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Weitere Stärkung des ÖPNV

Einführung von digitalen Bedarfsverkehren

In der Sitzung am 17. Dezember 2019 einigten sich die Mitglieder des Zweckverbands Verkehrsgemeinschaft Region Ingolstadt, VGI – die drei Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen sowie die Stadt Ingolstadt – auf die Einführung von sogenannten digitalen Bedarfsverkehren im VGI-Tarifgebiet. Digitale Bedarfsverkehre, auch On-Demand-Verkehre genannt, ergänzen den Taktverkehr von Bussen und Bahnen und erhöhen somit die Attraktivität des ÖPNV in Stadt und Umland.

Verbandsvorsitzender und Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel bekräftigt die gemeinsame Zielsetzung: „Die Digitalisierung im ÖPNV eröffnet für die Fahrgäste neue ÖPNV-Möglichkeiten – über die App am Handy einen Fahrtwunsch eingeben und sodann bis zum Ziel direkt mit einem Kleinbus befördert zu werden, das ist gerade an Wochenenden, Nachts und außerhalb des Taktverkehrs ein sehr gutes Angebot“.

Die VGI beabsichtigt einen Testlauf in drei ausgewählten Bereichen: Für Ingolstadt und den Landkreis Eichstätt steht das Klinikum mit Friedrichshofen, Gaimersheim und Eitensheim im Fokus, im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm die Gemeinde Baar-Ebenhausen mit dem dortigen Bahnhof und im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen der neue Bahnhalt Brunnen mit den umliegenden Gemeinden. Geschäftsleiter Dr. Robert Frank: „Die drei ausgewählten Bereiche bieten ideale Voraussetzungen für die Einführung von On-Demand-Verkehren in unserem VGI-Gebiet: Anbindung an die INVGLeitstelle, konsequente Vernetzung von Bus und Bahn sowie Kooperationsmöglichkeiten mit privaten Verkehrs- und Taxiunternehmen.“

Digitale Bedarfsverkehre werden zudem vom Bund und vom Freistaat Bayern maßgeblich finanziell gefördert, um den ÖPNV auch in Randlagen und in der Region zu stärken. Bürgermeister Wayand, zugleich auch VGI-Verbandsrat für Pfaffenhofen, begrüßt die Entscheidung: „Gemeinsam als VGI bringen wir den ÖPNV systematisch voran – letztes Jahr die VGI-Tarifeinführung, vor einigen Tagen die Inbetriebnahme des Audi-Bahnhalts und nun der Startschuss für die digitalen Bedarfsverkehre, der ÖPNV nimmt Fahrt auf, weitere Schritte wie Ausbau der Infrastruktur an den Bahnhöfen und intensivierte Takte müssen folgen.“