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Infektionsschutz & Reisemedizin

Informationen zum Coronavirus

Hier finden Sie alle lokal relevanten Informationen rund um das Thema Corona, die aktuellen Fallzahlen für Ingolstadt, Hinweise zu Testmöglichkeiten, Antworten auf häufig gestellte Fragen, wichtige Links und Beratungsangebote.

Dem Newsticker Coronavirus können Sie aktuelle Entwicklungen entnehmen.



Details zu den aktuellen Zahlen

Zur Systematik der gemeldeten Zahlen:

Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt veröffentlicht seit Beginn der Pandemie (in manchen Phasen täglich, sonst Montag bis Freitag) die örtlichen Infektionszahlen. Diese sind tagesaktuell und beziehen sich auf die bis zum Veröffentlichungszeitpunkt (meist 14/14.30 Uhr) eingegangenen Neumeldungen. Diese beruhen auf den Meldungen von Laboren und Ärzten an das Gesundheitsamt. Neumeldungen, die erst nach dem Veröffentlichungszeitpunkt eingehen, werden mit der Meldung des nächsten Tages veröffentlicht.

Wird ein positives Testergebnis gemeldet, benachrichtigt das Gesundheitsamt die Betroffenen und beginnt mit der Ermittlung der Kontaktpersonen. Die neu eingegangenen Fälle werden nach einzelner Bearbeitung im Gesundheitsamt elektronisch an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weitergeleitet. Dies geschieht, je nach Eingang, am selben oder am darauffolgenden Tag. Auch im LGL müssen die Fälle zunächst verarbeitet werden. Das LGL veröffentlicht täglich um ca. 14 Uhr die bis 8 Uhr desselben Tages vorliegenden Fallzahlen. Aufgrund der Bearbeitungzeit und dem Übermittlungszeitpunkt kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen; auch aufgrund der unterschiedlichen Veröffentlichungszeitpunkte weichen die Werte von Gesundheitsämtern und LGL tagesbezogen oftmals ab.

Die jeweiligen Landesämter übermitteln ihre Daten wiederum an das Robert-Koch-Institut (RKI), auch hier gelten die obigen Hinweise hinsichtlich Zeitverzögerungen durch Bearbeitung und Übermittlung. Das RKI veröffentlicht seine Daten mit dem Stand um 0 Uhr.

Die unterschiedlichen Datenstände wirken sich natürlich auch bei der Berechnung der 7-Tages-Inzidenz aus, auch hier sind Abweichungen zwischen LGL und RKI zu beobachten.


Verschärfende Maßnahmen in Bayern bis 30. November 2020

Grundlegende Beschränkung der Kontakte notwendig

Ab dem 2. bis 30. November sind folgende Maßnahmen gültig. Diese wurden in der 8. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats Bayern und der Verordnung zur Änderung der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 12. November 2020 festgelegt.

  1. Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Der Aufenthalt im öffentlichen wie im privaten Raum ist begrenzt auf die Angehörigen des eigenen Hausstands und eines weiteren Hausstands, jedoch in jedem Fall auf maximal 10 Personen. Darüber hinaus gehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der Lage in unserem Land inakzeptabel.

  2. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

  3. Geschlossen werden Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind. Dazu gehören: Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Prostitutionsstätten, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Museen, Zoos und ähnliche Einrichtungen.

  4. Geschlossen werden: Messen, Kongresse, Tagungen.

  5. Der Freizeit- und Amateursportbetrieb im Indoorbereich ist untersagt. Betrieb und die Nutzung von Sportstätten unter freiem Himmel für den Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand ist in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen zulässig. Allerdings hat die Stadt Ingolstadt bereits zum 2.11. alle städtischen Sportanlagen gesperrt für Individualsport. Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

  6. Veranstaltungen aller Art werden untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz).

  7. Geschlossen werden: Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Geschlossen bleiben Clubs und Diskotheken. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.

  8. Geschlossen werden: Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen (z. B. Physio-, Ergo-, Logotherapie, Podologie / Fußpflege) bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

  9. Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Es darf sich in den Geschäften aber weiterhin nur ein Kunde je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten.

  10. Schulen und Kindergärten bleiben offen.

  11. Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbare Beratungseinrichtungen bleiben geöffnet.

Es gelten außerdem landesweit weiterhin die Maskenpflicht an den Schulen (einschließlich Grundschule), die Maskenpflicht auf frequentierten öffentlichen Plätzen und am Arbeitsplatz, das ab 22 Uhr geltende Alkoholkonsumverbot auf stark besuchten öffentlichen Plätzen oder das ebenfalls ab 22 Uhr geltende Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen und durch Lieferdienste.

Die erweiterte Maskenpflicht gilt im Stadtgebiet Ingolstadt:

  • in der Ingolstädter Innenstadt im Bereich der Achsen Harderstraße – Donaustraße und Kreuztor – Paradeplatz sowie in der Dollstraße und Milchstraße. Außerdem in der Mauthstraße, Schmalzingergasse und Proviantstraße. Entsprechende Beschilderungen wurden aufgestellt.
    In diesen Bereichen sind Fahrradfahrer (dort, wo Radfahren zulässig ist) von der Maskenpflicht befreit.
  • vor Schulen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden sowie in den Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere an Busbahnhöfen, Bushaltestellen, Bahnhöfen und Bahnhalten.
  • im Unterricht in den Schulen (jetzt auch an Grundschulen), Bildungseinrichtungen sowie Bildungsstätten.
  • in öffentlichen Gebäuden, soweit das Infektionsrisiko nicht durch organisatorische oder hygienetechnische Maßnahmen weitestgehend reduziert werden kann.
  • für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten.
  • generell dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen und ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

An Schulen und Kitas im Stadtgebiet Ingolstadt gilt weiterhin:

Die örtliche Koordinierungsgruppe Corona hat entschieden, für die Schulen die Stufe II (Präsenzunterricht) nach dem Hygienekonzept des Kultusministeriums beizubehalten und nicht die Stufe III (Teilung der Klassen und wochenweiser Wechsel zwischen Distanz- und Präsenzunterricht) in Kraft zu setzen. Als wichtige Voraussetzung hierfür wurde eine durchgängige Maskenpflicht im Unterricht gesehen.

Auch die Kindertagesstätten bleiben, solange es das Infektionsgeschehen zulässt, weiterhin geöffnet, auch hier gilt weiterhin die Stufe II.

Hinweise zu den aktuellen Maßnahmen in anderen Sprachen

Verlängerung der aktuell geltenden Maßnahmen ab 1. bis 20. Dezember 2020

Die seit dem 2. November geltenden Maßnahmen wurden über den 30. November zunächst bis 20. Dezember 2020 verlängert bzw. vertieft durch zusätzliche Maßnahmen und Einschränkungen sowie einer sog. Hotspot-Strategie bei 7-Tage-Inzidenzen über 200, über 300 und unter 50.

Lt. Bayer. Staatsregierung bedeutet dies vereinfacht insbesondere

Verlängerung der bestehenden Maßnahmen

  • Übernachtungsangebote nur für notwendige, nicht für touristische Zwecke.
  • Geschlossen sind Einrichtungen der Freizeitgestaltung: Theater, Opern, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder, Saunen, Thermen, Museen, Zoos etc.
  • Geschlossen sind Messen, Kongresse, Tagungen.
  • Geschlossen ist die Gastronomie.
  • Geschlossen sind Dienstleistungsbetriebe, die körperliche Nähe bedingen (außer Friseure und medizinisch notwendige Behandlungen).
  • Freizeit- und Amateursport ist nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Sportstätten indoor sind geschlossen.
  • Profisportveranstaltungen nur ohne Zuschauer.
  • Veranstaltungen aller Art sind untersagt (außer Gottesdienste und Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz).
  • Keine Feiern auf öffentlichen Plätzen.
  • Maskenpflicht an den Schulen (einschließlich Grundschule), auf frequentierten öffentlichen Plätzen und am Arbeitsplatz
  • Ab 22 Uhr Alkoholkonsumverbot auf stark besuchten öffentlichen Plätzen.

Die Staatsregierung geht davon aus, dass wegen des hohen Infektionsgeschehens umfassende Beschränkungen bis Anfang Januar (insbesondere im Bereich Gastronomie und Hotels) erforderlich sein werden. Sie wird vor Weihnachten eine weitere Überprüfung und Bewertung vornehmen.

Vertiefen bestehender Maßnahmen

  1. Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen Hausstand und einen weiteren Hausstand, jedoch in jedem Falle auf max. fünf Personen zu beschränken. Dazugehörende Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

  2. Bei einer Verlängerung über den 20. Dezember sind die Weihnachtstage mit Blick auf die Regelungen zu Kontaktbeschränkungen gesondert zu betrachten. Nach aktueller Planung werden die Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen für den Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis längstens 1. Januar 2021 wie folgt erweitert: Treffen im engsten Familien- und Freundeskreis sind möglich bis max. 10 Personen insgesamt. Dazugehörende Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. Die schulischen Weihnachtsferien beginnen für die Schüler bereits am 19. Dezember.

  3. Künftig besteht zusätzlich Maskenpflicht
    • vor Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf den zu ihnen gehörenden Parkplätzen;
    • an allen Orten mit Publikumsverkehr in den Innenstädten sowie auch an Örtlichkeiten der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten (die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden).
  4. Hochschulen und Universitäten sollen grundsätzlich auf digitale Lehre umstellen (mit Ausnahme insb. von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten und Prüfungen).

  5. Bibliotheken und Archive werden geschlossen (ausgenommen Hochschulbibliotheken).

  6. Geschlossen werden die Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz, also die Volkshochschulen und vergleichbare Angebote anderer Träger. Ausgenommen sind digitale Angebote, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung mit zugehörigen Prüfungen sowie Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks.

  7. Bei allen Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr gilt generell, dass sich (1) in Einrichtungen mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 m2 höchstens ein Kunde pro 10 m2 Verkaufsfläche und (2) in Einrichtungen mit einer Verkaufsfläche ab 801 m2 insgesamt auf einer Fläche von 800 m2 höchstens ein Kunde pro 10 m2 und auf der 800 m2 übersteigenden Fläche höchstens ein Kunde pro 20 m2 befindet. Für Einkaufszentren ist die jeweilige Gesamtfläche anzusetzen. Durch ein abgestimmtes Einlassmanagement müssen Einkaufszentren und Geschäfte verhindern, dass es im Innenbereich von Einkaufspassagen oder Einkaufszentren zu unnötigen Schlangenbildungen kommt.

  8. Touristische Tagesausflüge oder Freizeitvergnügungen im Ausland, etwa zum Skifahren, sind vermeidbare Risikoquellen. Die bisherige Möglichkeit, sich im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs für bis zu 24 Stunden quarantänefrei ins Ausland zu begeben, wird auf triftige Gründe beschränkt, insbesondere Arbeit, Schule, Arztbesuche, familiäre Angelegenheiten, Geschäfte des täglichen Bedarfs, nicht aber touristische und sportliche Zwecke.

  9. Zum Jahreswechsel 2020 / 2021 wird empfohlen, auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Auf belebten Plätzen und Straßen wird die Verwendung von Pyrotechnik untersagt, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt.

Hotspot-Strategie

  1. In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 200 gelten folgende erweiterte Maßnahmen:
    • An den Schulen wird ab Jahrgangsstufe 8 der Unterricht in der Regel in geteilten Klassen als Wechselunterricht (Hybridunterricht) durchgeführt, wenn der Mindestabstand nicht anders eingehalten werden kann. Ausgenommen sind Abschlussklassen und Förderschulen. Die konkrete Ausgestaltung obliegt der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde im Benehmen mit der Schulaufsicht.
    • Musikschulen und Fahrschulen werden geschlossen.
    • Märkte und Wochenmärkte werden geschlossen (ausgenommen Lebensmittelverkauf).
    • Es besteht ein ganztägiges Alkoholkonsumverbot auf allen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten (die Festlegung der Orte erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden).
    • Um die Schülerverkehre zu entzerren, ist je nach den Verhältnissen vor Ort und den Gegebenheiten der jeweiligen Schülerbeförderung von den Kreisverwaltungsbehörden und den Schulen gemeinsam nach Möglichkeiten für einen nach Jahrgangsstufen gestaffelten morgendlichen Unterrichtsbeginn zu suchen.

  2. In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 300 gelten darüber hinaus folgende Maßnahmen:
    • Die Kreisverwaltungsbehörde kann in enger Abstimmung mit der Regierung gezielte Reihentestungen mittels Antigen-Schnelltests durchführen (z.B. in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Schulen), um „Ausbruchs-Cluster“ zu identifizieren und einen besseren Überblick über das Infektionsgeschehen zu erhalten.
    • Das öffentliche Leben soll deutlich weiter heruntergefahren werden. Hierzu sollen die Kreisverwaltungsbehörden im Einvernehmen mit der Regierung insbesondere folgende Maßnahmen vorsehen:
      •  Ausgangsbeschränkungen können angeordnet werden. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist dann nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.
      •  Der Schulbetrieb kann weiter eingeschränkt werden.
      •  Dienstleistungsbetriebe, die nicht notwendige Verrichtungen des täglichen Lebens betreffen, können weiter eingeschränkt werden.
      •  Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen können weitergehend eingeschränkt werden.
      •  Zusammenkünfte in Gottesdiensten und Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz können angemessen beschränkt werden.

  3. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von deutlich unter 50 an sieben aufeinanderfolgenden Tagen und einer sinkenden Tendenz kann die Kreisverwaltungsbörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung Erleichterungen der Infektionsschutzmaßnahmen zulassen, soweit das infektiologisch vertretbar ist und die Auslastung der Intensivkapazitäten und die Handlungsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitsdienstes nicht entgegenstehen.

Weitere Informationen im Portal der Bayer. Staatsregierung

Es gelten außerdem landesweit weiterhin die Maskenpflicht an den Schulen (einschließlich Grundschule), die Maskenpflicht auf frequentierten öffentlichen Plätzen und am Arbeitsplatz, das ab 22 Uhr geltende Alkoholkonsumverbot auf stark besuchten öffentlichen Plätzen oder das ebenfalls ab 22 Uhr geltende Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen und durch Lieferdienste.

Die erweiterte Maskenpflicht gilt im Stadtgebiet Ingolstadt:

  • in der Ingolstädter Innenstadt im Bereich der Achsen Harderstraße – Donaustraße und Kreuztor – Paradeplatz sowie in der Dollstraße und Milchstraße. Außerdem in der Mauthstraße, Schmalzingergasse und Proviantstraße. Entsprechende Beschilderungen wurden aufgestellt.
    In diesen Bereichen sind Fahrradfahrer (dort, wo Radfahren zulässig ist) von der Maskenpflicht befreit.
  • vor Schulen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden sowie in den Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere an Busbahnhöfen, Bushaltestellen, Bahnhöfen und Bahnhalten.
  • im Unterricht in den Schulen (jetzt auch an Grundschulen), Bildungseinrichtungen sowie Bildungsstätten.
  • in öffentlichen Gebäuden, soweit das Infektionsrisiko nicht durch organisatorische oder hygienetechnische Maßnahmen weitestgehend reduziert werden kann.
  • für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten.
  • generell dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen und ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

An Schulen und Kitas im Stadtgebiet Ingolstadt gilt weiterhin:

Die örtliche Koordinierungsgruppe Corona hat entschieden, für die Schulen die Stufe II (Präsenzunterricht) nach dem Hygienekonzept des Kultusministeriums beizubehalten und nicht die Stufe III (Teilung der Klassen und wochenweiser Wechsel zwischen Distanz- und Präsenzunterricht) in Kraft zu setzen. Als wichtige Voraussetzung hierfür wurde eine durchgängige Maskenpflicht im Unterricht gesehen.

Auch die Kindertagesstätten bleiben, solange es das Infektionsgeschehen zulässt, weiterhin geöffnet, auch hier gilt weiterhin die Stufe II.



Hinweise zu den aktuellen Maßnahmen in anderen Sprachen

Allgemeine Informationen & FAQs

Generelle Infomationen zum Coronavirus und weiterführende Links bietet das Bayerische Gesundheitsministerium.


Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache 


Informationen für Gehörlose

Entwicklung in Bayern

Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Entwicklung Bayern - Landesamt


Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt.


Häufige Fragen zum Coronavirus beantworten das  Landesamt für Gesundheit, das Bayerische Gesundheitsministerium und das Bayerische Innenministerium:
FAQ Coronavirus - Landesamt für Gesundheit 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Gesundheitsministerium 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Innenministerium


Mundschutz selber nähen

Beim Sprechen, Husten oder Niesen werden kleine Tröpfchen ausgestoßen. Ein Mund-Nasen-Schutz kann diese Tröpfchen auffangen und das Risiko verringern, eine andere Person mit dem Corona-Virus anzustecken (Fremdschutz).

Denn auch wer selbst keine Symptome hat, kann möglicherweise infiziert sein und den Erreger weitergeben. Wenn das Gegenüber auch einen Schutz über Mund und Nase hat, schützt man sich gegenseitig.

Viele Experten (u.a. das Robert-Koch-Institut) halten deshalb das Tragen eines Mundschutzes für sinnvoll. Ab dem 27. April besteht in Bayern die Pflicht, in Ladengeschäften sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Pflicht gilt für alle Personen ab dem siebten Lebensjahr. Weitere Informationen zur Maskenpflicht finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Dafür sind keine medizinischen Masken notwendig – diese sollten Personen im Gesundheitsbereich und Rettungswesen vorbehalten bleiben. Idealerweise erfolgt dies durch die Verwendung einer Alltags-Maske, alternativ können auch Tücher oder Schals aus dichtem Gewebe verwendet werden, die Mund und Nase vollständig bedecken.

Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz kann selbst hergestellt werden, auch Schals oder Tücher können genutzt werden. So stellt zum Beispiel die Stadt Essen eine solche Anleitung bereit:

Auf der Seite Maskeauf! finden sich weitere Hinweise und Anleitungen, auch für Mund-Nasen-Schutz ohne Nähen.

Selbstverständlich sind selbstangefertigte Schutzmasken aber weder geprüft noch zertifiziert, sie eigenen sich auch nicht für medizinische Einsatzbereiche. Natürlich muss der Mundschutz regelmäßig gewechselt und gereinigt werden.

>> Wichtige Hinweise: So desinfizieren Sie Ihren (selbstgenähten) Mund-Nasen-Schutz

Neben verschiedenen Bezugsquellen im Internet verkaufen auch viele Ingolstädter Apotheken Mundschutz und Atemschutz, auch verschiedene Supermärkte haben sie im Sortiment. Einige lokale Firmen bieten zudem einfache Stoffmasken an. Entsprechende Bezugsquellen sind zum Beispiel auf der Seite www.allesregional.de oder auf der Seite des GOIN-Praxisnetzwerks www.goin.info zu finden. Lokale Anbieter können sich hier auch eintragen lassen.

Wichtig: Das Tragen eines Mundschutzes ist nur eine Ergänzung der bestehenden Verhaltensregeln und ersetzt diese nicht: Regelmäßige Handhygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten zu anderen (mindestens 1,5 Meter) sind weiterhin zwingend notwendig.


Weitere Informationen zu diesem Thema:

Robert-Koch-Institut: Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

24.03.2020, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 09.10.2020, 13:00 Uhr

Was tun im Verdachtsfall?

Die richtigen Verhaltensregeln bei einem begründeten Verdacht:

Personen, die befürchten erkrankt zu sein, sollten zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Verhalten abklären.

Sie sollten nicht von sich aus Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen aufsuchen (Ansteckungsgefahr). Ist die Arztpraxis nicht erreichbar, kann man sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Die Stadt Ingolstadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem besorgte Bürger im Zusammenhang mit medizinischen Themen Auskünfte zum Coronavirus, zu richtigen Verhaltensweisen und zu Hygiene-Tipps erhalten können und ihre Fragen hierzu stellen können. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-1430 (Montag bis Freitag, 8 bis 16.30 Uhr). Gehörlose können per E-Mail Kontakt aufnehmen: covid-deaf@ingolstadt.de.

Als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen dient auch die »Corona-Hotline« der Staatsregierung.
Diese ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter 089 122 220 erreichbar.

Zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen sei auf ein
Merkblatt des Bayerischen Gesundheitsministeriums verwiesen.

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der innerhalb weniger Minuten ein Fragenkatalog beantwortet wird und daraus spezifische Handlungsempfehlungen gegeben werden:
>> CovApp - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus


Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns - Coronavirustests im Umkreis von Ingolstadt

Anmeldung im Corona-Testzentrum

Terminvereinbarung

Im Testzentrum kann man sich nur nach vorheriger Terminreservierung auf das Corona-Virus testen lassen. Termine können für maximal drei Tage im Voraus gebucht werden. Neben den persönlichen Daten werden dabei auch Angaben zum Grund des Tests (z.B. Test nach Reiserückkehr aus Risikogebiet) abgefragt.
Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten Hilfe über das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes unter 0841 305-1430. Sollte ein Testtermin ausnahmsweise nicht wahrgenommen werden können, ist dieser rechtzeitig zu stornieren. Dies ist ebenfalls online möglich.

Was muss sonst noch beachtet werden?

Zum Test ist ein Ausweisdokument, die elektronische Gesundheitskarte (gesetzlich oder privat) und möglichst das ausgedruckte und ausgefüllte Anmeldeformular mitzubringen. Für jede zu testende Person ist ein einzelner Termin zu vereinbaren, da aus Kapazitätsgründen nur angemeldete Personen getestet werden können.

Wer kann sich im Testzentrum testen lassen?

  • Testung von Reiserückkehrern Risikogebiet
  • Testung von Kontaktpersonen der Kategorie 1
  • Testung aus besonderem Anlass
  • Testung auf eigenen Wunsch

Download Anmeldebogen

Besonderheiten bei der Testung symptomatische Personen

Weiterhin gilt: Wer glaubt, erkrankt zu sein, soll zunächst telefonischen Kontakt mit seinem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Telefon 116 117) aufnehmen. Testungen im häuslichen Umfeld können weiterhin nur durch die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung veranlasst werden.
Nur durch einen Arzt oder eine Ärztin kann eine Differentialdiagnose erfolgen, Medikamente verschrieben oder eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden.
Einen Arzt für einen Coronavirus-Test finden Sie unter www.kvb.de/service/arztverzeichnis unter dem Punkt „Arzt-/Psychotherapeutensuche“.

Wann kann man sich im Testzentrum testen lassen?

Die Öffnungszeiten werden je nach Auslastung und verfügbaren Laborkapazitäten angepasst, die aktuell möglichen Termine werden im Terminbuchungssystem angezeigt.
Auch in den an das Stadtgebiet angrenzenden Landkreisen wurden „Bayerische Testzentren“ eröffnet. Um die jeweiligen örtlichen Testkapazitäten optimal zu nutzen, werden die Bürgerinnen und Bürger, die nicht in Ingolstadt wohnen gebeten, sich im Testzentrum ihres Landkreises testen zu lassen. In der Region sind Testzentren in Beilngries, Eichstätt, Neuburg und Pfaffenhofen in Betrieb.

Ergebnisübermittlung

Das Testergebnis kann über die App/Website „Mein Laborergebnis“ aufgerufen werden. Sie können entweder die App auf Ihrem Smartphone installieren oder den Befund über die Webseite aufrufen: https://mein-laborergebnis.de/. Falls Sie dies technisch nicht können oder wünschen, werden wir Ihnen Ihr Testergebnis postalisch zukommen lassen. Dies dauert voraussichtlich 4-6 Werktage.

Hier geht es zur Online-Terminvereinbarung

Wichtiger Hinweis zum Verfahren der Online-Terminreservierung:

Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben und einen Termin im Kalender ausgewählt haben, bekommen Sie eine Mail an Ihre angegebene Mail-Adresse.
Diese Mail enthält einen Link, mit dem Sie Ihre Reservierung bestätigen; dieser Link ist 1 Stunde gültig. Jetzt wird der Termin im System eingetragen und Sie erhalten eine weitere Mail mit der genauen Terminzeit, einer 5-stelligen Terminnummer und eventuell mitzubringenden Unterlagen.
Erst wenn Sie diese zweite Mail bekommen, ist der Termin reserviert.

31.08.2020, 10.30 Uhr
aktualisiert am 19.11.2020, 12:30 Uhr

Ermittlung von Kontaktpersonen

Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit einem positiven Corona-Befund werden vom Gesundheitsamt Ingolstadt aufgefordert, ihre Kontakte der letzten 14 Tage mit Hilfe einer sog. Kontaktpersonenliste zu melden. Dies kann unter folgendem Link durchgeführt werden: www.ingolstadt.de/kontaktpersonenermittlung

Dabei wird grundsätzlich zwischen Kontaktperson I und Kontaktperson II unterschieden.

Kontaktperson I (höheres Infektionsrisiko):

  • Personen, zu denen ein mindestens 15-minütiger Gesichtskontakt bestand (face-to-face)
  • Personen, die länger (z.B. 30 Minuten) in einem Raum mit bestätigtem COVID-19 Fall waren
  • Personen, die direkten Kontakt zu Sekreten (Küssen, Anhusten, Anniesen, etc.) hatten

Kontaktperson II (geringeres Infektionsrisiko):

  • Personen, zu denen kein mindestens 15-minütiger Gesichtskontakt bestand (face-to-face)
  • Personen, die nicht länger (z.B. weniger als 30 Minuten) in einem Raum mit bestätigtem COVID-19 Fall waren
  • Personen, die weniger als 1,5 Meter Abstand zu bestätigtem COVID-19-Fall hatten, jedoch durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz trugen

Kontaktpersonen der Kategorie I werden vom Gesundheitsamt in eine 14-tägige häusliche Quarantäne versetzt (Frist gilt ab Tag des letzten Kontakts). Ihnen empfiehlt das Gesundheitsamt dringend, sich einem Test zu unterziehen, am besten am 5. bis 7. Tag nach dem letzten Kontakt. Ein negatives Testergebnis verkürzt zwar nicht die Quarantäne, trägt aber zur Gewissheit bei.

Häusliche Quarantäne

Das Robert-Koch-Institut hat in einem Flyer wichtige Hinweise für nicht erkrankte Personen zusammengestellt, für die das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet hat.

Sollten Sie selbst an COVID-19 erkrankt sein und sich unter ärztlicher Betreuung in häuslicher Isolierung befinden, können weiterführende Informationen eingesehen werden unter www.rki.de/covid-19-ambulant.

Der Flyer ist erhältlich in deutscher Sprache und in vielen Fremdsprachen.

Informationen zur Einreise aus Risikogebieten

Zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus und aufgrund der steigenden Infektionszahlen in den verschiedenen Ländern sind Einreisende aus Risikogebieten verpflichtet, nach der Einreise das Ergebnis des Coronatests bei den Gesundheitsämtern anzuzeigen.

Ihre Kontaktdaten sowie das Testergebnis können Ingolstädterinnen und Ingolstädter über www.ingolstadt.de/testergebnis hochladen.


Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Bayern die ab 9. November gültige Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäneverordnung - EQV) vom 5. November 2020 und die Verordnung zur Änderung der Einreise-Quarantäneverordnung vom 29.11.2020.


Wichtige Reiseinformationen sowie allgemeine Informationen zu den Risikogebieten bietet das Robert-Koch-Institut (bzw. der Handzettel in verschiedenen Sprachen [D / E / F]).

Alle wichtigen Reiseinformationen bietet das Portal des Auswärtigen Amtes:

Coronavirus / Covid-19: Reise und Sicherheit


Für Reiserückkehrer bietet die Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns die Möglichkeit, Ärzte im Umkreis von Ingolstadt zu finden, die Coronatests durchführen. Reiserückkehrer können sich auch im kommunalen Testcenter nach Terminvereinbarung testen lassen (Link zur Online-Terminvereinbarung für das Testcenter).

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Aktuell gibt es keine Änderung für Schulen und Kitas. Dort gilt weiterhin: Die Arbeitsgruppe Corona mit Vertretern des Staatlichen Schulamtes und der weiterführenden Schulen hat festgelegt, dass die Stufe II nach dem Hygienekonzept des Kultusministeriums im Bereich der Schulen (s.u.) beibehalten werden soll. Es wird aber ergänzend eine Maskenpflicht auch für Grundschüler im Unterricht festgesetzt. Die Kindertagesstätten bleiben, solange es das Infektionsgeschehen zulässt, weiterhin geöffnet, auch hier gilt weiterhin die Stufe II.

Maskenpflicht für Grundschüler im Unterricht

Schülerinnen und Schüler an Ingolstadts Grundschulen müssen im Unterricht weiterhin Maske tragen. Eine Prüfung, ob lokal die Maskenpflicht aufgehoben werden könne, verlief negativ, nachdem die örtlichen Gesundheits- und Schulbehörden aufgrund der aktuellen Infektionsentwicklung dringend eine Beibehaltung empfohlen haben. Beim Erreichen der "roten Ampel" hatte die örtliche Koordinierungsgruppe Corona entschieden, für die Schulen die Stufe II (Präsenzunterricht) beizubehalten und nicht die Stufe III (Teilung der Klassen und wochenweiser Wechsel zwischen Distanz- und Präsenzunterricht) in Kraft zu setzen. Als wichtige Voraussetzung hierfür wurde aber eine durchgängige Maskenpflicht im Unterricht gesehen. Zudem hat sich in dieser Woche die Empfehlung des RKI an die Gesundheitsämter geändert: Wenn ein positiv Getesteter und seine Kontaktpersonen durchgehend Maske getragen haben, sollen sie, auch wenn der Mindestabstand unterschritten wurde, nur mehr als Kontaktperson 2. Grades eingestuft werden und müssen folglich nicht mehr in Quarantäne.

Der Drei-Stufen-Plan für den Unterrichtsbetrieb in Bayern

Der Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/2021 richtet sich in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nach einem Drei-Stufen-Plan, der sich an der „7-Tage-Inzidenz“ orientiert. Tagesaktuelle Daten zur 7-Tage-Inzidenz werden jeweils hier auf ingolstadt.de/corona sowie unter www.lgl.bayern.de veröffentlicht.

Im Schuljahr 2020/2021 müssen bis auf Weiteres alle Personen auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – am Sitzplatz im Klassenzimmer jedoch nur dann, wenn dies in der jeweiligen Stufe (s. u.) ausdrücklich vorgesehen ist.

Stufe 1: Regelbetrieb unter Hygieneauflagen (7-Tage-Inzidenz unter 35)

  • Regelbetrieb unter Beachtung des Rahmen-Hygieneplans

Stufe 2: Maskenpflicht im Unterricht (7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50)

  • Ab Jahrgangsstufe 5 (weiterführende und berufliche Schulen): Pflicht für Schülerinnen und Schüler zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet ist.
  • Ausnahme nur für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grund- und Förderschulen: dort gilt keine Maskenpflicht am Sitzplatz im Klassenzimmer.

Stufe 3: Wechselmodell und Maskenpflicht (7-Tage-Inzidenz über 50)

  • Teilung der Klassen und Unterricht im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz und Distanzunterricht (Ausnahme: Mindestabstand von 1,5 Metern kann vor Ort auch bei voller Klassenstärke eingehalten werden)
  • Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen aller Schularten.

Die genannten Schwellenwerte lösen nicht automatisch die nächsthöhere Stufe aus. Die endgültige Entscheidung hierüber trifft das zuständige Gesundheitsamt (in Abstimmung mit der Schulaufsicht). So können auch unterschiedliche Regelungen für einzelne Gemeinden innerhalb des gleichen Kreises getroffen werden, wenn z. B. Neuinfektionen lokal eingrenzbar sind. Anhand der Stufen 1 bis 3 entscheidet sich auch, wie mit Kindern und Jugendlichen mit Krankheits- und Erkältungssymptomen umzugehen ist.

Schüler, Eltern und Lehrer finden auf dem Portal des Kultusministeriums alle wesentlichen Informationen für die bayerischen Schulen.

Was Eltern wissen müssen in Bezug auf Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten wird auf dem Portal des Familien- und Sozialministeriums zusammengefasst.

28.04.2020, 11:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27.10.2020, 10:25 Uhr

Soziale Hilfen

Das Seniorenbüro des Bürgerhauses unterstützt ältere Mitbürger

Vor allem Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranken wird empfohlen, Menschenmengen zu meiden und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Hier möchte das Bürgerhaus gezielt unterstützen und vermittelt ab sofort Hilfen auf privater Basis, um Hilfesuchende und Helfer zusammenzubringen. Es geht zum Beispiel um Einkaufshilfen, Botengänge zum Arzt oder Besorgungen aus der Apotheke.

Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich an das Seniorenbüro im Bürgerhaus wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 17 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 305-2830 zur Verfügung. Per Mail ist das Seniorenbüro unter seniorenbuero@ingolstadt.de zu erreichen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerhaus-ingolstadt.de

Malteser-Einkaufsdienst

Die Koordinatoren des Malteser-Einkaufsdienstes sind erreichbar: für die Stadt Ingolstadt von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 08421 980756 und per E-Mail unter einkaufsdienst.ingolstadt@malteser.org, für Stadt und Landkreis Eichstätt von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 15 Uhr unter Telefon 08421 980755 und per E-Mail unter einkaufsdienst.eichstaett@malteser.org.

Wer 70 Jahre oder älter ist oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst melden. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Während Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden können, wird auf Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich Rücksicht genommen. Der Dienst ist, bis auf das Geld für den Wareneinkauf, kostenfrei.

Auch wer ehrenamtlich als Einkaufshelfer tätig werden will, kann sich melden bei Anke Thiede, E-Mail: anke.thiede2@malteser.org.

Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen

Die derzeitige Situation aufgrund der akuten Bedrohung durch das Corona-Virus verursacht bei vielen Menschen große Ängste unterschiedlichster Art. Nicht jede Bürgerin oder jeder Bürger in unserer Stadt hat eine Person, mit der offen und vertrauensvoll über die eigenen Sorgen gesprochen werden kann.

Aus diesem Grund möchten die Integrationsbeauftragte und ihr Team auf das Angebot der Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen hinweisen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Menschen die vorhandenen Angebote in ihrer Muttersprache aufzuzeigen und die Möglichkeit dieses Austausches anzubieten“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt, Ingrid Gumplinger.

Telefonseelsorge steht allen Bürger/-innen, die sich in Krisen oder schwierigen Lebenssituationen befinden, zur Verfügung. Neben Anbietern in deutscher Sprache gibt es mehrere Telefonseelsorger/-innen, die auch in anderen Sprachen beraten und unterstützen. Die Gespräche sind völlig anonym und bleiben vertraulich.

Die Telefonseelsorge Ingolstadt ist ein ökumenisches Seelsorge- und Beratungsangebot, das gemeinsam von der Diözese Eichstätt und dem Diakonischen Werk Ingolstadt getragen wird. Die Gespräche finden 24 Stunden täglich auf Deutsch und bei Nachfrage auch auf Englisch statt.
Telefon: 0800 111 0 111 (evangelisch) – kostenfrei
Telefon: 0800 111 0 222 (katholisch) – kostenfrei
Telefon: 116 123 (katholisch) – kostenfrei
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.telefonseelsorge-ingolstadt.de


Die evangelische Migrationsberatung des evangelisch-lutherischen Dekanats in München bieten Beratung und Seelsorge auf Deutsch und Griechisch an.
Telefon: 089 508088-17
Zeiten: ganztägig
Internet: www.evangelisches-migrationszentrum.de


Das Muslimische SeelsorgeTelefon (MuTeS) berät und unterstützt sowohl in persönlichen Gesprächen als auch im Chat auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Bosnisch, Kurdisch, Urdu / Hindi, Persisch, Bengalisch, Somalisch, Marokkanisch und Indonesisch (weitere Sprachen auf Anfrage). Hier arbeiten rund um die Uhr qualifizierte Muslime im Ehrenamt. Die MuTeS kooperiert sowohl mit der Diakonie und der Caritas als auch mit anderen kirchlichen Einrichtungen und mit der Telefonseelsorge Doweria.
Telefon: 030 443509821
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.mutes.de


Telefon Doweria ist eine russischsprachige Telefonseelsorge getragen vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. Hier arbeiten 24 Stunden täglich ausgebildete, ehrenamtliche Telefonseelsorger/-innen, die oftmals selbst Migranten und zum Teil auch jüdischen Glaubens sind.
Telefon: 030 440308454
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.diakonie-portal.de/telefon-doweria

23.04.2020, 14:00 Uhr

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Das Zuhause ist nicht für alle ein sicherer Ort, schon ohne Corona erleiden jedes Jahr mehr als 100.000 Frauen in Deutschland häusliche Gewalt.
Die aktuellen Ausgehbeschränkungen stressen zusätzlich. Viele Menschen stehen unter Druck, in Familien und Beziehungen bauen sich Spannungen auf.

Hilfe und Unterstützung bei Gewalt finden Frauen und Kinder zum Beispiel bei unten stehenden Stellen. Einige davon sind auch an den Osterfeiertagen erreichbar.

  • Polizeinotruf: Telefon 110
  • Hilfetelefon 24 Stunden bei Gewalt gegen Frauen: Telefon 08000 116016 bzw. www.hilfetelefon.de
  • Frauenhaus Ingolstadt: Telefon 0841 309-700
  • Telefonseelsorge, evangelisch: Telefon 0800 11 10 111 (kostenfrei)
  • Telefonseelsorge, katholisch: Telefon 0800 11 10 222 (kostenfrei)
  • Weißer Ring – Opfertelefon: Telefon 116 006, 7 bis 22 Uhr (kostenfrei)
  • Amt für Jugend und Familie / Allgemeiner Sozialdienst: Telefon 305-45717 (Mo bis Fr, 8 bis 12.30 Uhr; Mo bis Mi, 13.30 bis 16 Uhr; Do, 13.30 bis 17.30 Uhr)
    Rufbereitschaft außerhalb der Öffnungszeiten über die Polizei erreichbar
  • Beratungstelefon für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Oberbayern Nord: Telefon 0841 9343-1077
  • „Wirbelwind“, Initiative gegen sexuelle Gewalt: Telefon 0841 17353 oder www.wirbelwind.de
  • Psychiatrischer Krisendienst: Telefon 0180 6553000, ständig erreichbar, ab 16 Jahre
  • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder: Telefon 116 111 (kostenfrei), Mo bis Sa, 14 bis 20 Uhr
  • „Nummer gegen Kummer“ für Eltern: Telefon 0800 111 0550 (kostenfrei), Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr; Di und Do 17 bis 19 Uhr

Informationen zum Thema Gewaltschutz- und Gewaltprävention gibt es auch auf der Internetseite des Bayerischen Familienministeriums unter www.stmas.bayern.de/gewaltschutz/konzept ebenso wie auf dem Portal bayern-gegen-gewalt.de.

Bevor etwas passiert – hier finden Männer Hilfe

Neben Hilfsangeboten für Frauen und Kinder gibt es auch Präventionsmaßnahmen für Männer, damit Gewalt erst gar nicht ausbricht.
Hier finden Männer Tipps und Unterstützung wie sie die Stressmomente der Corona-Krise besser bewältigen.

  • Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. – Hilfe für potenzielle Täter: Telefon 0800 7022240 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr)
  • Survival-Kit für Männer unter Druck: www.bundesforum-maenner.de 

Aufmerksamkeit verdienen auch die Präventionsbeiträge der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in der Schweiz (www.maenner.ch) und Österreich (www.dmoe-info.at)


Stundung städtischer Forderungen

Aufgrund der deutschlandweit steigenden Zahlen an Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen staatlichen Anordnungen kommt es zu erheblichen Einschnitten im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben.

Diese wirtschaftlichen Auswirkungen haben wesentlich zur Folge, dass Unternehmen oder auch Privatpersonen städtische Forderungen (z.B. Rechnungen, Steuern, Beiträge, Gebühren) nicht mehr oder nicht mehr im geforderten Umfang leisten können.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 18. März beschlossen, dass die Stadt Ingolstadt als eine Maßnahme bei berechtigten Anliegen aufgrund von Corona-bedingten Zahlungsengpässen die Stundung von Steuer-, Beitrags-, Gebühren- und Rechnungszahlungen (u.a. Mieten und Pachten) prüft und unter größtmöglicher Ausnutzung eines gegebenen Ermessensspielraums gewährt. Die Prüfung dessen hat selbstredend weiterhin nach den gültigen gesetzlichen Regelungen zu erfolgen, d. h. es ist stets eine Härtefallprüfung vorzunehmen.
Für die Freistellung von Stundungszinsen gelten die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.

Gewerbesteuer

Für Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, unmittelbar beim Finanzamt die Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages zu beantragen.

Antrag Anpassung Gewerbesteuer (Finanzamt)

Sonstige städtische Forderungen

Die Stundung sonstiger städtischer Forderungen (Rechnungen, Gebühren, Pacht usw.) kann mit vereinfachtem Antrag unmittelbar bei der Stadt Ingolstadt beantragt werden. Zur Beschleunigung der Sachbearbeitung stellen wir Ihnen hier ein Formular zur Verfügung, das sowohl Antragstellern wie den Dienststellen ein rascheres Verfahren ermöglicht:

Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie dem Behördenwegweiser entnehmen:

Steuern; Informationen zu Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus

Kontakt

Tel.: 0841 305-2900
Fax: 0841 305-1279
E-Mail-Adresse oder
Nachricht schreiben
Raum: 206
Website besuchen

Informationen für Unternehmer

IFG bietet Hotline für betroffene Unternehmen an

Die IFG Ingolstadt bietet ab sofort eine Hotline an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können. Das Corona-Unternehmertelefon ist ab sofort erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-3003.

Darüber hinaus wurde unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Informationsseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Informationen und Meldungen – etwa in den Bereichen betriebliche Pandemieplanung, finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Kurzarbeit etc. – aufgeführt sind. Die Seite wird laufend erweitert und die aktuellsten Neuigkeiten und Entwicklungen werden aufgenommen.


Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ferner eine Checkliste zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts für Gewerbebetriebe veröffentlicht. Jene Unternehmen, die ihre Ladengeschäfte wieder öffnen dürfen, wird somit eine Arbeitshilfe an die Hand gegeben, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen.

Gemeinsame Handlungsempfehlungen von Wirtschaftsministerium und Gesundheitsministerium für das Wiederhochfahren der Gastronomiebetriebe sind veröffentlicht. Dieses Hygienekonzept ist hier online abrufbar:
Hygienekonzept Gastronomie


Vorlagen für Hinweisplakate (Maskenpflicht, Abstandsregeln, etc.) als PDF zum selber ausdrucken finden Sie  >> hier.


Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen im Unternehmen trägt der Arbeitgeber entsprechend dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Schutzstandard für „Arbeiten in der Pandemie“ veröffentlicht, der hier abzurufen ist.

Informationen für Veranstalter

Auf dem Portal des Bayer. Gesundheitsministeriums werden Sie über alle gültigen Rechtsgrundlagen zum neuartigen Coronavirus informiert:
www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen 

Hier geht's zum >> Leitfaden für Veranstalter.



Übertragbare Krankheiten

Nach dem Infektionsschutzgesetz versteht man unter übertragbaren Krankheiten alle durch Krankheitserreger oder deren toxische Produkte mittelbar oder unmittelbar übertragbare Krankheiten. Dabei sind Krankheitserreger im Sinne des Gesetzes Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder sonstige biologische übertragbare Agentien, die bei Menschen eine Infektion oder eine übertragbare Krankheit verursachen können.

Um solchen Krankheiten vorbeugen, Infektionen frühzeitig erkennen oder ihre Weiterverbreitung verhindern zu können sieht das Infektionsschutzgesetz vor, dass behandelnde Ärzte bzw. feststellende Labors das Auftreten von im Gesetz festgelegten Krankheiten oder Krankheitserregern an das Gesundheitsamt weitermelden müssen. 

Das Gesundheitsamt ist verpflichtet, Infektionsquellen bzw. möglicherweise ebenfalls Infizierte zu ermitteln, über Schutzmöglichkeiten zu beraten bzw. Schutzmaßnahmen zu veranlassen.
Darüber hinaus informieren und beraten die Ärztinnen und die Hygienekontrolleure des Gesundheitsamtes zu allen ansteckenden Krankheiten und geben Tipps zur Vorbeugung.

Informationen zu einzelnen Infektionskrankheiten finden Sie hier:

Informationen zu weiteren Infektionserkrankungen finden Sie hier:
Infektionsschutz.de ;  LGLRobert-Koch-Institut

AIDS-Beratung und HIV-Testung - derzeit wegen Coronavirus nicht möglich

Nach Jahren, in denen sich die Anzahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland auf einem relativ gleichbleibenden Niveau von circa 2000 pro Jahr bewegte, lässt sich derzeit ein Aufwärtstrend feststellen, der einer wachsenden Sorglosigkeit mit verändertem Risikoverhalten zugeschrieben wird.
Das HI-Virus wird am häufigsten durch ungeschützte hetero- und homosexuelle Sexualkontakte und durch gemeinsamen Spritzengebrauch bei intravenös Drogenabhängigen übertragen. Möglich ist auch eine Virusübertragung auf das Kind während Schwangerschaft oder Geburt oder beim Stillen.
HI-Virushaltige Körperflüssigkeit, das bedeutet Blut, Samenflüssigkeit, Scheidensekret oder Muttermilch, muss direkt über eine Verletzung oder durch Spritzen bzw. indirekt über Schleimhautkontakt (an Augen, Nase, Mund, Genitalien oder Darm) in die Blutbahn gelangen, um eine Ansteckung zu verursachen.

Schutz vor Infektion bietet neben partnerschaftlicher Treue in erster Linie die konsequente Nutzung von Kondomen bei Sexualkontakten bzw. die Nutzung eines eigenen, sterilen Spritzenbestecks bei intravenösem Drogenkonsum, außerdem das Tragen von Einmalhandschuhen bei jedem Kontakt zu möglicherweise infektiösen Körperflüssigkeiten.

Wenn ein Ansteckungsrisiko gegeben war, ist eine gezielte ärztliche Beratung und eine Blutuntersuchung zu empfehlen, wobei ein zuverlässiges Ergebnis des Bluttests erst sechs Wochen nach dem eventuellen Infektionszeitpunkt zu erwarten ist.
Ein HIV-Test ist zu folgenden Öffnungszeiten ohne Anmeldung möglich:

Öffnungszeiten für HIV-Testung:  
Montag und Dienstag 08:30 - 11:30 Uhr
  14:00 - 15:30 Uhr
Donnerstag 08:30 - 11:30 Uhr
Mittwoch Vormittag und
Donnerstag Nachmittag
nur nach Vereinbarung

Weitere Informationen:

>> Fremdsprachige Informationen
>> Robert-Koch-Institut
>> Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
>> Deutsche AIDS-Hilfe e.V.

Tuberkulose-Fürsorge

Tuberkulose ist eine ansteckungsfähige bakterielle Krankheit, die vor allem die Lunge betrifft. Eine Ansteckung erfolgt fast ausschließlich über das unbemerkte Einatmen bakterienhaltiger Flüssigkeitströpfchen, die vom Erkrankten zum Beispiel beim Husten oder Sprechen an die Umgebung abgegeben werden.

Die Tuberkulose ist in der Regel gut behandelbar, sofern sie rechtzeitig erkannt wird und die Medikamente regelmäßig eingenommen werden. Doch oftmals verläuft die Erkrankung ohne auffällige Beschwerden. Viele sind sich deshalb der Ansteckungsgefahr nicht bewusst.
Symptome einer Tuberkulose können sein:

  • Husten mit oder ohne Auswurf
  • Nachtschweiß
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Atemnot
  • Schmerzen beim Atmen …

Bei Ansteckungsrisiko sind zum Ausschluss einer Infektion Untersuchungen (Bluttest, Röntgenuntersuchung, spezielle Hauttestung bzw. mikroskopische und kulturelle Untersuchung des Auswurfs) nötig. Auch nach behandelter Infektion sind entsprechende Kontrolluntersuchungen vorgesehen.  

Kostenlose Information, Beratung und Untersuchung bietet (gemäß §§ 3 und 19 IfSG) die Tuberkuloseabteilung im Gesundheitsamt.

Kontakt:

Tel.: 0841 305-1471
Fax: 0841 305-1469
Nachricht schreiben
Raum: 011
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Infektionsschutz & Reisemedizin

Tourismus in die entlegensten Regionen der Welt, die Anforderungen eines globalen Arbeitsmarktes und die Zuwanderung von Menschen aus tropischen und medizinisch unterversorgten Regionen führen zu besonderen gesundheitlichen Risiken. In fernen Ländern bestehen völlig andere Infektionsrisiken als in Deutschland und es verändern sich oftmals die epidemiologischen Bedingungen sehr rasch. Lange Flugreisen, veränderte klimatische und hygienische Bedingungen, fremde Ernährungsangebote, exotische Pflanzen- und Tierwelt, intensive Sonneneinstrahlung etc. bergen Gesundheitsgefahren in sich.

Gezielte Beratung zu den möglichen Reiserisiken, zu einer sinnvoll ausgestatteten Reiseapotheke, vor allem aber zu eventuell ratsamer medikamentöser Prophylaxe und zu empfohlenen Reiseimpfungen bieten die Ärztinnen im Gesundheitsamt.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

>> www.fit-for-travel.de

>> Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin

>> Centrum für Reisemedizin

>> Auswärtiges Amt - Reise und Gesundheit

>> Gelbfieberimpfung im Gesundheitsamt

Belehrung für Beschäftigte im Lebensmittelbereich - derzeit wegen Corona-Virus nicht möglich

Belehrungen nach §§ 42/43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) für den Umgang mit Lebensmitteln

Entsprechend den §§ 42 und 43 Infektionsschutzgesetz muss jede/r, die/der erstmals eine gewerbliche Tätigkeit im Lebensmittelbreich ausübt, durch das Gesundheitsamt oder einen besonders beauftragten Arzt schriftlich und mündlich über seine/ihre Pflichten belehrt werden.

Im wesentlichen geht es dabei darum,

  • dass es bei Strafandrohung verboten ist, bei Vorliegen der in § 42 IfSG aufgelisteten Krankheiten Lebensmittel für andere in irgendeiner Form zu bearbeiten oder in den Verkehr zu bringen und
  • dass bei Vorliegen entsprechender Krankheiten der Vorgesetzte umgehend informiert werden muss.

Nach der Belehrung ist schriftlich zu erklären, dass aktuell keine Hinderungsgründe gegen eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich vorliegen. Diese Erklärung ist bei Minderjährigen durch die/den jeweilige/n Sorge-/Erziehungsberechtigte/n zu unterschreiben, worauf besonders im Zusammenhang mit Schulpraktika zu achten ist.

Erst danach kann die Bescheinigung über die Belehrung nach § 43 IfSG ausgestellt werden, welche ausschließlich dem Arbeitgeber bzw. Vorgesetzten auszuhändigen ist.

 

Kosten für Sammel-Belehrung (Dauer: circa 45 Minuten) und Bescheinigung: 14 Euro pro Person.

Termine für die Belehrung bitte frühzeitig vorab telefonisch unter 0841 305-1461 vereinbaren.

Weitere Informationen:

www.rki.de

Multi-/resistente Krankheitserreger

Multi-/resistente Krankheitserreger (MRE) bedeuten nicht nur ein Erschwernis für die Behandlung verschiedener Infektions-Erkrankungen, sondern sie verursachen auch erhebliche Besorgnis bei Betroffenen und deren Bezugspersonen.
Oftmals gibt es kaum mehr oder gar keine wirksamen Medikamente gegen solche mulit-/resistenten Bakterien oder Viren, so dass einem korrekten Hygieneverhalten besondere Bedeutung zukommt.

Um zu einem verbesserten Informationsstand bei Laien und bei sogenannten „healthcare-workern“ zu kommen, gründete sich am 19.02.2009 im Gesundheitsamt Ingolstadt ein Netzwerk „MrE-Net-IN“ von Ärzten, Pflege-, Hygiene- und Krankentransportkräften, welche sich die Verbesserung von Aufklärung und  Empfehlungen zum angemessenen Umgang mit resistenten Erregern zum Ziel gesetzt hat. 

Hygiene-Tipps fürs kranke Kind zu Hause

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter
www.infektionsschutz.de bzw. gesundheitsamt@ingolstadt.de.