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Ratten, Gräber und Ikonen: Zur ersten Welle der Justinianischen Pest

Ein Vortrag des Historischen Vereins Ingolstadt

Details zur Veranstaltung

Datum und Uhrzeit

27.10.21 19:00

Veranstaltungsort

Barocksaal im Stadtmuseum Ingolstadt
Auf der Schanz 45
85049 Ingolstadt

Veranstalter

Historischer Verein Ingolstadt e. V.
Auf der Schanz 45
85049 Ingolstadt

Beschreibung

In der Regierungszeit des spätantiken Kaisers Justinian I. (527–565 n. Chr.) brach eine Seuche aus, von der zeitgenössische Autoren wie Prokop oder Johannes von Ephesos ein fast schon apokalyptisches Bild zeichnen. Ihnen zufolge wirkte die sogenannte Justinianische Pest pandemisch, forderte zahllose Todesopfer und befiel Menschen jeglicher Konstitution und ungeachtet ihres Alters, Wohnsitzes und Standes. Sogar Justinian erkrankte so schwer, dass Gerüchte über seinen Tod die Runde machten.

Doch handelte es sich bei der Seuche wirklich um DIE Pest? Wo und wann brach sie zuerst aus und wie schnell konnte sie sich verbreiten? Auf welchem Weg gelangte sie nach Konstantinopel? Wie sind die historischen Berichte über die Opferzahlen zu bewerten? Welche Auswirkungen hatte die Pandemie? Und wie gingen die Menschen mit der tödlichen Gefahr um?

Tobias Esch M.A., Leiter des kelten römer museums manching, gibt in seinem Vortrag einen spannenden Überblick zur ersten Welle der Justinianischen Pest in den Jahren 541 bis 543 n. Chr. und richtet den Fokus dabei vorrangig auf den östlichen Mittelmeerraum. Vorgestellt werden aber auch ausgewählte Gräberfelder in Bayern, die neue Erkenntnisse zur Seuche lieferten.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Voranmeldung per Email oder Telefon erforderlich!
Telefon: 0841-305-1881
Fax: 0841-305-1888
Mail: stadtmuseum@ingolstadt.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Weitere Informationen