige Ausgangsbeschränkung, am 30. März wurde diese bis 19. April verlängert.

Damit ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur noch bei triftigen Gründen erlaubt – insbesondere zur Ausübung des Berufs. Außerdem ist das Einkaufen etwa von Lebensmitteln und Getränken sowie der Arztbesuch weiter möglich. Erlaubt sind auch Spaziergänge und Sport an der frischen Luft – allerdings nur alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes. Eine Gruppenbildung an öffentlichen Plätzen darf es nicht mehr geben.

FAQ zur Ausgangsbeschränkung finden Sie auf dem Bayerischen Landesportal:

https://www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-zur-ausgangsbeschraenkung/

>> “Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus“

Die Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung finden Sie auf den Internetseiten des Bayer. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Informationen zur Ausgangsbeschränkung in: Englisch (EN)Französisch (FR)Türkisch (TR)Russisch (RU)Arabisch (AR)Farsi (FA).

21.03.2020, 17:20 Uhr

Schulen und Kindertageseinrichtungen sind geschlossen

Der Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Bayern wird ab Montag, den 16. März bis einschließlich der Osterferien eingestellt. Beim Sozialministerium finden Sie alle wesentlichen Informationen für die bayerischen Schulen:

>> Unterricht an bayerischen Schulen wird eingestellt

>> Elterninformation in deutscher, russischer und türkischer Sprache (PDF, 450 kB)

Auch in den bayerischen Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten gibt es von Montag, den 16. März bis Sonntag, den 19. April ein Betretungsverbot für Kinder. Beim Gesundheitsministerium finden Sie alle wesentlichen Informationen für die Kitas:

>> Aktuelle Informationen zur Kindertagesbetreuung vom 13.03.2020

>> Hinweise zur Allgemeinverfügung: Kinderbetreuung und Ausnahmeregelungen vom 15.03.2020

Die Elterninformation zur Allgemeinverfügung Kitas ist verfügbar in folgenden Sprachen:

Soziale Hilfen

Das Seniorenbüro des Bürgerhauses unterstützt ältere Mitbürger

Vor allem Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranken wird empfohlen, Menschenmengen zu meiden und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Hier möchte das Bürgerhaus gezielt unterstützen und vermittelt ab sofort Hilfen auf privater Basis, um Hilfesuchende und Helfer zusammenzubringen. Es geht zum Beispiel um Einkaufshilfen, Botengänge zum Arzt oder Besorgungen aus der Apotheke.

Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich an das Seniorenbüro im Bürgerhaus wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 16 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 305-2830 zur Verfügung. Per Mail ist das Seniorenbüro unter seniorenbuero@ingolstadt.de zu erreichen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerhaus-ingolstadt.de

Telefonsprechstunde - Psychotherapeutische Beratung und Hilfe

In Ingolstadt bieten Dr.phil. Christoph Riedel und Prof. Dr.phil. Ralf T. Vogel, beide langjährig psychotherapeutisch in Ingolstadt tätig, eine ehrenamtliche (kostenfreie) psychotherapeutische Telefonsprechstunde an, um sich über Themen wie Angst, beunruhigende Gedanken, Sinnfragen, Gefühle des Eingesperrtseins oder der Einsamkeit, Trauer und Niedergeschlagenheit, zu beraten und auszutauschen.

Weitere Informationen und Telefonsprechzeiten finden Sie >>hier


Das Bayerische Rote Kreuz bietet Einkaufsdienst an

Für Menschen, die sich wegen des Coronavirus‘ in häuslicher Quarantäne befinden, geht das Rote Kreuz zum Einkaufen. Weitere Informationen finden Sie >> hier


Malteser-Einkaufsdienst

Die Koordinatoren des Malteser-Einkaufsdienstes sind erreichbar: für die Stadt Ingolstadt von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 08421 980756 und per E-Mail unter einkaufsdienst.ingolstadt@malteser.org, für Stadt und Landkreis Eichstätt von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 15 Uhr unter Telefon 08421 980755 und per E-Mail unter einkaufsdienst.eichstaett@malteser.org.

Wer 70 Jahre oder älter ist oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst melden. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Während Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden können, wird auf Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich Rücksicht genommen. Der Dienst ist, bis auf das Geld für den Wareneinkauf, kostenfrei.

Auch wer ehrenamtlich als Einkaufshelfer tätig werden will, kann sich melden bei Anke Thiede, E-Mail: anke.thiede2@malteser.org.

Schutzfonds Kultur, Brauchtum, Sport, Soziales, Jugend

Die erforderlichen und sehr kurzfristig verfügten Maßnahmen der Staatsregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben nicht nur auf die Unternehmen und die Wirtschaft erhebliche Auswirkungen, sie greifen in ihren Wirkungen auch umfassend in die für die Stadtgesellschaft und das öffentliche Leben wichtigen Bereiche Kultur, Brauchtum, Sport, Soziales und Jugend ein. Diese Aufgabenbereiche wurzeln seit jeher tief in der örtlichen Gemeinschaft und zählen mit zum Pflichtenkreis der Kommune.

Wesentlicher Ansatz ist, laufende städtische Förderungen und Zuschüsse unverändert aufrechtzuerhalten.

Ziel der Unterstützungsmaßnahme und dieses neuen Programmes ist es, zusätzlich im Rahmen des Möglichen die durch die Corona-Pandemie finanziellen Mehrbelastungen der in diesen Bereichen tätigen örtlichen Vereine und Institutionen (im Besonderen ehrenamtlich/gemeinnützig tätige Akteure) abzufedern. Dieser sog. Schutzfonds soll dabei eine unmittelbare Soforthilfe sicherstellen und ergänzt und gleicht mögliche Lücken aus, die von den staatlichen Förderungen nicht oder nicht vollständig umfasst sind.

Hierzu wurden jetzt fünf Teilfonds eingerichtet und mit entsprechend Finanzmitteln ausgestattet:

  • Kultur und Brauchtum
  • Kindertagesstätten/Mittagsbetreuung
  • Sport
  • Soziales
  • Jugend

Für die Erstbearbeitung und Unterstützung wurden rund 500.000 Euro bereitgestellt, eine weitere hohe Tranche ist bei Bedarf abrufbereit.

Zum Verfahren:

Als Grundsatz und erster Prüfschritt vor jeder Antragstellung gilt, vorrangig die aufgelegten Förderprogramme und Hilfen des Staates sowie übergeordneter Verbände (z.B. BLSV) zu nutzen. Es gilt gerade die Zusage der Bayerischen Staatsregierung, dass unbürokratisch und zeitnah Förderungen an Betroffene ausgereicht werden.
Sobald hierzu konkrete Informationen und Verfahrensabläufe bekannt sind, werden diese auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

Hinsichtlich des städtischen Schutzfonds gelten zunächst folgender Verfahrensschritte:

1. Formloser Erstkontakt der Betroffenen zur Stadt Ingolstadt:
Telefonisch oder per E-Mail - die Kontaktdaten für die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie >> hier

2. Die Anfragen bei den zuständigen Fachbereichen/Ansprechpartnern werden aufgenommen und nach den konkreten Anliegen strukturiert. Seitens der städtischen Ämter werden den Antragstellern Hinweise (z.B. erforderliche Unterlagen) und Hilfestellungen zu den konkreten Fragestellungen gegeben.

3. Im nächsten Schritt werden die schriftlich einzureichenden Anträge/Formulare im Rahmen eines vereinfachten und beschleunigten Verfahrens von den Fachbereichen geprüft. Ziel ist die zeitnahe Verbescheidung/Gewährung der Anträge und unverzügliche Auszahlung der Fördermittel bei positiver Verbeischeidung.


Ab sofort stehen die zuständigen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Anfragen zur Verfügung:
Schutzfonds: Kontakte und Ansprechpartner

Stundung städtischer Forderungen

Aufgrund der deutschlandweit steigenden Zahlen an Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen staatlichen Anordnungen kommt es zu erheblichen Einschnitten im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben.

Diese wirtschaftlichen Auswirkungen haben wesentlich zur Folge, dass Unternehmen oder auch Privatpersonen städtische Forderungen (z.B. Rechnungen, Steuern, Beiträge, Gebühren) nicht mehr oder nicht mehr im geforderten Umfang leisten können.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 18. März beschlossen, dass die Stadt Ingolstadt als eine Maßnahme bei berechtigten Anliegen aufgrund von Corona-bedingten Zahlungsengpässen die Stundung von Steuer-, Beitrags-, Gebühren- und Rechnungszahlungen (u.a. Mieten und Pachten) prüft und unter größtmöglicher Ausnutzung eines gegebenen Ermessensspielraums gewährt. Die Prüfung dessen hat selbstredend weiterhin nach den gültigen gesetzlichen Regelungen zu erfolgen, d. h. es ist stets eine Härtefallprüfung vorzunehmen.
Für die Freistellung von Stundungszinsen gelten die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.

Gewerbesteuer

Für Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, unmittelbar beim Finanzamt die Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages zu beantragen.

Antrag Anpassung Gewerbesteuer (Finanzamt)

Sonstige städtische Forderungen

Die Stundung sonstiger städtischer Forderungen (Rechnungen, Gebühren, Pacht usw.) kann mit vereinfachtem Antrag unmittelbar bei der Stadt Ingolstadt beantragt werden. Zur Beschleunigung der Sachbearbeitung stellen wir Ihnen hier ein Formular zur Verfügung, das sowohl Antragstellern wie den Dienststellen ein rascheres Verfahren ermöglicht:

Kontakt

Tel.: 0841 305-2900
Fax: 0841 305-2909
E-Mail schreiben
oder Kontaktformular
Raum: 200
Website besuchen

Informationen für Unternehmer

IFG bietet Hotline für betroffene Unternehmen an

Die IFG Ingolstadt bietet ab sofort eine Hotline an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können.

Das Corona-Unternehmertelefon ist ab sofort erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-3003.

Darüber hinaus wurde unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Informationsseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Informationen und Meldungen – etwa in den Bereichen betriebliche Pandemieplanung, finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Kurzarbeit etc. – aufgeführt sind. Die Seite wird laufend erweitert und die aktuellsten Neuigkeiten und Entwicklungen werden aufgenommen.

17.03.2020, 16:30 Uhr

Reisewarnungen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne­maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen.

Wichtige Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes:
Coronavirus / Covid-19: Weltweite Reisewarnung

Information für Reisende in verschiedenen Sprachen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Insitituts.
Die Reiseinformationen liegen in Deutsch, Englisch, Italienisch, Chinesisch, Persisch und Koreanisch vor.

Current information on the coronavirus (in different languages)

Informationen der Beautragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration:

Informationen in verschiedenen Sprachen

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums und der WHO (World Health Organization) in verschiedenen Sprachen:

Anrufzeiten des Bürgertelefons im Gesundheitsamt: Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr, am Wochenende 9 bis 18 Uhr.

 

Übertragbare Krankheiten

Nach dem Infektionsschutzgesetz versteht man unter übertragbaren Krankheiten alle durch Krankheitserreger oder deren toxische Produkte mittelbar oder unmittelbar übertragbare Krankheiten. Dabei sind Krankheitserreger im Sinne des Gesetzes Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder sonstige biologische übertragbare Agentien, die bei Menschen eine Infektion oder eine übertragbare Krankheit verursachen können.

Um solchen Krankheiten vorbeugen, Infektionen frühzeitig erkennen oder ihre Weiterverbreitung verhindern zu können sieht das Infektionsschutzgesetz vor, dass behandelnde Ärzte bzw. feststellende Labors das Auftreten von im Gesetz festgelegten Krankheiten oder Krankheitserregern an das Gesundheitsamt weitermelden müssen. 

Das Gesundheitsamt ist verpflichtet, Infektionsquellen bzw. möglicherweise ebenfalls Infizierte zu ermitteln, über Schutzmöglichkeiten zu beraten bzw. Schutzmaßnahmen zu veranlassen.
Darüber hinaus informieren und beraten die Ärztinnen und die Hygienekontrolleure des Gesundheitsamtes zu allen ansteckenden Krankheiten und geben Tipps zur Vorbeugung.

Informationen zu einzelnen Infektionskrankheiten finden Sie hier:

Informationen zu weiteren Infektionserkrankungen finden Sie hier:
Infektionsschutz.de ;  LGLRobert-Koch-Institut

AIDS-Beratung und HIV-Testung - derzeit wegen Coronavirus nicht möglich

Nach Jahren, in denen sich die Anzahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland auf einem relativ gleichbleibenden Niveau von circa 2000 pro Jahr bewegte, lässt sich derzeit ein Aufwärtstrend feststellen, der einer wachsenden Sorglosigkeit mit verändertem Risikoverhalten zugeschrieben wird.
Das HI-Virus wird am häufigsten durch ungeschützte hetero- und homosexuelle Sexualkontakte und durch gemeinsamen Spritzengebrauch bei intravenös Drogenabhängigen übertragen. Möglich ist auch eine Virusübertragung auf das Kind während Schwangerschaft oder Geburt oder beim Stillen.
HI-Virushaltige Körperflüssigkeit, das bedeutet Blut, Samenflüssigkeit, Scheidensekret oder Muttermilch, muss direkt über eine Verletzung oder durch Spritzen bzw. indirekt über Schleimhautkontakt (an Augen, Nase, Mund, Genitalien oder Darm) in die Blutbahn gelangen, um eine Ansteckung zu verursachen.

Schutz vor Infektion bietet neben partnerschaftlicher Treue in erster Linie die konsequente Nutzung von Kondomen bei Sexualkontakten bzw. die Nutzung eines eigenen, sterilen Spritzenbestecks bei intravenösem Drogenkonsum, außerdem das Tragen von Einmalhandschuhen bei jedem Kontakt zu möglicherweise infektiösen Körperflüssigkeiten.

Wenn ein Ansteckungsrisiko gegeben war, ist eine gezielte ärztliche Beratung und eine Blutuntersuchung zu empfehlen, wobei ein zuverlässiges Ergebnis des Bluttests erst sechs Wochen nach dem eventuellen Infektionszeitpunkt zu erwarten ist.
Ein HIV-Test ist zu folgenden Öffnungszeiten ohne Anmeldung möglich:

Öffnungszeiten für HIV-Testung:  
Montag und Dienstag 08:30 - 11:30 Uhr
  14:00 - 15:30 Uhr
Donnerstag 08:30 - 11:30 Uhr
Mittwoch Vormittag und
Donnerstag Nachmittag
nur nach Vereinbarung

Weitere Informationen:

>> Fremdsprachige Informationen
>> Robert-Koch-Institut
>> Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
>> Deutsche AIDS-Hilfe e.V.

Tuberkulose-Fürsorge

Tuberkulose ist eine ansteckungsfähige bakterielle Krankheit, die vor allem die Lunge betrifft. Eine Ansteckung erfolgt fast ausschließlich über das unbemerkte Einatmen bakterienhaltiger Flüssigkeitströpfchen, die vom Erkrankten zum Beispiel beim Husten oder Sprechen an die Umgebung abgegeben werden.

Die Tuberkulose ist in der Regel gut behandelbar, sofern sie rechtzeitig erkannt wird und die Medikamente regelmäßig eingenommen werden. Doch oftmals verläuft die Erkrankung ohne auffällige Beschwerden. Viele sind sich deshalb der Ansteckungsgefahr nicht bewusst.
Symptome einer Tuberkulose können sein:

  • Husten mit oder ohne Auswurf
  • Nachtschweiß
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Atemnot
  • Schmerzen beim Atmen …

Bei Ansteckungsrisiko sind zum Ausschluss einer Infektion Untersuchungen (Bluttest, Röntgenuntersuchung, spezielle Hauttestung bzw. mikroskopische und kulturelle Untersuchung des Auswurfs) nötig. Auch nach behandelter Infektion sind entsprechende Kontrolluntersuchungen vorgesehen.  

Kostenlose Information, Beratung und Untersuchung bietet (gemäß §§ 3 und 19 IfSG) die Tuberkuloseabteilung im Gesundheitsamt.

Kontakt:

Tel.: 0841 305-1471
Fax: 0841 305-1469
Kontaktformular
Raum: 011
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Infektionsschutz & Reisemedizin

Tourismus in die entlegensten Regionen der Welt, die Anforderungen eines globalen Arbeitsmarktes und die Zuwanderung von Menschen aus tropischen und medizinisch unterversorgten Regionen führen zu besonderen gesundheitlichen Risiken. In fernen Ländern bestehen völlig andere Infektionsrisiken als in Deutschland und es verändern sich oftmals die epidemiologischen Bedingungen sehr rasch. Lange Flugreisen, veränderte klimatische und hygienische Bedingungen, fremde Ernährungsangebote, exotische Pflanzen- und Tierwelt, intensive Sonneneinstrahlung etc. bergen Gesundheitsgefahren in sich.

Gezielte Beratung zu den möglichen Reiserisiken, zu einer sinnvoll ausgestatteten Reiseapotheke, vor allem aber zu eventuell ratsamer medikamentöser Prophylaxe und zu empfohlenen Reiseimpfungen bieten die Ärztinnen im Gesundheitsamt.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

>> www.fit-for-travel.de

>> Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin

>> Centrum für Reisemedizin

>> Auswärtiges Amt - Reise und Gesundheit

>> Gelbfieberimpfung im Gesundheitsamt

Belehrung für Beschäftigte im Lebensmittelbereich - derzeit wegen Corona-Virus nicht möglich

Belehrungen nach §§ 42/43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) für den Umgang mit Lebensmitteln

Entsprechend den §§ 42 und 43 Infektionsschutzgesetz muss jede/r, die/der erstmals eine gewerbliche Tätigkeit im Lebensmittelbreich ausübt, durch das Gesundheitsamt oder einen besonders beauftragten Arzt schriftlich und mündlich über seine/ihre Pflichten belehrt werden.

Im wesentlichen geht es dabei darum,

  • dass es bei Strafandrohung verboten ist, bei Vorliegen der in § 42 IfSG aufgelisteten Krankheiten Lebensmittel für andere in irgendeiner Form zu bearbeiten oder in den Verkehr zu bringen und
  • dass bei Vorliegen entsprechender Krankheiten der Vorgesetzte umgehend informiert werden muss.

Nach der Belehrung ist schriftlich zu erklären, dass aktuell keine Hinderungsgründe gegen eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich vorliegen. Diese Erklärung ist bei Minderjährigen durch die/den jeweilige/n Sorge-/Erziehungsberechtigte/n zu unterschreiben, worauf besonders im Zusammenhang mit Schulpraktika zu achten ist.

Erst danach kann die Bescheinigung über die Belehrung nach § 43 IfSG ausgestellt werden, welche ausschließlich dem Arbeitgeber bzw. Vorgesetzten auszuhändigen ist.

 

Kosten für Sammel-Belehrung (Dauer: circa 45 Minuten) und Bescheinigung: 14 Euro pro Person.

Termine für die Belehrung bitte frühzeitig vorab telefonisch unter 0841 305-1461 vereinbaren.

Weitere Informationen:

www.rki.de

Multi-/resistente Krankheitserreger

Multi-/resistente Krankheitserreger (MRE) bedeuten nicht nur ein Erschwernis für die Behandlung verschiedener Infektions-Erkrankungen, sondern sie verursachen auch erhebliche Besorgnis bei Betroffenen und deren Bezugspersonen.
Oftmals gibt es kaum mehr oder gar keine wirksamen Medikamente gegen solche mulit-/resistenten Bakterien oder Viren, so dass einem korrekten Hygieneverhalten besondere Bedeutung zukommt.

Um zu einem verbesserten Informationsstand bei Laien und bei sogenannten „healthcare-workern“ zu kommen, gründete sich am 19.02.2009 im Gesundheitsamt Ingolstadt ein Netzwerk „MrE-Net-IN“ von Ärzten, Pflege-, Hygiene- und Krankentransportkräften, welche sich die Verbesserung von Aufklärung und  Empfehlungen zum angemessenen Umgang mit resistenten Erregern zum Ziel gesetzt hat. 

Hygiene-Tipps fürs kranke Kind zu Hause

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter
www.infektionsschutz.de bzw. gesundheitsamt@ingolstadt.de.