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Ein neues Gemälde für das Stadtmuseum

Schenkung des Fördervereins

Ein neues Gemälde für das Stadtmuseum konnte jetzt Museumsleiterin Dr. Beatrix Schönewald im Barocksaal entgegennehmen. Es handelt sich um die „Ansicht von Greding im Altmühltal“, gemalt von Gustl Schneider. Gespendet hat das Bild der Förderverein des Stadtmuseums, der Ankauf lief über die Sparda-Bank.

Karl-Heinz Steinbeißer schreibt über den Maler:
Gustl Schneider, lebte und arbeitete zeitlebens in seiner Heimatstadt Ingolstadt. Sein künstlerisches Schaffen war von großem Fleiß und starker Beständigkeit geprägt und vom späten Expressionismus beeinflusst. Obwohl er die figürliche Darstellung beherrschte, wie seine frühen Akte und Porträts beweisen, war er doch mehr der Landschafts- und Blumenmalerei zugetan. In seinen Bildmotiven finden sich historische Partien Ingolstadts, Städte und Dörfer des Jura sowie dessen Höhenzüge und Wasserläufe und vor allem Blumenstillleben.
Mit flächigen Pinselstrichen gemalt, in leuchtenden Farben und meist auf großformatigen Leinwänden, verstand es Gustl Schneider, seinen Werken eine ihm eigene Individualität zu verleihen.

Zum Motiv: Der Betrachter steht erhöht am Hang gegenüber und sieht die Dächer Gredings mit den Türmen der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer des 14. Jahrhunderts. Über der Stadt befindet sich die alte romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert.
Das Gemälde ist nicht signiert und datiert und wurde in Öl auf Leinwand gemalt. Die Maße betragen 90x76cm.