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Informationen zum Coronavirus

Hier finden Sie alle lokal relevanten Informationen rund um das Thema Corona, die aktuellen Fallzahlen für Ingolstadt, Hinweise zu Testmöglichkeiten, Antworten auf häufig gestellte Fragen, wichtige Links und Beratungsangebote.

Dem Newsticker Coronavirus können Sie aktuelle Entwicklungen entnehmen.



Details zu den aktuellen Zahlen

Zur Systematik der gemeldeten Zahlen:

Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt veröffentlicht seit Beginn der Pandemie (in manchen Phasen täglich, sonst Montag bis Freitag) die örtlichen Infektionszahlen. Diese sind tagesaktuell und beziehen sich auf die bis zum Veröffentlichungszeitpunkt (meist 14/14.30 Uhr) eingegangenen Neumeldungen. Diese beruhen auf den Meldungen von Laboren und Ärzten an das Gesundheitsamt. Neumeldungen, die erst nach dem Veröffentlichungszeitpunkt eingehen, werden mit der Meldung des nächsten Tages veröffentlicht.

Wird ein positives Testergebnis gemeldet, benachrichtigt das Gesundheitsamt die Betroffenen und beginnt mit der Ermittlung der Kontaktpersonen. Die neu eingegangenen Fälle werden nach einzelner Bearbeitung im Gesundheitsamt elektronisch an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weitergeleitet. Dies geschieht, je nach Eingang, am selben oder am darauffolgenden Tag. Auch im LGL müssen die Fälle zunächst verarbeitet werden. Das LGL veröffentlicht täglich um ca. 14 Uhr die bis 8 Uhr desselben Tages vorliegenden Fallzahlen. Aufgrund der Bearbeitungzeit und dem Übermittlungszeitpunkt kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen; auch aufgrund der unterschiedlichen Veröffentlichungszeitpunkte weichen die Werte von Gesundheitsämtern und LGL tagesbezogen oftmals ab.

Die jeweiligen Landesämter übermitteln ihre Daten wiederum an das Robert-Koch-Institut (RKI), auch hier gelten die obigen Hinweise hinsichtlich Zeitverzögerungen durch Bearbeitung und Übermittlung. Das RKI veröffentlicht seine Daten mit dem Stand um 0 Uhr.

Die unterschiedlichen Datenstände wirken sich natürlich auch bei der Berechnung der 7-Tages-Inzidenz aus, auch hier sind Abweichungen zwischen LGL und RKI zu beobachten.

Die veröffentlichten Fallzahlen beziehen sich auf den Zeitraum seit Beginn der Pandemie im März 2020.
Das erste positive Testergebnis wurde in Ingolstadt am 6. März 2020 festgestellt, der erste Todesfall am 2. April 2020 gemeldet.

Bis Mitte Januar 2021 wurde in der Tagesgrafik die Inzidenz des LGL Bayern angegeben, seither die des RKI; auch die Verlaufsgrafik verwendet aus Gründen der Einheitlichkeit nun diese Quelle.


Lockdown bis 7. März 2021

Diese Maßnahmen gelten bis zunächst 7. März:

Allgemeine Ausgangsbeschränkung

Das Verlassen der Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Das sind insbesondere:

  1. die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
  2. der Besuch von Kita, Schule und Hochschule, soweit diese zulässig sind, und die Teilnahme an Prüfungen,
  3. die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Angehörigen therapeutischer Berufe sowie Blutspenden,
  4. Versorgungsgänge, Einkauf und der Besuch von Dienstleistungsbetrieben in dem zulässigen Ausmaß
  5. der Besuch eines anderen Hausstands unter Beachtung der Kontaktbeschränkung
  6. der Besuch bei Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen unter Beachtung der Kontaktbeschränkung
  7. die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  8. die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen unter Beachtung der Kontaktbeschränkung,
  9. die Begleitung Sterbender sowie die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis,
  10. Sport und Bewegung an der frischen Luft unter Beachtung der Kontaktbeschränkung,
  11. die Versorgung von Tieren,
  12. Behördengänge,
  13. die Teilnahme an Gottesdiensten und an Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften (FFP2-Maskenpflicht sowie Gesangsverbot),
  14. die Teilnahme an zulässigen Versammlungen.

Ausgangssperre

Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz über 100 liegt. Für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz seit mindestens 7 Tagen unter 100 liegt, entfällt die Ausgangssperre.*

Kontaktbeschränkung

Private Zusammenkünfte werden nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Geschäfte

Die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels ist untersagt. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel und der Verkauf von Weihnachtsbäumen. Wochenmärkte sind nur zum Verkauf von Lebensmitteln zulässig. Der Großhandel bleibt geöffnet. Die danach ausnahmsweise geöffneten Geschäfte dürfen über ihr übliches Sortiment hinaus keine sonstigen Waren verkaufen.

Zu den Ausnahmen hat das Bayerische Gesundheitsministerium eine Liste veröffentlicht: Ausnahmen
Dem Einzelhandel wird unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen – d.h. die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – anzubieten.

Dienstleistungen

Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, sind untersagt. Das schließt neben Massagepraxen, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und ähnlichen Betrieben mit ein. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo- und Logotherapien oder Podologie bleiben weiter möglich.
Frisöre können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen und einer FFP2-Masken-Pflicht für Kunden und Personal den Betrieb ab 1. März 2021 wieder öffnen.

Gastronomie

In der Gastronomie sind weiterhin nur die Abgabe und Lieferung mitnahmefähiger Speisen und Getränke zulässig. Bei der Gastronomie einschließlich Imbissständen wird der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort auch bei mitnahmefähigen Produkten untersagt. Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Verzehr vor Ort ist untersagt.

Alkoholkonsumverbot

Bayern hält weiterhin an einem Alkoholkonsumverbot fest. Es gilt auf möglichst allen öffentlichen Plätzen, insbesondere den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und allen sonstigen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die konkreten Örtlichkeiten werden von den Kommunen festgelegt.

Die Stadt Ingolstadt regelt daher im Rahmen einer Allgemeinverfügung, die ab Samstag, 23. Januar gültig ist, ein Alkoholverbot für folgende Örtlichkeiten und Gebiete:

• Gebiet der Altstadt
• Volksfestplatz
• Hallenbad Parkplatz
• Hindenburgpark
• Glacis
• Klenzepark
• Baggersee Gelände; dieses umfasst insbesondere den Bereich innerhalb der nachstehenden Begrenzungen im Sinne eines Rundweges: Start - Parkplatz Bar am See, Rundweg um den Baggersee, Oberschüttweg, Stauseestraße, Donau, Fuchsschüttweg, Endpunkt - Parkplatz Bar am See
• Spielpark Fort Peyerl

Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Gottesdienste

Im Gottesdienst besteht für die Besucher künftig FFP2-Maskenpflicht. Bei Gottesdiensten, für die Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen können, besteht zusätzlich eine Anmeldungspflicht. Weiterhin gelten die bisherigen Maßnahmen wie die Maskenpflicht auch am Platz, das Gesangsverbot (Beschränkung auf liturgischen Gesang) und der Mindestabstand.

Alten- und Pflegeheime

In Bayern bestehen bereits strenge Schutzvorschriften für Alten- und stationäre Pflegeheime. Dazu gehören neben Einschränkungen der Besuche (eine Person pro Tag mit negativem Test und FFP2-Maske) auch zusätzliche Auflagen für das Personal (Testpflicht mindestens zweimal pro Woche). Beim Kontakt mit Bewohnern gilt eine FFP2-Maskenpflicht auch für das Personal.
Um Pflegebedürftige möglichst umfassend zu schützen, müssen alle mobilen Pflegedienste im Rahmen verfügbarer Testkapazitäten auch ihr mobiles Personal möglichst zweimal pro Woche testen lassen.

Schulen

Ab 22. Februar 2021 wird für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschule und der Förderschule sowie alle Abschlussklassen Wechselunterricht oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand zugelassen. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 findet in jedem Fall Distanzunterricht statt.*
Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben. Hierzu zählt insbesondere die Einhaltung des Mindestabstands, die Beachtung der Maskenpflicht und der Lüftungskonzepte sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept. Für Lehrkräfte wird im Unterricht eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken eingeführt. Die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks werden analog behandelt.

Kindertageseinrichtungen

Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen werden ab 22. Februar 2021 geöffnet. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben sie geschlossen. Die Betreuung erfolgt dabei in festen Gruppen (eingeschränkter Regelbetrieb). Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben entsprechend dem Rahmenhygieneplan sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept. Eltern, die ihre Kinder weiterhin zuhause betreuen, erhalten im Februar 2021 einen Beitragsersatz, wenn die Notbetreuung höchstens 5 Tage beansprucht wurde.

Bildung

Musikschulen und Fahrschulen dürfen nur noch online unterrichten. Gleiches gilt für die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung. Wissenschaftliche Präsenzbibliotheken werden geschlossen.
Bei Bibliotheken und Archiven wird die Abholung vorbestellter Bestände unter gleichen Voraussetzungen ermöglicht, unter denen im Handel die Abholung vorbestellter Ware bereits möglich ist.
Fahrschulen einschließlich der Fahrschulprüfungen sind ab dem 22. Februar 2021 unter Schutzauflagen wieder zugelassen. Sie bedürfen insb. eines Schutz- und Hygienekonzepts. Es besteht Maskenpflicht und im Fahrzeug FFP2-Maskenpflicht.

Einreise aus Risikogebieten

Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland bekräftigt der Ministerrat die bereits etablierte Zwei-Test-Strategie: Ein Test ist im unmittelbaren Zusammenhang mit der Einreise vorzulegen. Dieser Test darf bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein oder muss unmittelbar nach Einreise vorgenommen werden. Ein weiterer Test ist für die Verkürzung einer bestehenden Quarantäneverpflichtung am fünften Tag nach Einreise erforderlich. Im Übrigen weist der Ministerrat noch einmal eindrücklich darauf hin, dass Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund unbedingt zu vermeiden sind und dass neben der Test- und Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten besteht.

Home-Office

Ein zentraler Baustein zur dringend notwendigen Eindämmung des Infektionsgeschehens ist die Reduzierung der Kontakthäufigkeiten auch im beruflichen Umfeld und auf den Wegen zur und von der Arbeit. An die Arbeitgeber wird daher erneut dringend appelliert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Anträgen von Beschäftigten des Freistaats Bayern auf Homeoffice soll grundsätzlich entsprochen werden. Arbeitnehmer sind aufgerufen, von der Möglichkeit des Home-Office Gebrauch zu machen.

Hotspotstrategie

An der bestehenden Hotspotstrategie wird festgehalten. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhten 7-Tage-Inzidenz sollen daher regional umgehend weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung der Corona-Infektionen zu stoppen.

FFP2-Masken

Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens hat der Ministerrat eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ab Montag, den 18. Januar 2021, beschlossen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch beim Besuch städtischer Ämter und Dienststellen, beim Besuch des Wochenmarktes, bei Gottesdienstbesuchen sowie für Besucher in Alten- und Pflegeheimen, dort beim Kontakt mit den Bewohnern auch für das Personal.
FFP2-Masken können erworben werden in Apotheken, Drogerien, im Einzel- und Onlinehandel. Es ist darauf zu achten, dass die Masken ein CE-Kennzeichen tragen.
Informationen zu den verschiedenen Maskentypen hält das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bereit.

FAQs zur Maskenpflicht/FFP2-Maskenpflicht

Warum gibt es eine FFP2-Maskenpflicht?

Die FFP2-Maskenpflicht wird angeordnet, um die hohe Zahl der Neuinfektionen zu senken und die Verbreitung der infektiöseren Mutation des Coronavirus zu verhindern.

Für wen gilt die FFP2-Maskenpflicht?

Die FFP2-Maskenpflicht gilt für alle Personen ab 15 Jahren. Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren müssen jedoch einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Welche Masken dürfen verwendet werden?

Verwendet werden kann die Schutzklasse FFP2 oder vergleichbare Schutzklassen wie KN95 oder N95.

Wo gilt die FFP2-Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht gilt im Einzelhandel (Verkaufsräume, Verkaufsgelände, Eingangs- und Warteflächen, Parkplätze, Abholen von Essen oder Waren) und im Nahverkehr (auch an Haltestellen). Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch beim Besuch städtischer Ämter und Dienststellen, beim Besuch des Wochenmarktes, bei Gottesdienstbesuchen sowie für Besucher in Alten- und Pflegeheimen, dort beim Kontakt mit den Bewohnern auch für das Personal.

Ab wann gilt die FFP2-Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht gilt ab Montag, 18. Januar 2021. In der ersten Woche werden keine Bußgelder verhängt.

Gibt es kostenlose FFP2-Masken?

Der Freistaat wird rund 2,5 Millionen FFP2-Masken für bedürftige Menschen zur Verfügung stellen (5 Masken pro Person). Die Stadt Ingolstadt stellt jedem über 15-jährigen Leistungsberechtigten nach dem SGB II, SGB XII und AsylbLG sowie jedem Haushalt, der Wohngeld erhält, zwei FFP2-Masken als Grundausstattung zur Verfügung.

Müssen auch im Einzelhandel beschäftigte Verkäufer eine FFP2-Maske tragen?

Nein, für die Beschäftigten genügt eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Müssen auch Schwangere eine FFP2-Maske tragen?

Es gibt keine spezielle Ausnahme für Schwangere.

Müssen auch in Gottesdiensten FFP2-Masken getragen werden?

Ja, in Gottesdiensten müssen FFP2-Masken getragen werden.

Was ist mit den bisherigen Mund-Nasen-Bedeckungen?

Die herkömmlichen Mund-Nasen-Bedeckungen können überall dort weiterhin getragen werden, wo es eine Maskenpflicht (z.B. Versammlungen, Innenstädte), aber keine FFP2-Maskenpflicht (z.B. ÖPNV, Einzelhandel, Gottesdienste) gibt.

Wo besteht in Ingolstadt derzeit Maskenpflicht?

Die genauen Orte sind in der jeweils aktuellen Allgemeinverfügung für die Stadt Ingolstadt geregelt.

Diese finden Sie unter: www.ingolstadt.de/amtliche

Welche Ausnahmen gibt es für die Maskenpflicht?

  • Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit; die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält.
  • Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.
    • Hierzu ein zusätzlicher Hinweis:
      Das Verzehren von Speisen und Getränken, die „to go“ gekauft werden, ist in Bereichen mit geltender Maskenpflicht nicht zulässig. Das bedeutet auch, dass ein Verweilen zum Essen, Trinken oder Rauchen, nicht erlaubt ist. Selbstverständlich wird bei Kontrollen mit Augenmaß vorgegangen und bspw. der kurze Schluck aus einer Flasche oder das Schneuzen in ein Taschentuch werden nicht geahndet, wenn anschließend unmittelbar wieder die Maske aufgesetzt wird. Auch wenn jemand in der Innenstadt in unmittelbarer Nähe zu seinem Arbeitsplatz oder seinem Wohnort bspw. alleine in einer stillen Ecke eine Zigarette raucht, würde dies geduldet. Ein Spaziergang durch die Fußgängerzone fällt dabei aber ausdrücklich nicht darunter. Bei der Beurteilung ist entscheidend, dass in jedem Fall Situationen vermieden werden, in denen mehrere Menschen ohne Maske und Abstand beisammenstehen.”
  • Fahrradfahrende sind – in Bereichen in denen Fahrradfahren zulässig ist – von der Maskenpflicht befreit.

In jenen Bereichen, in denen eine Maskenpflicht gilt - darf ich ohne Maske Fahrradfahren?

Dort, wo auf der Straße Fahrrad gefahren werden darf (z.B. in der Harderstraße oder Donaustraße), darf trotz der sonstigen Maskenpflicht ohne Maske Fahrrad gefahren werden.

Bei der Beurteilung geht es darum, ob der Abstand zu anderen Personen eingehalten werden kann. Dies ist beim Radfahren in der Regel der Fall.

Dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, besteht Maskenpflicht.

Wer sich in der Fußgängerzone bewegt (egal ob als Fußgänger oder außerhalb der zulässigen Zeiten unerlaubterweise [!] per Fahrrad) muss eine Maske tragen. Auch wer sein Fahrrad durch die Fußgängerzone schiebt, ist Fußgänger und muss Maske tragen.

Können auch FFP2-Masken mit Ventil getragen werden?

Nein, da FFP2-Masken mit Ventil nur einen Eigen- jedoch keinen ausreichenden Fremdschutz bieten.

Gilt die FFP2-Maskenpflicht nur in Regional- oder auch in Fernzügen?

Die FFP2-Maskenpflicht gilt nur im Nahverkehr.

Wie wird die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht kontrolliert?

Die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht wird wie bisher durch die Vollzugsbehörden sowie die Polizei kontrolliert. Einzelhändler können die Maskenpflicht im Rahmen ihres Hausrechts durchsetzen.



Kontrollen & Bußgelder

Die Einhaltung der Infektionsschutzregeln wird von der Polizei und den Ordnungsbehörden kontrolliert. Polizei und Ordnungsbehörden sind angehalten, jeden Verstoß grundsätzlich mit entsprechendem Bußgeld zu belegen. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird beauftragt, die nötigen Rechtsänderungen umzusetzen und den zugehörigen Bußgeldkatalog zu aktualisieren. Für den Verstoß gegen die landesweite Ausgangssperre wird ein Mindestbußgeld von 500 Euro festgesetzt.


11. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. Dezember 2020)



* Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat zuletzt am 19. Februar per Allgemeinverfügung amtlich festgestellt, dass der 7-Tages-Inzidenzwert von 100 in Ingolstadt dauerhaft unterschritten ist.
Sollte der Wert überschritten werden, wird die Stadt Ingolstadt dies amtlich verlautbaren.

Zuletzt aktualisiert am 22.02.2021


Allgemeine Informationen & FAQs

Generelle Infomationen zum Coronavirus und weiterführende Links bietet das Bayerische Gesundheitsministerium.


Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache 


Informationen für Gehörlose

Entwicklung in Bayern

Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Entwicklung Bayern - Landesamt


FAQ zu Betriebsuntersagungen

Mit dem Lockdown gilt für eine Reihe von Betrieben und Dienstleistungen eine staatliche Untersagung. Es werden aber auch Ausnahmen für bestimmte Branchen gemacht. Hierzu hat das Bayerische Gesundheitsministerium nun eine Liste veröffentlicht: https://www.stmgp.bayern.de/ 

Die Liste finden Sie auch direkt hier zum Download als PDF.


Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt.


Häufige Fragen zum Coronavirus beantworten das  Landesamt für Gesundheit, das Bayerische Gesundheitsministerium und das Bayerische Innenministerium:
FAQ Coronavirus - Landesamt für Gesundheit 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Gesundheitsministerium 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Innenministerium


FAQs zur Maskenpflicht/FFP2-Maskenpflicht

Warum gibt es eine FFP2-Maskenpflicht?

Die FFP2-Maskenpflicht wird angeordnet, um die hohe Zahl der Neuinfektionen zu senken und die Verbreitung der infektiöseren Mutation des Coronavirus zu verhindern.

Für wen gilt die FFP2-Maskenpflicht?

Die FFP2-Maskenpflicht gilt für alle Personen ab 15 Jahren. Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren müssen jedoch einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Welche Masken dürfen verwendet werden?

Verwendet werden kann die Schutzklasse FFP2 oder vergleichbare Schutzklassen wie KN95 oder N95.

Wo gilt die FFP2-Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht gilt im Einzelhandel (Verkaufsräume, Verkaufsgelände, Eingangs- und Warteflächen, Parkplätze, Abholen von Essen oder Waren) und im Nahverkehr (auch an Haltestellen). Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch beim Besuch städtischer Ämter und Dienststellen, beim Besuch des Wochenmarktes, bei Gottesdienstbesuchen sowie für Besucher in Alten- und Pflegeheimen, dort beim Kontakt mit den Bewohnern auch für das Personal.

Ab wann gilt die FFP2-Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht gilt ab Montag, 18. Januar 2021. In der ersten Woche werden keine Bußgelder verhängt.

Gibt es kostenlose FFP2-Masken?

Der Freistaat wird rund 2,5 Millionen FFP2-Masken für bedürftige Menschen zur Verfügung stellen (5 Masken pro Person). Die Stadt Ingolstadt stellt jedem über 15-jährigen Leistungsberechtigten nach dem SGB II, SGB XII und AsylbLG sowie jedem Haushalt, der Wohngeld erhält, zwei FFP2-Masken als Grundausstattung zur Verfügung.

Müssen auch im Einzelhandel beschäftigte Verkäufer eine FFP2-Maske tragen?

Nein, für die Beschäftigten genügt eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Müssen auch Schwangere eine FFP2-Maske tragen?

Es gibt keine spezielle Ausnahme für Schwangere.

Müssen auch in Gottesdiensten FFP2-Masken getragen werden?

Ja, in Gottesdiensten müssen FFP2-Masken getragen werden.

Was ist mit den bisherigen Mund-Nasen-Bedeckungen?

Die herkömmlichen Mund-Nasen-Bedeckungen können überall dort weiterhin getragen werden, wo es eine Maskenpflicht (z.B. Versammlungen, Innenstädte), aber keine FFP2-Maskenpflicht (z.B. ÖPNV, Einzelhandel, Gottesdienste) gibt.

Wo besteht in Ingolstadt derzeit Maskenpflicht?

Die genauen Orte sind in der jeweils aktuellen Allgemeinverfügung für die Stadt Ingolstadt geregelt.

Diese finden Sie unter: www.ingolstadt.de/amtliche

Welche Ausnahmen gibt es für die Maskenpflicht?

  • Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit; die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält.
  • Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.
    • Hierzu ein zusätzlicher Hinweis:
      Das Verzehren von Speisen und Getränken, die „to go“ gekauft werden, ist in Bereichen mit geltender Maskenpflicht nicht zulässig. Das bedeutet auch, dass ein Verweilen zum Essen, Trinken oder Rauchen, nicht erlaubt ist. Selbstverständlich wird bei Kontrollen mit Augenmaß vorgegangen und bspw. der kurze Schluck aus einer Flasche oder das Schneuzen in ein Taschentuch werden nicht geahndet, wenn anschließend unmittelbar wieder die Maske aufgesetzt wird. Auch wenn jemand in der Innenstadt in unmittelbarer Nähe zu seinem Arbeitsplatz oder seinem Wohnort bspw. alleine in einer stillen Ecke eine Zigarette raucht, würde dies geduldet. Ein Spaziergang durch die Fußgängerzone fällt dabei aber ausdrücklich nicht darunter. Bei der Beurteilung ist entscheidend, dass in jedem Fall Situationen vermieden werden, in denen mehrere Menschen ohne Maske und Abstand beisammenstehen.”
  • Fahrradfahrende sind – in Bereichen in denen Fahrradfahren zulässig ist – von der Maskenpflicht befreit.

In jenen Bereichen, in denen eine Maskenpflicht gilt - darf ich ohne Maske Fahrradfahren?

Dort, wo auf der Straße Fahrrad gefahren werden darf (z.B. in der Harderstraße oder Donaustraße), darf trotz der sonstigen Maskenpflicht ohne Maske Fahrrad gefahren werden.

Bei der Beurteilung geht es darum, ob der Abstand zu anderen Personen eingehalten werden kann. Dies ist beim Radfahren in der Regel der Fall.

Dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, besteht Maskenpflicht.

Wer sich in der Fußgängerzone bewegt (egal ob als Fußgänger oder außerhalb der zulässigen Zeiten unerlaubterweise [!] per Fahrrad) muss eine Maske tragen. Auch wer sein Fahrrad durch die Fußgängerzone schiebt, ist Fußgänger und muss Maske tragen.

Können auch FFP2-Masken mit Ventil getragen werden?

Nein, da FFP2-Masken mit Ventil nur einen Eigen- jedoch keinen ausreichenden Fremdschutz bieten.

Gilt die FFP2-Maskenpflicht nur in Regional- oder auch in Fernzügen?

Die FFP2-Maskenpflicht gilt nur im Nahverkehr.

Wie wird die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht kontrolliert?

Die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht wird wie bisher durch die Vollzugsbehörden sowie die Polizei kontrolliert. Einzelhändler können die Maskenpflicht im Rahmen ihres Hausrechts durchsetzen.



Mundschutz selber nähen

Beim Sprechen, Husten oder Niesen werden kleine Tröpfchen ausgestoßen. Ein Mund-Nasen-Schutz kann diese Tröpfchen auffangen und das Risiko verringern, eine andere Person mit dem Corona-Virus anzustecken (Fremdschutz).

Denn auch wer selbst keine Symptome hat, kann möglicherweise infiziert sein und den Erreger weitergeben. Wenn das Gegenüber auch einen Schutz über Mund und Nase hat, schützt man sich gegenseitig.

Viele Experten (u.a. das Robert-Koch-Institut) halten deshalb das Tragen eines Mundschutzes für sinnvoll. Ab dem 18. Januar 2021 besteht in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht in Ladengeschäften sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch beim Besuch städtischer Ämter und Dienststellen, beim Besuch des Wochenmarktes, bei Gottesdienstbesuchen sowie für Besucher in Alten- und Pflegeheimen, dort beim Kontakt mit den Bewohnern auch für das Personal. Die FFP2-Maskenpflicht gilt für alle Personen ab 15 Jahren. Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren müssen jedoch einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die herkömmlichen Mund-Nasen-Bedeckungen können überall dort weiterhin getragen werden, wo es eine Maskenpflicht (z.B. Versammlungen, Gottesdienste, Innenstädte), aber keine FFP2-Maskenpflicht (ÖPNV, Einzelhandel) gibt.

Weitere Informationen zur Maskenpflicht finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz kann selbst hergestellt werden, auch Schals oder Tücher können genutzt werden. So stellt zum Beispiel die Stadt Essen eine solche Anleitung bereit:

Auf der Seite Maskeauf! finden sich weitere Hinweise und Anleitungen, auch für Mund-Nasen-Schutz ohne Nähen.

Selbstverständlich sind selbstangefertigte Schutzmasken aber weder geprüft noch zertifiziert, sie eigenen sich auch nicht für medizinische Einsatzbereiche. Natürlich muss der Mundschutz regelmäßig gewechselt und gereinigt werden.

>> Wichtige Hinweise: So desinfizieren Sie Ihren (selbstgenähten) Mund-Nasen-Schutz

Neben verschiedenen Bezugsquellen im Internet verkaufen auch viele Ingolstädter Apotheken Mundschutz und Atemschutz, auch verschiedene Supermärkte haben sie im Sortiment. Einige lokale Firmen bieten zudem einfache Stoffmasken an. Entsprechende Bezugsquellen sind zum Beispiel auf der Seite www.allesregional.de oder auf der Seite des GOIN-Praxisnetzwerks www.goin.info zu finden. Lokale Anbieter können sich hier auch eintragen lassen.

Wichtig: Das Tragen eines Mundschutzes ist nur eine Ergänzung der bestehenden Verhaltensregeln und ersetzt diese nicht: Regelmäßige Handhygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten zu anderen (mindestens 1,5 Meter) sind weiterhin zwingend notwendig.


Weitere Informationen zu diesem Thema:

Robert-Koch-Institut: Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

24.03.2020, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16.01.2021, 13:00 Uhr

Informationen in Fremdsprachen




Mehrsprachige Corona Informationen in Bild und Ton

Aufgrund der bestehenden Corona-Situation unterstützen Mitglieder des Migrationsrates Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger mit unzureichenden Deutschkenntnissen indem sie Videos in ihren Muttersprachen produziert haben. Damit machen sie auf die wichtigsten Corona-Regelungen aufmerksam und unterstützen die Übermittlung an entsprechende Bevölkerungsgruppen.

Anhand von einfachen Bildtafeln werden diese Informationen optisch veranschaulicht und durch die Vertonung zusätzlich in verschiedenen Sprachen erläutert. Auf den Tafeln wird insbesondere auf die Fragen „Wie kann ich mich am besten schützen?“, „Was mache ich bei einem Verdachtsfall?“, „Wo kann ich mich testen lassen?“ und „Wann muss ich in Quarantäne gehen?“ näher eingegangen.
Da es derzeit sehr viele Informationen zum Thema Corona gibt, hat man sich bei den Bildtafeln auf das Notwendigste beschränkt. Es geht nur um die die wichtigsten Hygiene- bzw. Verhaltensregeln und um die korrekte Vorgehensweise im Fall einer Erkrankung oder einer positiven Testung. Zusätzlich wird auf weitere aktuelle Informationsmöglichkeiten hingewiesen.

Die Videos stehen derzeit in arabischer, chinesischer, italienischer, griechischer, rumänischer, russischer, spanischer und türkischer Übersetzung zur Verfügung.

Hier finden Sie die Filme des Migrationsrates mit wichtigen Informationen zum Coronavirus in neun verschiedenen Sprachen (Youtube-Link):

Hier finden Sie die Filme des Migrationsrates mit wichtigen Informationen zum Coronavirus in neun verschiedenen Sprachen

Diese ehrenamtliche Aktion des Migrationsrates zeigt das große Engagement des Migrationsrates, sich für die Belange der Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit ausländischen Wurzeln einzusetzen und das gute Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft in unserer Stadt zu fördern.

Mit Hilfe der sozialen Medien sollen mit dieser Aktion möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreicht werden und die wichtigsten Informationen auch an Bevölkerungsgruppen weitergeleitet werden, die möglicherweise bislang, aufgrund bestehender Deutschdefizite, noch nicht erreicht wurden. Die Videos sind außerdem auf der städtischen Internetseite des Migrationsrates unter www.ingolstadt.de/migrationsrat zu sehen.


Informationen in verschiedenen Sprachen der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration


Informationen des Bundesgesundheitsministeriums und der WHO (World Health Organization) in verschiedenen Sprachen:

Was tun im Verdachtsfall?

Die richtigen Verhaltensregeln bei einem begründeten Verdacht:

Personen, die befürchten erkrankt zu sein, sollten zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Verhalten abklären.

Sie sollten nicht von sich aus Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen aufsuchen (Ansteckungsgefahr). Ist die Arztpraxis nicht erreichbar, kann man sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Die Stadt Ingolstadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem besorgte Bürger im Zusammenhang mit medizinischen Themen Auskünfte zum Coronavirus, zu richtigen Verhaltensweisen und zu Hygiene-Tipps erhalten können und ihre Fragen hierzu stellen können. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-1430 (Montag bis Freitag, 8 bis 16.30 Uhr). Gehörlose können per E-Mail Kontakt aufnehmen: covid-deaf@ingolstadt.de.

Als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen dient auch die »Corona-Hotline« der Staatsregierung.
Diese ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter 089 122 220 erreichbar.

Zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen sei auf ein
Merkblatt des Bayerischen Gesundheitsministeriums verwiesen.

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der innerhalb weniger Minuten ein Fragenkatalog beantwortet wird und daraus spezifische Handlungsempfehlungen gegeben werden:
>> CovApp - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus


Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns - Coronavirustests im Umkreis von Ingolstadt


Informationen zum Impfen

Aktuell wurden alle Ingolstädterinnen und Ingolstädter im Alter von über 80 Jahren angeschrieben und grundlegend zur Impfung informiert.

Weiterhin werden in den kommenden Wochen Impftermine nur abhängig von den vorhandenen Impfstoffkapazitäten verfügbar sein. Die Impfstofflieferungen des Bundes steigen kontinuierlich an. Aus diesem Grund können nunmehr von Woche zu Woche mehr Termine für Impfungen vergeben werden. Über die Erweiterung des Impfzentrums durch den Standort Donau-City-Center steht ausreichend Platz zur Verfügung. 

Niemand muss befürchten vergessen zu werden! Einmal registriert oder vorangemeldet kommt das Impfzentrum selbstständig auf Sie zu!

Sie sind noch nicht online oder telefonisch registriert? Nutzen Sie die rund um die Uhr zur Verfügung stehende Online-Vormerkung unter www.impfzentren.bayern. Gerne können Sie sich auch über die Telefon-Hotline registrieren. Diese ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer 0841 933388 besetzt. Gehörlose können sich an die E-Mail-Adresse covid-deaf@ingolstadt.de wenden.

Für allgemeine Fragen wurde eine Impf-Hotline (0841 305-41000, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) eingerichtet. Spezifische medizinische Fragestellungen, die den persönlichen Gesundheitszustand betreffen, können hier jedoch nicht beantwortet werden. Hierfür werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich an ihren behandelnden Hausarzt zu wenden. Gehörlose können sich an die E-Mail-Adresse covid-deaf@ingolstadt.de wenden.


Wer kann zur Zeit geimpft werden?

Innerhalb der Prioritätsstufe 1 sind die über 80-Jährigen und die Bewohner/innen von vollstationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen besonders gefährdet. Diese Bewohner und das Personal der Einrichtungen wurden deshalb seitens des Impfzentrums Ingolstadt nach Vorgabe des Gesundheitsministeriums bereits zu Beginn der Impfaktionen schwerpunktmäßig geimpft. Über Sondertermine sind in den Alten- und Pflegeeinrichtungen auch jetzt noch jederzeit Impfungen vor Ort oder im Impfzentrum möglich.

Priorisiert nach Stufe 1 mit Impfstoff versorgt werden auch Berufsgruppen, die in medizinischen Einrichtungen oder Alten- und Pflegeeinrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Erfasst sind hiervon auch die ambulanten Pflegedienste.

Die Corona-Impfverordnung legt auch fest, dass Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, zu den Personen gehören, die mit höchster Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung haben. Dies betrifft etwa das Personal in Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdiensten oder in sogenannten Corona-Schwerpunktpraxen (Haus- oder Zahnarzt) bei Abhalten von Infektionssprechstunden.

Priorisiert mit Impfstoff versorgt werden auch Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Klare Festlegung des Impfstoffs

Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sowie der Prioritätsstufe 1 zugehören, werden nach § 2 Abs. 2 der Coronavirus-Impfverordnung mit dem Impfstoff von AstraZeneca versorgt.

Personen ab 65 Jahren erhalten die Impfstoffe von BionTech oder Moderna. Die besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen der Priorität 1 (Ü-80) sowie Priorität 2 (Ü-70) können damit bereits jetzt mit Impfstoff versorgt werden.

Coronavirus - Informationsblatt Impfen Stadt Ingolstadt (Stand 19.01.21)

Coronavirus - Informationsblatt Impfen Stadt Ingolstadt (Stand 17.02.21)

Zweites Anschreiben an Bürger über 80 Jahre (16.02.21)

Zweites Anschreiben an Bürger über 80 Jahre in anderen Sprachen:

Rumänisch

Türkisch

Russisch

Polnisch


Informationen zum Impfen in Leichter Sprache finden Sie hier.


Weitere Informationen zu Impfungen, der staatlichen Impfstrategie und Antworten auf häufige Fragen finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung und auf dem Informationsangebot des Bundesgesundheitsministeriums www.zusammengegencorona.de.

>> zurück zur Corona-Informationsseite


Anmeldung im Corona-Testzentrum

Terminvereinbarung

Im Testzentrum kann man sich nur nach vorheriger Terminreservierung auf das Corona-Virus mittels PCR-Test oder in bestimmten Fällen auch per Schnelltest testen lassen. Termine können für maximal drei Tage im Voraus gebucht werden. Neben den persönlichen Daten werden dabei auch Angaben zum Grund des Tests (z.B. Test Kontaktperson I) abgefragt.
Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten Hilfe über das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes unter 0841 305-1430. Sollte ein Testtermin ausnahmsweise nicht wahrgenommen werden können, ist dieser rechtzeitig zu stornieren. Dies ist ebenfalls online möglich.

Was muss beachtet werden?

Zum Test ist ein Ausweisdokument (Lichtbild und Adresse muss vorliegen), die elektronische Gesundheitskarte (gesetzlich oder privat) und die Unterlagen, die den Testgrund “Kontaktperson I” oder “Besonderer Anlass” belegen (Quarantänebestätigung, Reha-Aufnahme, OP-Termin, Arbeitstätigkeit im medizinischen oder pflegerischen Bereich etc.) mitzubringen.

Für jede zu testende Person ist ein einzelner Termin zu vereinbaren, da aus Kapazitätsgründen nur angemeldete Personen getestet werden können.

Wer kann sich im Testzentrum testen lassen?

  • Testung von Kontaktpersonen der Kategorie 1
  • Testung aus besonderem Anlass
  • Testung auf eigenen Wunsch für die Bewohner/innen Bayerns

Besonderheiten bei der Testung symptomatischer Personen

Weiterhin gilt: Wer glaubt, erkrankt zu sein, soll zunächst telefonischen Kontakt mit seinem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Telefon 116 117) aufnehmen. Testungen im häuslichen Umfeld können weiterhin nur durch die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung veranlasst werden.
Nur durch einen Arzt oder eine Ärztin kann eine Differentialdiagnose erfolgen, Medikamente verschrieben oder eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden.

Einen Arzt für einen Coronavirus-Test finden Sie unter www.kvb.de/service/arztverzeichnis unter dem Punkt „Arzt-/Psychotherapeutensuche“.

Wann kann man sich im Testzentrum testen lassen?

Die Öffnungszeiten werden je nach Auslastung und verfügbaren Laborkapazitäten angepasst, die aktuell möglichen Termine werden im Terminbuchungssystem angezeigt.

Auch in den an das Stadtgebiet angrenzenden Landkreisen wurden „Bayerische Testzentren“ eröffnet. Um die jeweiligen örtlichen Testkapazitäten optimal zu nutzen, werden die Bürgerinnen und Bürger, die nicht in Ingolstadt wohnen gebeten, sich im Testzentrum ihres Landkreises testen zu lassen. In der Region sind Testzentren in Beilngries, Eichstätt, Neuburg und Pfaffenhofen in Betrieb.

Hier geht es zur Online-Terminvereinbarung

Hier geht es zur Online-Terminvereinbarung

Wichtiger Hinweis zum Verfahren der Online-Terminreservierung:

Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben und einen Termin im Kalender ausgewählt haben, bekommen Sie eine Mail an Ihre angegebene Mail-Adresse.
Diese Mail enthält einen Link, mit dem Sie Ihre Reservierung bestätigen; dieser Link ist 1 Stunde gültig. Jetzt wird der Termin im System eingetragen und Sie erhalten eine weitere Mail mit der genauen Terminzeit, einer 5-stelligen Terminnummer und eventuell mitzubringenden Unterlagen.
Erst wenn Sie diese zweite Mail bekommen, ist der Termin reserviert.

Link zur Online-Terminvereinbarung

Ergebnisübermittlung

Das Ergebnis des Schnelltests erfahren Sie nach einer Wartezeit von ca. 20 Minuten direkt vor Ort.

Das PCR-Testergebnis kann mit einem personalisierten QR-Code sowohl mit der Corona-Warn-App als auch über die App/Website „Mein Laborergebnis“ aufgerufen werden. Sie können entweder die jeweilige App auf Ihrem Smartphone installieren oder den Befund direkt über die Webseite https://mein-laborergebnis.de aufrufen und den alphanumerischen Code manuell eingeben.

Falls dies für Sie technisch nicht möglich ist oder Sie dies nicht wünschen, werden wir Ihnen Ihr Testergebnis per Post zukommen lassen.


aktualisiert am 15.01.2021, 09:15 Uhr

Ermittlung von Kontaktpersonen

Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit einem positiven Corona-Befund werden vom Gesundheitsamt Ingolstadt aufgefordert, ihre Kontakte innerhalb eines individuell bestimmten Ermittlungszeitraumes mit Hilfe des Online-Formulars zu melden. Dies kann unter folgendem Link durchgeführt werden: www.ingolstadt.de/kontaktpersonenermittlung

Dabei wird grundsätzlich zwischen Kontaktperson I und Kontaktperson II unterschieden.

Kontaktperson I (höheres Infektionsrisiko):

  • Personen, zu denen ein mindestens 15-minütiger Gesichtskontakt bestand (face-to-face)
  • Personen, die länger (z.B. 30 Minuten) in einem Raum mit bestätigtem COVID-19 Fall waren
  • Personen, die direkten Kontakt zu Sekreten (Küssen, Anhusten, Anniesen, etc.) hatten

Kontaktperson II (geringeres Infektionsrisiko):

  • Personen, zu denen kein mindestens 15-minütiger Gesichtskontakt bestand (face-to-face)
  • Personen, die nicht länger (z.B. weniger als 30 Minuten) in einem Raum mit bestätigtem COVID-19 Fall waren
  • Personen, die weniger als 1,5 Meter Abstand zu bestätigtem COVID-19-Fall hatten, jedoch durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz trugen

Kontaktpersonen der Kategorie I werden vom Gesundheitsamt in eine 14-tägige häusliche Quarantäne versetzt (Frist gilt ab Tag des letzten Kontakts).

Häusliche Quarantäne

Das Robert-Koch-Institut hat in einem Flyer wichtige Hinweise für nicht erkrankte Personen zusammengestellt, für die das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet hat.

Der Flyer ist erhältlich in deutscher Sprache und in vielen Fremdsprachen.

Sollten Sie selbst an COVID-19 erkrankt sein und sich unter ärztlicher Betreuung in häuslicher Isolierung befinden, können weiterführende Informationen eingesehen werden unter www.rki.de/covid-19-ambulant.

Informationen zur Einreise aus Risikogebieten

Zur Bekämpfung des Coronavirus und aufgrund der hohen Infektionszahlen in den verschiedenen Ländern sind Einreisende aus Risikogebieten verpflichtet, nach der Einreise das Ergebnis des Coronatests bei den Gesundheitsämtern anzuzeigen.

Ihre Kontaktdaten sowie das Testergebnis können Ingolstädterinnen und Ingolstädter über www.ingolstadt.de/testergebnis hochladen.


Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Bayern die gültige Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäneverordnung - www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen).


Der Ministerrat hat am 22. Dezember 2020 eine Testpflicht für alle Urlaubs- und Familienrückkehrer aus Corona-Risikogebieten beschlossen:
Jeder, der aus einem Corona-Risikogebiet nach Bayern einreist, muss entweder schon bei der Einreise einen negativen Test vorweisen oder umgehend zum Testen gehen. Dazu stehen die Testzentren an den Flughäfen oder die kommunalen Zentren bereit. An den Autobahnen werden Hinweisschilder an die Verpflichtung erinnern. Für Einreisende aus Risikogebieten galt schon zuvor eine strenge Quarantänepflicht. Diese wurde durch die Testpflicht verschärft.

Seit 23. Dezember 2020 müssen alle Rückkehrer aus Risikogebieten ein negatives Testergebnis innerhalb von 72 Stunden nach Einreise beim zuständigen Gesundheitsamt vorlegen. Idealerweise sollte der Test schon im Ausland vorgenommen werden, allerdings höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Bayern.

Auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Einreise-Quarantäneverordnung.


Wichtige Reiseinformationen sowie allgemeine Informationen zu den Risikogebieten bietet das Robert-Koch-Institut (bzw. der Handzettel in verschiedenen Sprachen [D / E / F]).

Alle wichtigen Reiseinformationen bietet das Portal des Auswärtigen Amtes:

Coronavirus / Covid-19: Reise und Sicherheit


Für Reiserückkehrer bietet die Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns die Möglichkeit, Ärzte im Umkreis von Ingolstadt zu finden, die Coronatests durchführen. Reiserückkehrer können sich auch im kommunalen Testcenter nach Terminvereinbarung testen lassen (Link zur Online-Terminvereinbarung für das Testcenter).


Schulen & Kindertageseinrichtungen

Schulen

Ab 22. Februar 2021 wird für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschule und der Förderschule sowie alle Abschlussklassen Wechselunterricht oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand zugelassen. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 findet in jedem Fall Distanzunterricht statt. Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben. Hierzu zählt insbesondere die Einhaltung des Mindestabstands, die Beachtung der Maskenpflicht und der Lüftungskonzepte sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept. Für Lehrkräfte wird im Unterricht eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken eingeführt. Die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks werden analog behandelt.

Kindertageseinrichtungen

Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen werden ab 22. Februar 2021 geöffnet. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben sie geschlossen. Die Betreuung erfolgt dabei in festen Gruppen (eingeschränkter Regelbetrieb). Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben entsprechend dem Rahmenhygieneplan sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept. Eltern, die ihre Kinder weiterhin zuhause betreuen, erhalten im Februar 2021 einen Beitragsersatz, wenn die Notbetreuung höchstens 5 Tage beansprucht wurde.

Allgemeinverfügung: Feststellung der dauerhaften Unterschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes von 100 (19.02.2021)

Hilfe-Hotlines bei psychischen Belastungen im Lockdown

Der anhaltende Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie sorgt dafür, dass die Menschen die meiste Zeit zuhause verbringen müssen. Gerade Familien, Eltern und Kinder können im Spannungsfeld von „HomeOffice“ und „Home-Schooling“ mitunter hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sein. Hilfe und Beratung bieten nachfolgende Anlaufstellen.

Auch Schulpsychologen und Qualifizierte Beratungslehrkräfte stehen für Fragen/Beratungen zu Lernschwierigkeiten etc. zur Verfügung. Die Kontaktdaten der für die jeweilige Einzelschule zuständigen Personen sind den Eltern durch die Schulleitungen bereits am Schuljahresanfang übermittelt worden.

Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar. Ob Kummer, Einsamkeit, Depressionen, Krankheit, Trauer oder Ärger – hier gibt es ein offenes Ohr für alle Themen. Alle Anrufe sind kostenlos und anonym.

Telefonseelsorge: 0800–111 0 111 oder 0800–1110222

Kinder-Notrufnummern

Gerade Kinder brauchen unseren Schutz und Obhut. Solltet ein begründeter Verdacht entstehen, dass Kinder in Not sind, kann die Notrufnummer des Münchner Kinderschutzzentrums angerufen werden. Zu erreichen ist diese Stelle von

  • Montag bis Donnerstag von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr
  • Freitags von 9 bis 12.30 Uhr und 19 bis 20 Uhr
  • Außerdem samstags und sonntags von 9.30 bis 11.30 Uhr

Kinder selbst können sich bei der Nummer gegen Kummer melden. Speziell für Eltern ist das Elterntelefon gedacht.

Kinderschutzzentrum: 089 555 356 | Nummer gegen Kummer: 116111 oder 0800 111 03 33 | Elterntelefon: 0800 111 05 50

Jugendnotdienste

Auch der Jugendnotdienst steht in jeder erdenklichen Krisensituation zur Verfügung, um „erste Hilfe" zu leisten. Egal ob es um eine Weitervermittlung geht oder aber eine kurzfristige Unterbringung organisiert werden muss, um Jugendlichen zu helfen. Zuständig ist Stadt Ingolstadtebenfalls das Kinderschutzzentrum und die Nummer gegen Kummer. Außerdem gibt es eine bundesweite, ebenfalls kostenlose Jugendnotdienst Rufnummer. Speziell für Eltern ist das Elterntelefon gedacht.

Kinderschutzzentrum: 089 555 356 | Nummer gegen Kummer: 116111 oder 0800 111 03 33 | Bundeseinheitliche Rufnummer: 0130 865 252 | Elterntelefon: 0800 111 05 50

Sozialpsychatrischer Krisendienst Bayern

Zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialpsychiatrischen Krisendienstes gehören Ärzte, Sozialarbeiter und Psychologen, die Menschen mit einer seelischen Krise und ihren Angehörigen, sowie Menschen mit psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung Hilfe anbieten. Der Sozialpsychiatrische Krisendienst ist täglich 24 Stunden erreichbar.

Sozialpsychiatrischer Krisendienst: 0180 6553000

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Diese Notfallnummer ist eine Initiative des Bundesamts für Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Auch während der Corona- Epidemie setzt das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" alles daran, das Beratungsangebot rund um die Uhr aufrechtzuerhalten. Gerade in diesen Zeiten ist eine telefonische und Online-Beratung für Betroffene von Gewalt wichtig. In München wird zusätzlich der Frauennotruf täglich von 18 bis 24 Uhr angeboten.

Hilfetelefon: 0800 116 116 | Frauennotruf: 089 763 737


Schüler, Eltern und Lehrer finden auf dem Portal des Kultusministeriums alle wesentlichen Informationen für die bayerischen Schulen.


Was Eltern wissen müssen in Bezug auf Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten wird auf dem Portal des Familien- und Sozialministeriums zusammengefasst.


zuletzt aktualisiert: 19.02.2021, 14:00 Uhr

Soziale Hilfen

Hilfe-Hotlines bei psychischen Belastungen im Lockdown

Der anhaltende Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie sorgt dafür, dass die Menschen die meiste Zeit zuhause verbringen müssen. Gerade Familien, Eltern und Kinder können im Spannungsfeld von „HomeOffice“ und „Home-Schooling“ mitunter hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sein. Hilfe und Beratung bieten nachfolgende Anlaufstellen.

Auch Schulpsychologen und Qualifizierte Beratungslehrkräfte stehen für Fragen/Beratungen zu Lernschwierigkeiten etc. zur Verfügung. Die Kontaktdaten der für die jeweilige Einzelschule zuständigen Personen sind den Eltern durch die Schulleitungen bereits am Schuljahresanfang übermittelt worden.

Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar. Ob Kummer, Einsamkeit, Depressionen, Krankheit, Trauer oder Ärger – hier gibt es ein offenes Ohr für alle Themen. Alle Anrufe sind kostenlos und anonym.

Telefonseelsorge: 0800–111 0 111 oder 0800–1110222

Kinder-Notrufnummern

Gerade Kinder brauchen unseren Schutz und Obhut. Solltet ein begründeter Verdacht entstehen, dass Kinder in Not sind, kann die Notrufnummer des Münchner Kinderschutzzentrums angerufen werden. Zu erreichen ist diese Stelle von

  • Montag bis Donnerstag von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr
  • Freitags von 9 bis 12.30 Uhr und 19 bis 20 Uhr
  • Außerdem samstags und sonntags von 9.30 bis 11.30 Uhr

Kinder selbst können sich bei der Nummer gegen Kummer melden. Speziell für Eltern ist das Elterntelefon gedacht.

Kinderschutzzentrum: 089 555 356 | Nummer gegen Kummer: 116111 oder 0800 111 03 33 | Elterntelefon: 0800 111 05 50

Jugendnotdienste

Auch der Jugendnotdienst steht in jeder erdenklichen Krisensituation zur Verfügung, um „erste Hilfe" zu leisten. Egal ob es um eine Weitervermittlung geht oder aber eine kurzfristige Unterbringung organisiert werden muss, um Jugendlichen zu helfen. Zuständig ist Stadt Ingolstadtebenfalls das Kinderschutzzentrum und die Nummer gegen Kummer. Außerdem gibt es eine bundesweite, ebenfalls kostenlose Jugendnotdienst Rufnummer. Speziell für Eltern ist das Elterntelefon gedacht.

Kinderschutzzentrum: 089 555 356 | Nummer gegen Kummer: 116111 oder 0800 111 03 33 | Bundeseinheitliche Rufnummer: 0130 865 252 | Elterntelefon: 0800 111 05 50

Sozialpsychatrischer Krisendienst Bayern

Zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialpsychiatrischen Krisendienstes gehören Ärzte, Sozialarbeiter und Psychologen, die Menschen mit einer seelischen Krise und ihren Angehörigen, sowie Menschen mit psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung Hilfe anbieten. Der Sozialpsychiatrische Krisendienst ist täglich 24 Stunden erreichbar.

Sozialpsychiatrischer Krisendienst: 0180 6553000

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Diese Notfallnummer ist eine Initiative des Bundesamts für Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Auch während der Corona- Epidemie setzt das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" alles daran, das Beratungsangebot rund um die Uhr aufrechtzuerhalten. Gerade in diesen Zeiten ist eine telefonische und Online-Beratung für Betroffene von Gewalt wichtig. In München wird zusätzlich der Frauennotruf täglich von 18 bis 24 Uhr angeboten.

Hilfetelefon: 0800 116 116 | Frauennotruf: 089 763 737

Das Seniorenbüro des Bürgerhauses unterstützt ältere Mitbürger

Vor allem Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranken wird empfohlen, Menschenmengen zu meiden und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Hier möchte das Bürgerhaus gezielt unterstützen und vermittelt ab sofort Hilfen auf privater Basis, um Hilfesuchende und Helfer zusammenzubringen. Es geht zum Beispiel um Einkaufshilfen, Botengänge zum Arzt oder Besorgungen aus der Apotheke.

Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich an das Seniorenbüro im Bürgerhaus wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 17 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 305-2830 zur Verfügung. Per Mail ist das Seniorenbüro unter seniorenbuero@ingolstadt.de zu erreichen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerhaus-ingolstadt.de

Malteser-Einkaufsdienst

Die Koordinatoren des Malteser-Einkaufsdienstes sind erreichbar: für die Stadt Ingolstadt von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 08421 980756 und per E-Mail unter einkaufsdienst.ingolstadt@malteser.org, für Stadt und Landkreis Eichstätt von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 15 Uhr unter Telefon 08421 980755 und per E-Mail unter einkaufsdienst.eichstaett@malteser.org.

Wer 70 Jahre oder älter ist oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst melden. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Während Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden können, wird auf Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich Rücksicht genommen. Der Dienst ist, bis auf das Geld für den Wareneinkauf, kostenfrei.

Auch wer ehrenamtlich als Einkaufshelfer tätig werden will, kann sich melden bei Anke Thiede, E-Mail: anke.thiede2@malteser.org.

Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen

Die derzeitige Situation aufgrund der akuten Bedrohung durch das Corona-Virus verursacht bei vielen Menschen große Ängste unterschiedlichster Art. Nicht jede Bürgerin oder jeder Bürger in unserer Stadt hat eine Person, mit der offen und vertrauensvoll über die eigenen Sorgen gesprochen werden kann.

Aus diesem Grund möchten die Integrationsbeauftragte und ihr Team auf das Angebot der Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen hinweisen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Menschen die vorhandenen Angebote in ihrer Muttersprache aufzuzeigen und die Möglichkeit dieses Austausches anzubieten“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt, Ingrid Gumplinger.

Telefonseelsorge steht allen Bürger/-innen, die sich in Krisen oder schwierigen Lebenssituationen befinden, zur Verfügung. Neben Anbietern in deutscher Sprache gibt es mehrere Telefonseelsorger/-innen, die auch in anderen Sprachen beraten und unterstützen. Die Gespräche sind völlig anonym und bleiben vertraulich.

Die Telefonseelsorge Ingolstadt ist ein ökumenisches Seelsorge- und Beratungsangebot, das gemeinsam von der Diözese Eichstätt und dem Diakonischen Werk Ingolstadt getragen wird. Die Gespräche finden 24 Stunden täglich auf Deutsch und bei Nachfrage auch auf Englisch statt.
Telefon: 0800 111 0 111 (evangelisch) – kostenfrei
Telefon: 0800 111 0 222 (katholisch) – kostenfrei
Telefon: 116 123 (katholisch) – kostenfrei
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.telefonseelsorge-ingolstadt.de


Die evangelische Migrationsberatung des evangelisch-lutherischen Dekanats in München bieten Beratung und Seelsorge auf Deutsch und Griechisch an.
Telefon: 089 508088-17
Zeiten: ganztägig
Internet: www.evangelisches-migrationszentrum.de


Das Muslimische SeelsorgeTelefon (MuTeS) berät und unterstützt sowohl in persönlichen Gesprächen als auch im Chat auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Bosnisch, Kurdisch, Urdu / Hindi, Persisch, Bengalisch, Somalisch, Marokkanisch und Indonesisch (weitere Sprachen auf Anfrage). Hier arbeiten rund um die Uhr qualifizierte Muslime im Ehrenamt. Die MuTeS kooperiert sowohl mit der Diakonie und der Caritas als auch mit anderen kirchlichen Einrichtungen und mit der Telefonseelsorge Doweria.
Telefon: 030 443509821
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.mutes.de


Telefon Doweria ist eine russischsprachige Telefonseelsorge getragen vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. Hier arbeiten 24 Stunden täglich ausgebildete, ehrenamtliche Telefonseelsorger/-innen, die oftmals selbst Migranten und zum Teil auch jüdischen Glaubens sind.
Telefon: 030 440308454
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.diakonie-portal.de/telefon-doweria

23.04.2020, 14:00 Uhr

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Das Zuhause ist nicht für alle ein sicherer Ort, schon ohne Corona erleiden jedes Jahr mehr als 100.000 Frauen in Deutschland häusliche Gewalt.
Die aktuellen Ausgehbeschränkungen stressen zusätzlich. Viele Menschen stehen unter Druck, in Familien und Beziehungen bauen sich Spannungen auf.

Hilfe und Unterstützung bei Gewalt finden Frauen und Kinder zum Beispiel bei unten stehenden Stellen. Einige davon sind auch an den Osterfeiertagen erreichbar.

  • Polizeinotruf: Telefon 110
  • Hilfetelefon 24 Stunden bei Gewalt gegen Frauen: Telefon 08000 116016 bzw. www.hilfetelefon.de
  • Frauenhaus Ingolstadt: Telefon 0841 309-700
  • Telefonseelsorge, evangelisch: Telefon 0800 11 10 111 (kostenfrei)
  • Telefonseelsorge, katholisch: Telefon 0800 11 10 222 (kostenfrei)
  • Weißer Ring – Opfertelefon: Telefon 116 006, 7 bis 22 Uhr (kostenfrei)
  • Amt für Jugend und Familie / Allgemeiner Sozialdienst: Telefon 305-45717 (Mo bis Fr, 8 bis 12.30 Uhr; Mo bis Mi, 13.30 bis 16 Uhr; Do, 13.30 bis 17.30 Uhr)
    Rufbereitschaft außerhalb der Öffnungszeiten über die Polizei erreichbar
  • Beratungstelefon für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Oberbayern Nord: Telefon 0841 9343-1077
  • „Wirbelwind“, Initiative gegen sexuelle Gewalt: Telefon 0841 17353 oder www.wirbelwind.de
  • Psychiatrischer Krisendienst: Telefon 0180 6553000, ständig erreichbar, ab 16 Jahre
  • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder: Telefon 116 111 (kostenfrei), Mo bis Sa, 14 bis 20 Uhr
  • „Nummer gegen Kummer“ für Eltern: Telefon 0800 111 0550 (kostenfrei), Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr; Di und Do 17 bis 19 Uhr

Informationen zum Thema Gewaltschutz- und Gewaltprävention gibt es auch auf der Internetseite des Bayerischen Familienministeriums unter www.stmas.bayern.de/gewaltschutz/konzept ebenso wie auf dem Portal bayern-gegen-gewalt.de.

Bevor etwas passiert – hier finden Männer Hilfe

Neben Hilfsangeboten für Frauen und Kinder gibt es auch Präventionsmaßnahmen für Männer, damit Gewalt erst gar nicht ausbricht.
Hier finden Männer Tipps und Unterstützung wie sie die Stressmomente der Corona-Krise besser bewältigen.

  • Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. – Hilfe für potenzielle Täter: Telefon 0800 7022240 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr)
  • Survival-Kit für Männer unter Druck: www.bundesforum-maenner.de 

Aufmerksamkeit verdienen auch die Präventionsbeiträge der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in der Schweiz (www.maenner.ch) und Österreich (www.dmoe-info.at)


Informationen für Unternehmer

IFG bietet Hotline für betroffene Unternehmen an

Die IFG Ingolstadt bietet eine Hotline an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können. Das Corona-Unternehmertelefon ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-3003.

Darüber hinaus wurde unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Informationsseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Informationen und Meldungen – etwa in den Bereichen betriebliche Pandemieplanung, finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Kurzarbeit etc. – aufgeführt sind. Die Seite wird laufend erweitert und die aktuellsten Neuigkeiten und Entwicklungen werden aufgenommen.


Vorlagen für Hinweisplakate (Maskenpflicht, Abstandsregeln, etc.) als PDF zum selber ausdrucken finden Sie  >> hier.

Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen im Unternehmen trägt der Arbeitgeber entsprechend dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Schutzstandard für „Arbeiten in der Pandemie“ veröffentlicht, der hier abzurufen ist.


FAQ zu Betriebsuntersagungen

Mit dem Lockdown gilt für eine Reihe von Betrieben und Dienstleistungen eine staatliche Untersagung. Es werden aber auch Ausnahmen für bestimmte Branchen gemacht. Hierzu hat das Bayerische Gesundheitsministerium nun eine Liste veröffentlicht: www.stmgp.bayern.de  

Die Liste finden Sie auch direkt hier zum Download als PDF.


Stundung städtischer Forderungen

Aufgrund der deutschlandweit steigenden Zahlen an Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen staatlichen Anordnungen kommt es zu erheblichen Einschnitten im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben.

Diese wirtschaftlichen Auswirkungen haben wesentlich zur Folge, dass Unternehmen oder auch Privatpersonen städtische Forderungen (z.B. Rechnungen, Steuern, Beiträge, Gebühren) nicht mehr oder nicht mehr im geforderten Umfang leisten können.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 18. März beschlossen, dass die Stadt Ingolstadt als eine Maßnahme bei berechtigten Anliegen aufgrund von Corona-bedingten Zahlungsengpässen die Stundung von Steuer-, Beitrags-, Gebühren- und Rechnungszahlungen (u.a. Mieten und Pachten) prüft und unter größtmöglicher Ausnutzung eines gegebenen Ermessensspielraums gewährt. Die Prüfung dessen hat selbstredend weiterhin nach den gültigen gesetzlichen Regelungen zu erfolgen, d. h. es ist stets eine Härtefallprüfung vorzunehmen.
Für die Freistellung von Stundungszinsen gelten die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.

Gewerbesteuer

Für Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, unmittelbar beim Finanzamt die Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages zu beantragen.

Antrag Anpassung Gewerbesteuer (Finanzamt)

Sonstige städtische Forderungen

Die Stundung sonstiger städtischer Forderungen (Rechnungen, Gebühren, Pacht usw.) kann mit vereinfachtem Antrag unmittelbar bei der Stadt Ingolstadt beantragt werden. Zur Beschleunigung der Sachbearbeitung stellen wir Ihnen hier ein Formular zur Verfügung, das sowohl Antragstellern wie den Dienststellen ein rascheres Verfahren ermöglicht:

Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie dem Behördenwegweiser entnehmen:

Steuern; Informationen zu Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus

Kontakt

Tel.: 0841 305-2900
Fax: 0841 305-1279
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