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CO2-Ersparnis mit neuen LED-Leuchten

Klimaschutzinitiative fördert Umrüstung

In Ingolstadt werden im Rahmen der jährlichen Wartungsarbeiten regelmäßig alte Straßenlampen gegen neue LED-Leuchten ausgetauscht. Die Stadtwerke Ingolstadt setzen Ingolstadt dabei im Auftrag des städtischen Tiefbauamts energiesparend in ein neues Licht. Dabei werden Projekte, die eine Energieeinsparung von mindestens 70 Prozent bewirken, im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

In diesem Zusammenhang hat das städtische Tiefbauamt 2019, wie auch schon in den Vorjahren, für die Auswechslung von 289 Straßenleuchten einen Antrag auf Bezuschussung beim Bundesumweltministerium gestellt. Die Kosten für die Maßnahme in Höhe von ca. 140.000 Euro wurden dabei zu 20 Prozent übernommen.

Von den insgesamt 289 Lichtpunkten wurden bei 163 Stück die LUNUX PARK mit 11 Watt LED-Modul verbaut. Allein damit wurde eine jährliche Einsparung von 35.508,7 kWh und 21,31 Tonnen CO2 erzielt. Dies entspricht einer Reduzierung von 86 Prozent.

Als zweiter Leuchtentyp wurde die LUNUX C40 ZYLINDERLEUCHTE mit einem 21 Watt LED-Modul eingesetzt. 126 bestehende Lichtpunkte wurden mit dieser Leuchte bestückt und eine jährliche Einsparung von 23.536,2 kWh bewirkt, was einer Reduzierung von 74 Prozent entspricht. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt 14,12 Tonnen.

Insgesamt wurden durch die Umrüstung der 289 Straßenlaternen von Quecksilber auf LED eine jährliche Gesamteinsparung von 59.044,9 kWh und somit von 35,43 Tonnen CO2 erzielt.
Auch dieses Jahr geht der sukzessive Umbau auf LED-Technik weiter. So wird unter anderem die Beleuchtung in Straßenabschnitten der
Eriagstraße, Manchinger Straße und Südlichen Ringstraße saniert, um den Energieverbrauch und die CO2-Emission der Stadt Ingolstadt weiter zu reduzieren.

Auslöser der Umrüstungen ist das seit April 2015 bestehende HQL (Quecksilber)-Lampen-Verbot. Diese werden durch moderne, effizienzstarke LED-Leuchten ersetzt, welche zusätzlich im Zeitraum von 23 bis 5 Uhr auf 50 Prozent ihrer Leistung gedimmt werden. Das sorgt nicht nur für einen geringeren Energieverbrauch, sondern ist auch für Mensch und Natur von Vorteil.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

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