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Carine Nguegnia, Trainee bei der Stadt IngolstadtTrainee bei der Stadt Ingolstadt : Eine angenehme Überraschung

Carine Nguegnia (36), Mutter von zwei Kindern, hat in Darmstadt das Studium der Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Kommunikationstechnik erfolgreich absolviert.
Nachdem Sie für ein Ingenieurbüro in der Automobilindustrie gearbeitet hat, wollte sie sich beruflich umorientieren. So bewarb sie sich für das Traineeprogramm der Stadt Ingolstadt. Im Interview sprach sie über ihre Einsatzbereiche, die Module und Seminare sowie die Work-Life-Balance bei der Stadt Ingolstadt.

Weshalb haben Sie sich für die Stadt Ingolstadt und Ihre Beteiligungen entschieden?

Ich verstehe mich in erster Linie als Mutter. In meinem alten Job in der freien Wirtschaft, war es mir nicht mehr möglich die Familie und den Beruf in Einklang zu bringen. Ich entschied mich daher meine Chance zu nutzen und bewarb mich um eine Stelle bei der Stadt Ingolstadt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keinerlei Erfahrungen mit dem öffentlichen Dienst. Ich entschied mich die Trainee-Stelle, bei der ich die Möglichkeit erhielt, den Bürgerkonzern auf verschiedenen Ebenen kennenzulernen.

Wie ist der grobe Ablauf Ihres Traineeprogramms bei der Stadt Ingolstadt?

Das Traineeprogramm läuft über zwei Jahre. Dabei wird dem Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, unterschiedliche Arbeitsbereiche und Einsatzorte des Arbeitgebers „Stadt“ und dessen Beteiligungen kennenzulernen. Die Einsätze können bis zu sechs Monate dauern, dabei werden Projekte durchgeführt und neue wichtige Kontakte geknüpft.
Parallel zu den Einsätzen werden Module und Seminare angeboten, die Themen wie Projektmanagement, Präsentation, Konflikt- und Zeitmanagement, intensiv und mit praktischen Übungen behandeln. Des Weiteren bietet das Programm die Möglichkeit eines drei- bis sechswöchigen Auslandsaufenthaltes in einer Partnerstadt der Stadt Ingolstadt.
In diesem Zusammenhang hospitierten Teilnehmer des Programms 2013 - 2015 in Györ (Ungarn), Grasse (Frankreich), Opole (Polen) und Moskau (Russland), bei den Stadtverwaltungen und dort ansässigen Firmen wie zum Beispiel Büchl und Audi.

Stichwort Work-Life-Balance: Können Sie Beruf und Familie unter einen Hut bringen?

Absolut! Tariflich geregelt sind 39 Stunden pro Woche. Selbst wenn ich in der einen Woche mehr arbeite, gleicht sich das in einer anderen Woche wieder aus. Insgesamt bin ich zufrieden mit den Arbeitszeiten. Die Stadt Ingolstadt offeriert ein sehr gutes Bildungsprogramm, das in diesem Jahr von einer Trainee Kollegin ein sehr schönes Layout erhalten hat. Im Bildungsprogramm lassen sich verschiedene Veranstaltungen, Kurse und Seminare finden, die unter anderem auch Themen zur Ausübung einer optimalen Work-Life-Balance behandeln.

Was war bisher Ihr persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Ich hatte zwei persönliche Highlights:
Die Hospitation im Amt für Soziales, Sachgebiet Asyl, stellte eines der Highlights dar. Dort begleitete ich Asylbewerber bei Behördengängen und Arztbesuchen. Ich übersetzte Briefe und unterstützte tatkräftig in den Asylbewerberunterkünften. Zu der Zeit erwies sich das Sprechen mehrerer Sprachen als sehr hilfreich. Als prägende Erinnerung bewahre ich das Leuchten der Augen eines kleinen Mädchens, deren Familie mitgeteilt wurde, dass nach langem Suchen ein Kindergartenplatz für sie gefunden werden konnte.
Als zweites Highlight stellte sich die Begleitung eines Projekts in unserer Partnerstadt Legmoin (Burkina Faso) dar. Dort wird für benachteiligte Kinder eine Ausbildungsstation gebaut, in der verschiedene Berufe wie Fahrrad- und Motorradmechaniker, Näher oder Berufe der Holzverarbeitung erlernt werden können.

Wie geht es für Sie persönlich im Anschluss an das Traineeprogramm bei der Stadt Ingolstadt weiter?

Nach dem Traineeprogramm werde ich als Sachbearbeiterin im Sachgebiet Elektrotechnik des Hochbauamts im Bereich EDV, Sanierung und Neubau tätig sein. Zudem werde ich das Projekt in Legmoin bis zu seinem Abschluss im Jahr 2017 mit großer Freude begleiten.

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Während des BWL-Studiums belegte Veronika Papperger die Schwerpunkte Controlling und Logistik. Klar, dass es auch in diesen Bereichen beruflich weitergehen sollte. Die 24-Jährige entschied sich deshalb für das Traineeprogramm der Stadt Ingolstadt und konnte unter anderem bereits in den Bereichen Beteiligungscontrolling und Projektmanagement tätig werden.Trainee - Veronika Pappberger 

Weshalb haben Sie sich für die Stadt Ingolstadt und ihre Beteiligungen entschieden?

Frisch von der Hochschule bot sich bei der Stadt Ingolstadt als dienstleistungsorientierten Bürgerkonzern die Chance, verschiedenste Bereiche und Unternehmen kennenzulernen. Dies gab mir nach meinem Studium die Gelegenheit, mich ein Stück weit auszuprobieren und für meinen weiteren beruflichen Werdegang zu orientieren. Das Traineeprogramm der Stadt Ingolstadt und ihrer Beteiligungen bietet die Möglichkeit, nicht nur seine theoretischen und praktischen Fachkenntnisse zu erweitern, sondern auch die persönlichen Qualifikationen und Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Was macht das Traineeprogramm so besonders? (versch. Einsatzorte im Konzern, Projekt, Auslandsaufenthalt, Seminare und Workshops, Netzwerk Traineegruppe)

Im Vergleich zu anderen Traineeprogrammen, die meist nur bis zu einem Jahr andauern, besteht im Programm der Stadt Ingolstadt und ihren Beteiligungen die Möglichkeit, über zwei Jahre den Bürgerkonzern kennenzulernen. Dadurch können mehrere Einsatzbereiche mit einer Dauer von bis zu sechs Monaten durchlaufen, Projekte durchgeführt und Kontakte geknüpft werden. Neben dem Einsatz in der Stadtverwaltung bzw. den Beteiligungen der Stadt sind verschiedene Seminare und Workshops, wie bspw. zum Thema Projektmanagement oder Präsentation und Kommunikation, Bestandteil des Programms. Des Weiteren bietet sich die Möglichkeit einen vier - sechswöchigen Auslandsaufenthalt in einer Partnerstadt der Stadt Ingolstadt zu absolvieren. So waren während des Traineeprogramms 2011-2013 bereits Teilnehmer in  Kirkcaldy (Schottland) und Györ (Ungarn) um dort in einem ansässigen Unternehmen wie der Firma Büchl und Audi zu hospitieren. Darüber hinaus ist es außerdem eine wunderbare Erfahrung, Teil einer vielfältigen Traineegruppe zu sein, die sowohl aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Beteiligungsunternehmen als auch aus externen Hochschulabsolventen verschiedenster Fachrichtungen besteht.

Was war Ihr größtes Highlight im Rahmen des Programms?

Neben dem anspruchsvollen  Konzept des Programms, interessanten Gesprächen und Diskussionen mit dem Oberbürgermeister als auch den Bürgermeistern der Stadt Ingolstadt und der Teilnahme an Stadtratssitzungen und Aufsichtsratssitzungen, ist mein größtes Highlight die Vernetzung im Stadtkonzern. In einer interdisziplinären Traineegruppe und von Mentoren aus verschiedenen Ämtern bzw. Beteiligungen über den gesamten Zeitraum in der Entwicklung unterstützt und begleitet zu werden, war und ist eine tolle Erfahrung.

Was sind Ihre nächsten Schritte nach dem Traineeprogramm?

Ich werde bereits ab April 2013 als Assistenz der Geschäftsführung bei der Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH tätig sein, freue mich jedoch über die Möglichkeit, weiter am Traineeprogramm teilnehmen zu können und dieses im September 2013 abzuschließen.