Seiteninhalt

Behördenwegweiser

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Eheschließung; Anmeldung

Die Eheschließenden müssen die Eheschließung beim Standesamt anmelden, damit dieses überprüfen kann, ob die rechtlichen Voraussetzungen für die Eheschließung vorliegen.

Beschreibung

Die Eheschließenden müssen die Eheschließung beim Standesamt anmelden und die dafür erforderlichen Papiere beschaffen. Grundsätzlich müssen sie persönlich beim Standesamt vorsprechen. Ist einer der beiden verhindert, kann er den anderen schriftlich ermächtigen. Ausnahmsweise, wenn beide Eheschließenden aus wichtigem Grund verhindert sind, kann die Eheschließung schriftlich oder durch einen Vertreter angemeldet werden.

Welches Standesamt für die Anmeldung der Eheschließung zuständig ist, hängt vom Wohnsitz der Eheschließenden ab. Bestehen unterschiedliche Wohnsitze, können sie sich aussuchen, bei welchem der zuständigen Standesämter sie die Eheschließung anmelden wollen.

Die Anmeldung der Eheschließung ist erforderlich, damit das Standesamt feststellen kann, ob die rechtlichen Voraussetzungen für eine Eheschließung erfüllt sind oder ob dem Heiratswunsch ein Eheverbot entgegensteht (Prüfung der Ehefähigkeit). Der Standesbeamte muss dazu einige Fragen an die Eheschließenden stellen.

Die Zuständigkeitsregelung ist jedoch nur für die Anmeldung der Eheschließung bindend. Die Ehe kann vor jedem Standesamt in Deutschland geschlossen werden, wenn bei der Prüfung der Ehevoraussetzungen durch das Anmeldestandesamt kein Ehehindernis festgestellt wurde und sich seit der Anmeldung keine Änderungen in den tatsächlichen Verhältnissen (bezüglich der Ehevoraussetzungen) der Eheschließenden ergeben haben. Über die Feststellung, dass kein Ehehindernis vorliegt, erhalten die Eheschließenden eine Mitteilung des Anmeldestandesamts. Die Eheschließung hat innerhalb von sechs Monaten nach dieser Mitteilung zu erfolgen, sonst ist ein erneutes Anmeldeverfahren notwendig.

Sind Sie schon 18 Jahre alt?
Beide Eheschließenden müssen volljährig sein.

Waren Sie schon verheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft?

  • Die frühere Ehe muss durch Tod, Scheidung oder sonstige gerichtliche Aufhebung aufgelöst sein.
    Wurde eine frühere Ehe im Ausland geschieden, so gilt: Eine Auslandsscheidung ist in der Regel nur wirksam, wenn sie durch die zuständige Landesjustizverwaltung ausdrücklich anerkannt wurde. Ausnahmen gelten nur, wenn die Ehe im Heimatstaat beider Ehegatten geschieden worden ist und keiner der Ehegatten deutschem Recht untersteht. Eine Anerkennung ist auch dann nicht erforderlich, wenn ein Gericht oder eine Behörde eines Staates der EU, ausgenommen Dänemark, entschieden hat und die Entscheidung nach dem 1. März 2001 ergangen ist. Soweit eine Anerkennung erforderlich ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig den erforderlichen Antrag zu stellen, weil die Bearbeitung eine gewisse Zeit erfordert und unter Umständen weitere Unterlagen beschafft werden müssen. Bei der Antragstellung ist das Standesamt, bei dem die neue Ehe geschlossen werden soll, gerne behilflich. Wurde die Anerkennung eines ausländischen Scheidungsurteils von einer Landesjustizverwaltung ausgesprochen, so ist sie in der gesamten Bundesrepublik Deutschland für Gerichte und Verwaltungsbehörden bindend, so dass für den Antragsteller ein für allemal klare Verhältnisse über seinen Personenstand geschaffen sind.
  • Die frühere Lebenspartnerschaft muss durch Tod, gerichtlichen Aufhebungsbeschluss oder sonstige gerichtliche Aufhebung aufgelöst sein.

Sind Sie in gerader Linie miteinander verwandt? Oder sind Sie Voll- oder Halbgeschwister?
In diesen Fällen ist eine Ehe ausgeschlossen. Dies gilt auch, wenn das Verwandtschaftsverhältnis durch Annahme erloschen ist.

Sind Sie Adoptivgeschwister?
In diesem Fall könnte das Familiengericht eine Ausnahme zulassen.

Sind Sie Ausländer?
Ausländer müssen, außer im Fall einer gleichgeschlechtlichen Ehe, ein Ehefähigkeitszeugnis ihrer Heimatbehörde vorlegen. Ist das nicht möglich, muss eine Befreiung durch den Präsidenten des in der Bundesrepublik Deutschland zuständigen Oberlandesgerichts beigebracht werden.

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann das Standesamt die Ehefähigkeit der Eheschließenden feststellen und einen konkreten Termin für Eheschließung vereinbaren.


UNTERLAGEN

In der Regel sind folgende Unterlagen vorzulegen:

Von Eheschließenden, die beide noch nicht verheiratet waren und volljährig und Deutsche sind:

  • einen beglaubigten Ausdruck aus dem Geburtenregister (nicht älter als 6 Monate), erhältlich beim Standesamt, das für den Geburtsort zuständig ist
  • eine erweiterte Meldebescheinigung, ausgestellt zum Zwecke der Eheschließung mit Angabe des Familienstandes, der Staatsangehörigkeit und der Wohnung, erhältlich beim Einwohnermeldeamt des Hauptwohnsitzes
  • eine Geburtsurkunde oder einen beglaubigten Ausdruck aus dem Geburtenregister gemeinsamer Kinder (nicht älter als 6 Monate), erhältlich beim Standesamt, das für den Geburtsort des Kindes zuständig ist
  • ein gültiger Reisepass oder Personalausweis

Von Eheschließenden, die bereits verheiratet waren oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gelebt haben:

Zusätzlich ein urkundlicher Nachweis über die Auflösung der letzten Ehe oder Lebenspartnerschaft (z. B. Tod, Scheidung, gerichtlichen Aufhebungsbeschluss). In der Regel kann der Nachweis durch eine neu ausgestellte Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde oder einen beglaubigten Ausdruck aus dem Ehe- oder Lebenspartnerschaftsregister dieser Ehe oder Lebenspartnerschaft erbracht werden.

 

ALLGEMEINE HINWEISE

  • Alle Urkunden müssen im Original vorliegen, Fotokopien können nicht anerkannt werden!
  • Fremdsprachige Urkunden werden in internationaler Form oder zusammen mit einer Übersetzung (durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer oder Dolmetscher!) benötigt.

In besonderen Fällen können weitere Unterlagen erforderlich sein! Ihr zuständiges Standesamt berät Sie gerne.

Heiraten in Ingolstadt

Heiraten in Ingolstadt

Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit nur ein eingeschränkter Publikumsverkehr in den Ingolstädter Rathäusern möglich. Bitte sprechen Sie daher bis auf Weiteres nicht ohne Terminvereinbarung zur Eheanmeldung im Standesamt vor! Gerne können Sie uns telefonisch oder per E-Mail unter heiraten@ingolstadt.de kontaktieren. Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail eine Telefonnummer an, unter der wir Sie telefonisch erreichen können.

Bereits vereinbarte Eheschließungen finden nach derzeitigem Stand in eingeschränkter Form statt. Bitte beachten Sie, dass die Angaben sich aufgrund des örtlichen Infektionsgeschehens kurzfristig ändern können. Die aktuellen Einschränkungen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.


Örtlichkeiten & Termine

Sie möchten sich standesamtlich trauen lassen? Wir freuen uns, dass Sie für dieses wichtige Ereignis in Ihrem Leben die Stadt Ingolstadt gewählt haben und begleiten Sie gerne bei allen Formalitäten und natürlich bei standesamtlichen Trauung. Sie haben derzeit die Wahl zwischen fünf verschiedenen Trauungsorten, in denen Sie sich das Ja-Wort geben können.

Trausaal im Alten Rathaus

Der Trausaal befindet sich im Erdgeschoss des Alten Rathauses. Es sind 27 Sitzplätze und etwa 25 Stehplätze vorhanden.

Termine:

Montag bis Freitag, 09:00 bis 11:30 Uhr, (ab 2022: Dienstag bis Freitag, 09:00 bis 11:30 Uhr) zusätzlich an Samstagen und an einem Freitagnachmittag im Monat von 13:00 bis 14:30 Uhr (Werktage).

Bitte beachten Sie unsere Trauungskalender.

Für Trauungen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Standesamtes wird eine zusätzliche Gebühr erhoben.


Ein Parkplatz für das Brautfahrzeug vor dem Alten Rathaus ist für Sie reserviert. Weitere Fahrzeuge sollten in der Tiefgarage am Stadttheater abgestellt werden (Gehzeit circa 5 Minuten).

Historischer Sitzungssaal im Alten Rathaus

Der Historische Sitzungssaal befindet sich im ersten Stock des Alten Rathauses. Für die Paare mit den Hochzeitsgästen sind insgesamt 70 Sitzplätze und genügend Stehplätze vorhanden.

Termine entnehmen Sie bitte unserem Trauungskalender.

Für Trauungen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Standesamtes wird eine zusätzliche Gebühr erhoben. Ferner fallen Auslagen an.

Ein Parkplatz für das Brautfahrzeug vor dem Alten Rathaus ist für Sie reserviert. Weitere Fahrzeuge sollten in der Tiefgarage am Stadttheater abgestellt werden (Gehzeit circa 5 Minuten).

Barocksaal im Stadtmuseum

Der Barocksaal befindet sich im ersten Stock des Kavalier Hepp. Es sind 70 Sitzplätze und ausreichend Stehplätze für Gäste vorhanden.

Termine entnehmen Sie bitte unserer Trauungskalender. Für Trauungen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Standesamtes wird eine zusätzliche Gebühr erhoben. Ferner fallen Auslagen für die Nutzung des Barocksaals an.

Ein Parkplatz ist für das Brautfahrzeug am Stadtmuseum reserviert.

Weitere Informationen zum Stadtmuseum finden Sie hier.

Arzneipflanzengarten des Deutschen Medizinhistorischen Museums

Der Arzneipflanzengarten des Deutschen Medizinhistorischen Museums ist an ausgewählten Terminen verfügbar.

Der Arzneipflanzengarten bietet Ihnen die Möglichkeit, unter freiem Himmel zu heiraten. Bei Regenwetter wird die Trauung unter den Arkaden abgehalten.

Termine entnehmen Sie bitte unserer Trauungskalender.
In dem Kalender finden Sie auch Informationen zu zusätzlich anfallenden Gebühren.

Am Museumsgebäude stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Fahrzeuge können auf dem Hallenbadparkplatz oder in der Münster-Tiefgarage abgestellt werden (Gehzeit jeweils circa 3 bis 5 Minuten).

Weitere Informationen zum Deutschen Medizinhistorischen Museum finden Sie hier.

Trauungen bei Kerzenschein

In der dunklen Jahreszeit werden an ausgewählten Terminen Kerzenscheintrauungen im Trauungszimmer des Alten Rathauses vorgenommen. 

Die spätabendlichen Termine sind ein besonderes Event in romantischer Stimmung, da auf elektronisches Licht verzichtet wird und das Trauungszimmer nur durch Kerzenlicht beleuchtet wird. Die Trauungen finden von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr statt. Die Termine entnehmen Sie bitte den Trauungskalendern.

Für die Kerzenscheintrauungen fällt ein Aufpreis zur regulären Gebühr an.

Bitte beachten Sie folgende Besonderheiten:

  • Die Trauungen bei Kerzenschein können nur mit maximal 24 Personen durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass neben dem Brautpaar und zwei Trauzeugen maximal 20 weitere Gäste an der Trauung teilnehmen können.
  • Auf Grund der Lichtverhältnisse sind Fotografien oder Filmaufnahmen unter Umständen nur mit Blitz bzw. Hilfslicht möglich. Bitte beachten Sie, dass bei derartigen Aufnahmen das Kerzenscheinambiente nicht mehr gewahrt wird und dies eventuell den besonderen Rahmen Ihrer Kerzenscheintrauung beeinträchtigt.
  • Die Verwendung von Fackeln, Wunderkerzen, Pyrotechnik usw. ist im Trauungszimmer sowie im gesamten Alten Rathaus nicht gestattet.

Sie können Ihren Hochzeitstermin online reservieren. Die Trautermine sowie die Reservierung für 2021 und 2022 finden Sie unter https://traukalender.ingolstadt.de


Weitere, vom Kalender abweichende Termine – insbesondere Sondertermine im Historischen Sitzungssaal oder Barocksaal – können leider nicht angeboten werden.

Schon jetzt freuen wir uns, Sie als zukünftiges Hochzeitspaar im Standesamt Ingolstadt begrüßen zu dürfen.

Eheschließung

Das Standesamt Ingolstadt ist für die Anmeldung der Eheschließung nur zuständig, wenn Sie oder Ihr Verlobter/Ihre Verlobte Ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in Ingolstadt haben. Sofern Sie mehrere Wohnsitze in Deutschland haben, können Sie wählen, bei welchem zuständigen Standesamt Sie Ihre Eheschließung anmelden.

Falls Sie und Ihr Verlobter/Ihre Verlobte keinen Wohnsitz in Ingolstadt haben, dann freuen wir uns, wenn Sie in Ingolstadt heiraten möchten. Zuständig für die Anmeldung der Eheschließung ist jedoch das Standesamt Ihres Wohnsitzes in Deutschland. Grundsätzlich kann die Eheschließung dann bei jedem deutschen Standesamt vorgenommen werden.

Zur Anmeldung der Eheschließung müssen dem Standesamt verschiedene Unterlagen vorgelegt werden. Sind beide Verlobte deutsche Staatsangehörige und in Deutschland geboren, finden Sie hier ein Infoblatt über die erforderlichen Unterlagen.

Wenn Sie oder Ihr Verlobter / Ihre Verlobte

  • eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen oder
  • die letzte Ehe im Ausland geschlossen haben oder
  • die letzte Ehe im Ausland aufgelöst wurde oder
  • bereits eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet haben

erstellen wir Ihnen gerne eine schriftliche Auskunft über die erforderlichen Unterlagen zur Anmeldung der Eheschließung oder für die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses.

Wie erhalte ich eine Auskunft über die erforderlichen Unterlagen zur Anmeldung der Eheschließung?

1. Gebühr bezahlen

Die Auskunft ist gebührenpflichtig: 25 Euro
Zahlungsempfänger: Stadtkasse Ingolstadt
Sparkasse Ingolstadt Eichstätt, IBAN DE48 7215 0000 0000 0009 27;
Verwendungszweck: Auskunft für Eheschließung „Name Ehegatte 1“ / „Name Ehegatte 2“ AO 10425

Diese Kosten werden im Rahmen der Anmeldung zur Eheschließung mit den dann anfallenden Gebühren verrechnet.

2. Fragebogen ausfüllen

Die Dokumente richten sich nach den persönlichen Verhältnissen der Verlobten.

Hier finden Sie einen Fragebogen den Sie bitte ausfüllen.

3. Fragebogen, Passkopien und Zahlungsnachweis an heiraten@ingolstadt.de senden

Sobald die genannten Unterlagen vorliegen erhalten Sie die schriftliche Auskunft per Mail.


Zur Anmeldung der Eheschließung müssen Sie beide vorsprechen. In Ausnahmefällen kann die Anmeldung zur Eheschließung auch von nur einem Partner erfolgen, wenn das vom anderen Partner ausgefüllte Formblatt „Vollmacht zur Anmeldung der Eheschließung“ vorgelegt wird. Der verhinderte Verlobte muss allerdings trotzdem später im Standesamt noch persönlich vorsprechen und die Daten der Anmeldung der Eheschließung mit seiner Unterschrift bestätigen.

 
Die Eheschließung kann frühestens sechs Monate (gesetzliche Frist) vor dem gewünschten Eheschließungstermin beim zuständigen Standesamt angemeldet werden.
 
Eine Terminübersicht und -reservierung ist unter Örtlichkeiten & Termine möglich.



 

Eheschließung im Ausland

Das Ehefähigkeitszeugnis wird durch das Standesamt Ingolstadt ausgestellt, wenn einer der Verlobten hier seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Deutsche, die im Ausland heiraten möchten, müssen in bestimmten Staaten ein Ehefähigkeitszeugnis vorlegen. Ob dies in dem von Ihnen gewünschten Eheschließungsstaat benötigt wird, klären Sie bitte mit der Auslandsvertretung (Generalkonsulat) dieses Landes ab. Welche Unterlagen Sie für die Ausstellung dieses Dokuments benötigen, erfragen Sie bitte beim Standesamt. Sie erhalten bei Ihrer Vorsprache mit Vorlage der Ausweispapiere beider zukünftiger Ehegatten hierüber ein Merkblatt.

Wie erhalte ich eine Auskunft über die erforderlichen Unterlagen zur Anmeldung der Eheschließung?

1. Gebühr bezahlen

Die Auskunft ist gebührenpflichtig: 25 Euro
Zahlungsempfänger: Stadtkasse Ingolstadt
Sparkasse Ingolstadt Eichstätt, IBAN DE48 7215 0000 0000 0009 27;
Verwendungszweck: Auskunft für Eheschließung „Name Ehegatte 1“ / „Name Ehegatte 2“ AO 10425

Diese Kosten werden im Rahmen der Anmeldung zur Eheschließung mit den dann anfallenden Gebühren verrechnet.

2. Fragebogen ausfüllen

Die Dokumente richten sich nach den persönlichen Verhältnissen der Verlobten.

Hier finden Sie einen Fragebogen den Sie bitte ausfüllen.

3. Fragebogen, Passkopien und Zahlungsnachweis an heiraten@ingolstadt.de senden

Sobald die genannten Unterlagen vorliegen erhalten Sie die schriftliche Auskunft per Mail.

Die Zeremonie

Hier finden Sie alle wesentlichen Informationen, was Sie am Tag Ihrer Eheschließung beim Standesamt Ingolstadt erwartet und wie die Trauzeremonie abläuft.
 

Vor der Trauung

Bitte kommen Sie etwa 15 bis 20 Minuten vor dem vereinbarten Trautermin zur Trauung. Falls Sie Trauzeugen bestimmt haben, bringen Sie bitte das vom Standesamt anlässlich Ihrer Anmeldung zur Eheschließung ausgehändigte Formular „Angabe von Trauzeugen“ ausgefüllt mit.
Bitte vergessen Sie (und Ihre Trauzeugen) den Personalausweis oder Reisepass nicht.
 
Wenn die Trauung im Alten Rathaus stattfindet (im Trauraum, Zimmer 8 oder im historischen Sitzungssaal) legen Sie bitte die bei der Anmeldung Ihrer Eheschließung an Sie ausgehändigte Sondergenehmigung zum Parken auf dem Rathausplatz sichtbar hinter die Windschutzscheibe Ihres Fahrzeugs. Bitte beachten Sie dabei, dass nur für das „Braut“fahrzeug eine Parkgenehmigung für den Rathausplatz ausgestellt werden kann. Wir bitten Sie daher, Ihre Hochzeitsgäste rechtzeitig hierüber zu informieren, damit diese eine der zahlreichen anderen Parkmöglichkeiten im Innenstadtbereich nutzen können
 
Ihre Verwandten und Freunde können selbstverständlich gerne an der Trauung als Gäste teilnehmen. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Stadt Ingolstadt ist am Tag Ihrer Eheschließung vor Ort. Sie/Er wird Sie und Ihre Gäste in den Wartebereich vor dem Trauungsraum begleiten. Dort werden Sie von Ihrem Standesbeamten empfangen und in den Trausaal gebeten.
 
Falls Sie einen Ringtausch bei der Trauung wünschen, können Sie die Ringe zu Beginn der Trauung dem Standesbeamten übergeben. Er wird den Ringwechsel dann in die Zeremonie mit einbauen. Natürlich ist es dabei möglich, dass eine andere – Ihnen nahe stehende Person – (z. B. einer Ihrer Trauzeugen oder ein Kind) die Ringe im entscheidenden Moment für Sie bereithält.

Bestätigung Ihrer Daten

Am Anfang der Trauung wird Sie der Standesbeamte fragen, ob sich seit der Anmeldung der Eheschließung Änderung bezüglich Ihrer Daten ergeben haben, die Einfluss auf Ihre Ehefähigkeit haben könnten und somit die Durchführung der Trauung verhindern würden. Wir bitten Sie dringend, etwaige Änderungen, die sich nach der Anmeldung der Eheschließung ergeben haben, dem Standesamt unverzüglich - rechtzeitig vor der Eheschließung - mitzuteilen. 

Die Trauung

Sobald festgestellt wurde, dass sich an Ihren Ehevoraussetzungen nichts geändert hat, wird der Standesbeamte die Trauung mit seiner Ansprache eröffnen.
 
Die Ehe wird dadurch geschlossen, dass die Eheschließenden vor dem Standesbeamten erklären, die Ehe miteinander eingehen zu wollen (§ 1310 BGB).
Der Standesbeamte wird die Eheschließenden einzeln und nacheinander befragen, ob Sie die Ehe miteinander eingehen wollen. Mit dem Jawort beider Eheschließenden ist dann eine vor dem Gesetz gültige Ehe zustande gekommen.
 
Im Anschluss an einen eventuellen Ringtausch und den traditionellen Kuss liest Ihnen der Standesbeamte die angefertigte Niederschrift über die Eheschließung mit Ihren persönlichen Daten vor. Danach dürfen Sie und Ihre Trauzeugen diese Niederschrift mit Ihren Unterschriften ergänzen. Sollten Sie beim Verlesen des Protokolls wider Erwarten Unrichtigkeiten entdecken, melden Sie dies bitte gleich dem Standesbeamten, damit diese gegebenenfalls vor der Beurkundung im Eheregister korrigiert werden können.
 
Nun ist der Zeitpunkt gekommen, zu dem der Standesbeamte Sie zur Eheschließung beglückwünschen darf und Ihnen Ihre Eheurkunden, eventuell in einem Stammbuch, überreicht.
 
Jetzt können Sie die Korken knallen lassen!
 
Jedoch bitten wir Sie aus Rücksichtnahme auf eine eventuell gleich nach der Ihren stattfindenden weiteren Eheschließung, dass Ihre Gäste Ihnen außerhalb des Trauungszimmers (entweder im Rathausfletz oder auch bei schönem Wetter gerne vor den Toren des Alten Rathauses) gratulieren.
 
Die Trauungszeremonie nimmt bei uns in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten in Anspruch. Im Rathausfletz stehen Stehtische zur Verfügung, die Sie gerne nutzen dürfen. Gläser, Getränke usw. können wir leider nicht zur Verfügung stellen.  

Weitere Hinweise

  • Reisstreuen:
    Wegen der Rutsch- und Verletzungsgefahr darf im Rathaus und auf dem Rathausplatz kein Reis oder sonstiges unfallträchtiges „Material“ gestreut werden!

  • Bild- und Tonaufnahmen (auch Videoaufnahmen):
    während der Trauung dürfen aus rechtlichen Gründen und auch im Hinblick auf evtl. Störungen der Eheschließungszeremonie nur mit Zustimmung des jeweiligen Standesbeamten vorgenommen werden. Eine Veröffentlichung im Internet (z. B. auf YouTube) oder eine Verbreitung über soziale Netzwerke ist aus urheberrechtlichen Gründen und Verletzung des Persönlichkeitsrechts zumindest der Standesbeamtin/des Standesbeamten grundsätzlich nicht gestattet. Die durch die jeweiligen Standesbeamtin/den jeweiligen Standesbeamten zugelassenen Aufnahmen sind nur als Erinnerung für Sie persönlich und Ihre nahen Verwandten bestimmt.

  • Rollstuhlfahrer:
    Falls bei Ihrer Trauung Rollstuhlfahrer teilnehmen werden, teilen Sie uns dies bitte im Vorfeld (z.B. bei der Anmeldung der Eheschließung) mit, damit wir den Aufbau einer Rampe bzw. den Betrieb des Aufzugs organisieren können.

  • Rücksichtnahme und Pünktlichkeit:
    Da meist mehrere Trauungen zeitlich nacheinander stattfinden, bitten wir Sie darum, beim Feiern Rücksicht auf die anderen Brautpaare zu nehmen. Es ist uns auch ein Anliegen, dass Sie und Ihre Gäste pünktlich zu der mit Ihnen vereinbarten Zeit erscheinen, um unnötige Verzögerungen für nachfolgende Brautpaare zu vermeiden. Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, dass wir nicht auf alle verspäteten Gäste warten können. 
      

Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen und unvergesslichen Hochzeitstag!

Aktuelle Corona-Einschränkungen bei den Trauungen

Personen einer Hochzeitsgesellschaft werden angehalten, wo immer möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten.

Zudem gilt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Darüber hinaus gelten inzidenzunabhängig folgende Regelungen in den Trauungsörtlichkeiten:

Trauungszimmer im Alten Rathaus

Die Hochzeitsgesellschaft darf maximal 25 Personen zzgl. einem Standesbeamten oder einer Standesbeamtin umfassen.

Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske beim Betreten und Verlassen des Gebäudes.

Während der Trauung besteht keine Maskenpflicht, sofern die Hochzeitsgesellschaft aus neun oder weniger Personen besteht (da die Abstandsregelungen eingehalten werden können).

Besteht die Hochzeitsgesellschaft aus mehr als 9 Personen, so ist lediglich das Hochzeitspaar während der Trauung von der Maskenpflicht befreit. Für die Hochzeitsgäste besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske weiter (da die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können).

Wir weisen darauf hin, dass insbesondere Fotografen und Fotografinnen eine medizinische Gesichtsmaske während der Trauung tragen müssen, sobald diese ihren festen Sitzplatz verlassen.

Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht einer Maske befreit.

Ein Sektempfang kann im Alten Rathaus derzeit nicht abgehalten werden. Behördliche Anordnungen für den öffentlichen Raum sind eigenverantwortlich einzuhalten.

Historischer Sitzungssaal im Alten Rathaus

Die Hochzeitsgesellschaft darf maximal 30 Personen zzgl. einem Standesbeamten oder einer Standesbeamtin umfassen.

Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske beim Betreten und Verlassen des Gebäudes.

Während der Trauung besteht keine Maskenpflicht, sofern die Hochzeitsgesellschaft aus dreizehn oder weniger Personen besteht (da die Abstandsregelungen eingehalten werden können).

Besteht die Hochzeitsgesellschaft aus mehr als dreizehn Personen, so ist lediglich das Hochzeitspaar während der Trauung von der Maskenpflicht befreit. Für die Hochzeitsgäste besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske weiter (da die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können).

Wir weisen darauf hin, dass insbesondere Fotografen und Fotografinnen eine medizinische Gesichtsmaske während der Trauung tragen müssen, sobald diese ihren festen Sitzplatz verlassen.

Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht einer Maske befreit.

Ein Sektempfang kann im Alten Rathaus derzeit nicht abgehalten werden. Behördliche Anordnungen für den öffentlichen Raum sind eigenverantwortlich einzuhalten.

Barocksaal im Stadtmuseum

Die Hochzeitsgesellschaft darf maximal 30 Personen zzgl. einem Standesbeamten oder einer Standesbeamtin umfassen.

Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske beim Betreten und Verlassen des Gebäudes.

Während der Trauung besteht keine Maskenpflicht, sofern die Hochzeitsgesellschaft aus siebzehn oder weniger Personen besteht (Abstandsregelungen können eingehalten werden).

Besteht die Hochzeitsgesellschaft aus mehr als siebzehn Personen, so sind lediglich das Hochzeitspaar und der Standesbeamte/die Standesbeamtin während der Trauung von der Maskenpflicht befreit. Für die Hochzeitsgäste besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske weiter (Abstandsregelungen können nicht eingehalten werden).

Wir weisen darauf hin, dass insbesondere Fotografen und Fotografinnen eine medizinische Gesichtsmaske während der Trauung tragen müssen, sobald diese ihren festen Sitzplatz verlassen.

Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht einer Maske befreit.

Ein Sektempfang kann im Stadtmuseum derzeit nicht abgehalten werden. Behördliche Anordnungen für den öffentlichen Raum sind eigenverantwortlich einzuhalten.

Arzneipflanzengarten im Medizinhistorischen Museum

Die Hochzeitsgesellschaft darf maximal 32 Personen zzgl. einem Standesbeamten/einer Standesbeamtin umfassen.

Die Maskenpflicht unter freiem Himmel entfällt. Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske beim Betreten und Verlassen des Gebäudes (z.B. beim Gang auf die Toilette). Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht einer Maske befreit.

Die 3-G-Regel bei einem Inzidenzwert über 35 (vgl. unten) ist bei einer Trauung im Arzneipflanzengarten nicht anzuwenden. Entsprechende Nachweise müssen nicht vorgelegt werden.

Ein Sektempfang im Arzneipflanzengarten ist möglich.

Behördliche Anordnungen für den öffentlichen Raum sind eigenverantwortlich einzuhalten.


Bei einem Inzidenzwert in Ingolstadt über 35  gelten zudem folgende Regelungen:

An den Trauungen können solche Personen teilnehmen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) geimpft, genesen oder getestet sind (3G-Regel!)

Zu diesem Zweck sind beim Zugang zu den Trauungsörtlichkeiten Impf-, Genesenen- oder Testnachweise bei den Mitarbeitern der Stadt Ingolstadt vorzulegen. Alle Personen der Hochzeitsgesellschaft haben dabei auch ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen, welches auf Nachfrage vorgezeigt werden muss.

Bitte beachten Sie, dass die Überprüfung der 3G-Regelung durch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor der Trauung einige Zeit in Anspruch nimmt. Wir bitten die Hochzeitsgesellschaft deshalb, sich mindestens eine halbe Stunde vor Trauungsbeginn bei der Trauungsörtlichkeit einzufinden!

Geimpfte Personen müssen ihren Impfschutz nachweisen durch:

  1. ein digitales Impfzertifikat oder
  2. den analogen Impfpass.

Genesene Personen müssen ihren Genesenennachweis nachweisen durch:

  1. einen schriftlichen Genesenennachweis.

Getestete Personen müssen einen schriftlichen oder elektronischen negativen Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-COV-2 erbringen aufgrund:

  1. eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde oder
  2. eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.

Getesteten Personen stehen gleich:

  1. Kinder bis zum sechsten Geburtstag
  2. Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen.
    Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren müssen als Nachweis des Schulbesuchs einen Schülerausweis vorlegen.
    In den bayerischen Ferienzeiten ist ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis (siehe oben) erforderlich.
  3. Noch nicht eingeschulte Kinder


Weitere Schutzmaßnahmen bei erhöhter Belastung des Gesundheitssystems (=gelbe und rote Ampelphase):

  1. Tragen medizinischer Masken,
  2. Anhebung der für einen Testnachweis erforderlichen Testqualität, insbesondere Notwendigkeit von PCR-Tests,
  3. Kontaktbeschränkungen,
  4. Personenobergrenzen.


In Ihrem eigenen Interesse bitten wir um Einhaltung der jeweiligen Vorgaben. Änderungen dieser Vorgaben behalten wir uns vor.

Bitte beachten Sie außerdem, dass die aktuellen gesetzlichen Vorgaben regelmäßig nur für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum (in der Regel maximal vier Wochen) gelten. Auskünfte zu Anzahl und Art von Gästen für außerhalb dieses Zeitraums in der Zukunft liegende Trauungen sind deshalb nicht möglich. Wir bitten Sie deshalb, von entsprechenden Anfragen abzusehen. (Stand: 11.10.2021)


Voraussetzungen

Persönliche Vorsprache der Eheschließenden beim Standesamt. Ist einer der beiden verhindert, kann er den anderen schriftlich ermächtigen, die Eheschließung anzumelden. Ausnahmsweise, wenn beide Eheschließenden aus wichtigem Grund verhindert sind, kann die Eheschließung schriftlich oder durch einen Vertreter angemeldet werden.

Rechtsgrundlagen