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Bürgerbefragung zum Aktionsplan Inklusion

Teilhabe von Menschen mit Behinderung verbessern

Ab sofort und noch bis 31. Januar 2022 haben alle Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich unter www.ingolstadt-macht-mit.de an der Bürgerbefragung zur Evaluation des Aktionsplans Inklusion der Stadt Ingolstadt zu beteiligen. Ziel der Stadt ist es zu erfahren, wo die Ingolstädterinnen und Ingolstädter Handlungsbedarf im Bereich Inklusion sehen und was aus ihrer Sicht getan werden sollte, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in unserer Stadt weiter zu verbessern.

2017 wurde der 1. kommunale Aktionsplan Inklusion vom Stadtrat beschlossen. Anlass und Grundlage des Aktionsplans war das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK).
Ziel dieses Aktionsplans war und ist es, ein Ingolstädter Gemeinwesen zu schaffen, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen die gleichen Möglichkeiten der Teilhabe haben für eine inklusive Gesellschaft.

Im Aktionsplan Inklusion wurden die Handlungsfelder

  • Bauen, Wohnen und Mobilität
  • Gesundheit und Pflege
  • Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung
  • Frühe Kindheit, Schule und Bildung
  • Kultur, Sport und Freizeit
  • barrierefreie Kommunikation und Sicherheit

bearbeitet und verschiedene Ziele und Maßnahmen entwickelt. Der Ingolstädter Aktionsplan Inklusion ist auf der Homepage der Stadt unter www.ingolstadt.de/aktionsplan abrufbar.

Nach vier Jahren werden nun die Maßnahmen und Ziele aus dem kommunalen Aktionsplan Inklusion evaluiert.

Neben der verwaltungsinternen Evaluation und den Interviews, die derzeit mit Betroffenen, Selbsthilfegruppen und Fachleuten aus den Behinderteneinrichtungen und Schulen geführt werden, ist es der Stadt sehr wichtig, die Erfahrungen, Wünsche und Einschätzungen möglichst vieler Menschen zu erfassen, die sich in irgendeiner Form bereits mit dem Thema „Leben mit einer Behinderung in der Stadt Ingolstadt“ auseinandergesetzt haben. Sei es, weil sie selbst mit einer Behinderung leben, sei es, weil jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis betroffen ist, oder sei es, weil sie sich einfach für dieses Thema interessieren.

Aus diesem Grund findet nun eine Bürgerbefragung zur Umsetzung des Aktionsplans statt. Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger sich die Zeit zu nehmen, um den Fragebogen zum Aktionsplan Inklusion online oder in Papierform auszufüllen. Mit den darin gestellten Fragen möchte die Stadt erfahren, wo Bürgerinnen und Bürger Handlungsbedarf sehen und was aus ihrer Sicht getan werden sollte, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in unserer Stadt weiter zu verbessern. Darüber hinaus möchte die Stadt mit der Befragung auch gelungene Beispiele zum Thema Inklusion beziehungsweise Teilhabe in der Stadt Ingolstadt sammeln.

Der Fragebogen kann bis zum 31. Januar 2022 online ausgefüllt werden, er kann auch ausgedruckt werden und in Papierform an die Stadt Ingolstadt, Referat für Soziales, Jugend und Gesundheit, Auf der Schanz 39, 85049 Ingolstadt geschickt oder in alle Briefkästen der Rathäuser eingeworfen werden.

Der Fragebogen steht in Standard und in Leichter Sprache unter www.ingolstadt-macht-mit.de zur Verfügung.

Für Fragen steht Barbara Plötz vom Referat für Soziales, Jugend und Gesundheit Telefon 0841-305-2505, E-Mail: barbara.ploetz@ingolstadt.de zur Verfügung. Hier kann der Fragebogen auch in Papierform angefordert werden.