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Abgesang im ältesten Universitätsviertel Bayerns

Wie Karl Emil Schafhäutl 1855 die Bestandsaufnahme durchführte und was heute noch besteht

Details zur Veranstaltung

Datum und Uhrzeit

10.04.22 10:00 – 30.10.22 18:00

Veranstaltungsort

Hohe Schule
Goldknopfgasse 7
85049 Ingolstadt

Veranstalter

Stadtmuseum Ingolstadt
Auf der Schanz 45
85049 Ingolstadt
Tel.: +49 (841) 305-1885
Fax: +49 (841) 305-1888

Beschreibung

Der Senat der Universität München bewilligt am 13. Oktober 1855 insgesamt 200 Gulden für ein ambitioniertes Projekt. Karl Emil von Schafhäutl (1803-1890), Professor und Oberbibliothekar, und Hermann Hezner, Ingenieur, fertigen in einem Jahr die „Topische Geschichte der Universität Ingolstadt“ an. Der Universitätsprofessor war seiner Heimatstadt eng verbunden und erkannte, dass die baulichen Zeugnisse der Universität langsam den Ansprüchen der neuen Landesfestung weichen mussten. Es begann mit dem Areal des Jesuitenkollegs, auf dem 1861-65 das Kriegsspital erbaut wurde.
Schafhäutl und Hezner erstellten eine umfassende Dokumentation: Universitätsgebäude, Professorenhäuser, Gebäude mit Bezug zur Universität und Geschichte mit der einstigen und der derzeitigen Nutzung.
Als zeitliche Eingrenzung wählt Schafhäutl drei Epochen: 1573 (Entstehung des Sandtner Modells), 1800 (Wegzug der Universität nach Landshut) und 1855/56 (Entstehung der Topischen Geschichte). Die Ausstellung führt die Topographie des Universitätsviertels in das 21. Jahrhundert. Drohnenflugbilder dokumentieren die aktuelle Gegenwart

Weitere Informationen

  • Die Ausstellung ist vom 12. April 2022 bis zum 30. Oktober 2022 im Freskenraum der Hohen Schule, Goldknopfgasse 7, 85049 Ingolstadt zu sehen. Öffnungszeiten Di-So: 10 Uhr-13 Uhr, 14 Uhr- 18 Uhr