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Ingolstadt engagiert sich

 

Logo Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in BayernArbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern

Die AGFK Bayern e. V. wurde im Jahre 2012 mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministers des Innern, Joachim Herrmann, als Schirmherr gegründet.
Der Verein setzt sich aus Vertretern bayerischer Kommunen zusammen, Ingolstadt ist eines von 38 Gründungsmitgliedern. Ziel des Vereins ist es, den Radverkehr in Bayern noch stärker zu fördern und dies mit gemeindeübergreifenden Konzepten zu erreichen. Derzeit besteht die AGFK Bayern aus 45 Kommunen, die durch konkrete Projekte und Aktionen besonders den Radverkehrsanteil in ihrer Stadt oder Kommune auf Dauer erhöhen wollen. Durch die Mitgliedschaft signalisieren diese, dass in ihrer Kommune die Radverkehrspolitik über das normale Maß hinaus Berücksichtigung findet.

Damit nicht jede Kommune das Rad in Sachen Verkehrspolitik neu erfinden muss, tauschen sich die Mitgliedskommunen untereinander aus, erörtern gemeinsam offene Fragen und entwickeln Lösungen bei den gemeinsamen Facharbeitskreistreffen.
Außerdem unterstützt die AGFK Bayern neue Kommunen mit klarem Bekenntnis zum Radverkehr auf ihrem Weg, die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr zu erlangen.

Mehr zur AGFK Bayern e. V. unter www.agfk-bayern.de

 

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Ingolstadt ist zertifiziert

Ingolstadt als Gründungsmitglied in der AGFK Bayern e. V. hat sich verpflichtet, den besonderen Anforderungen im Radverkehr gerecht zu werden und sich in einem Bewertungsdurchlauf zur fahrradfreundlichen Kommune in Bayern zertifizieren zu lassen.

Wie wird man zertifiziert?

Jede Kommune, die sich zur fahrradfreundlichen Kommune in Bayern zertifizieren lassen möchte, wird durch eine Bewertungskommission, die sich aus Vertretern der AGFK Bayern, des ADFC Landesverband, der Polizei und der Obersten Baubehörde in München zusammensetzt, bewertet. Grundlagen sind hier die in der Gründungsversammlung im Jahr 2012 festgelegten Bewertungskriterien. Wenn diese Bewertung positiv ausfällt, schlägt die Bewertungskommission die geprüfte Stadt oder Kommune beim Staatsministerium des Innern für die Verleihung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ vor, das dann die Auszeichnung vergibt.

 

Wie ist der Stand in Ingolstadt?

von links Innenminister Hermann, Vorsitzender Dießl, Bürgermeister Wittmann und Baureferent RingIngolstadt als „fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet
Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat am 24. Oktober 2016 die Stadt Ingolstadt mit dem Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Bürgermeister Albert Wittmann und Baureferent Alexander Ring nahmen die Auszeichnung im Schloss Nymphenburg in München entgegen.
Die „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen“ (AGFK) hatte Ingolstadt nach einer umfangreichen Überprüfung und der Hauptbereisung im April zur Zertifizierung empfohlen. Mit der jetzt erfolgten Auszeichnung honorieren das Innenministerium und die AGFK die umfangreichen Bemühungen Ingolstadts zur Förderung des Fahrradverkehrs. Staatsminister Herrmann lobte das Engagement Ingolstadts unter anderem beim Bau von Fahrradabstellanlagen und für den Mängelmelder.
Die Pressemitteilung der Stadt Ingolstadt finden Sie >> hier.
Die Pressemitteilung der AGFK Bayern finden Sie >> hier.

Am 27. April 2016 wurde durch die Bewertungskommission der AGFK Bayern, die sogenannte Hauptbereisung durchgeführt.
Vertreter der AGFK Bayern, der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, dem ADFC Landesverband und  der Polizei machten sich ein abschließendes Bild von der Radverkehrspolitik in Ingolstadt. Die "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen" (AGFK) (hat Ingolstadt jetzt als fahrradfreundliche Kommune beim Bayerischen Innenministerium vorgeschlagen. Die offizielle Zertifizierung erfolgt am 24. Oktober 2016 in München.
Mehr zur Hauptbereisung finden Sie >> hier.

Im April 2014 wurde damit begonnen, einen Fragenkatalog mit 51 Fragen zur Radverkehrsförderung in Ingolstadt auszuarbeiten. Dieser wurde im Juni 2014 bei der Bewertungskommission zur Auswertung eingereicht.
Im Oktober 2014 wurde durch die Bewertungskommission eine Befahrung des Radwegenetzes in Ingolstadt vorgenommen. An dieser Befahrung nahmen für die Bewertungskommission zwei Vertreter der AGFK Bayern e.V., ein Vertreter des ADFC Bayern und ein Vertreter der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr teil. Von Seiten der Stadt Ingolstadt waren ein Vertreter des Stadtrats, ein Vertreter des Amts für Verkehrsmanagement und Geoinformation und vier Vertreter des Tiefbauamtes sowie ein Vertreter der Polizeiinspektion Ingolstadt mit dabei.

Von Seiten der Bewertungskommission wurde das Radwegenetz als gut bewertet. Besonders hervorgehoben wurden,

  • dass Bürger mit dem sogenannten „Mängelmelder“, der seit Juni 2014 auf der Internetseite der Stadt Ingolstadt sowie als App für das Smartphone zur Verfügung steht, Verbesserungen im Radwegenetz melden können. Diesen Service können nur wenige Städte und  Kommunen in Bayern ihren Bürgern bieten,
  • dass ein aufwendiges Erfassen und Archivieren von Verkehrsunfällen mit Radfahrerbeteiligung - um Unfallschwerpunkte im Straßennetz zu erkennen und Lösungen zu finden - erfolgt,
  • dass das Konzept für die interne Abwicklung von Verbesserungen im Radwegenetz überdurchschnittlich gut ist und
  • dass eine große Anzahl an qualitativ hochwertigen Fahrradabstellanlagen zur Verfügung stehen.

 

Beitrag zur Auszeichnung radfreundlicher Gemeinden vom 24.10.2016 - SAT.1 Bayern

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Arbeitsgruppe „Fachthemen“ der AGFK Bayern e. V.
Mitarbeiter des Tiefbauamtes aus dem Sachgebiet Straßenplanung nehmen regelmäßig an Arbeitsgruppentreffen der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune in Bayern teil. Bei diesen Treffen werden Fachthemen mit konkreten Projekten zum Radverkehr besprochen. Im Facharbeitskreis sind Fahrradbeauftragte aller Mitgliedskommunen vertreten.

 

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Arbeitskreis fahrradfreundliches Ingolstadt
Der Arbeitskreis hat das Ziel, z. B. bei Straßenneu- oder -umbaumaßnahmen hinsichtlich der Radwegeinfrastruktur im Vorfeld beratend tätig zu werden. Themen zum Radverkehr, die aus der Bürgerschaft an die Stadt herangetragen werden, zu besprechen und mögliche Lösungen zu erarbeiten.

Sitzung des Arbeitskreises fahrradfreundliches Ingolstadt am 23.02.2016

Sitzung des Arbeitskreises fahrradfreundliches Ingolstadt am 17.11.2015

 

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4. bayerische Fachtagung Radverkehr forciert Ausbau der Infrastruktur in fahrradfreundlichen Kommunen

4. bayerische Fachtagung Radverkehr des AGFK Bayern in IngolstadtPressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. vom 04.05.2017
Am 4. Mai fand in Ingolstadt die 4. bayerische Fachtagung Radverkehr der AGFK Bayern e.V. und des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr statt. Im Fokus der Vorträge und des Austausches der rund 100 anwesenden RadexpertInnen aus Verbänden, Wirtschaft, Politik und Verwaltung standen Anregungen zur Verbesserung kommunaler Radverkehrsförderung.
Die Veranstaltung mit dem Titel „Stadt.Land.Rad – Ideen.Instrumente.Erfolge“ stellte insbesondere Möglichkeiten zur Erstellung von Radverkehrskonzepten und dem Ausbau von Stellplatzkapazitäten in den Mittelpunkt. Mit Heiner Monheim rief eine Koryphäe der Fahrradförderung dazu auf, den guten Weg, den viele Kommunen in den letzten Jahren eingeschlagen haben, fortzusetzen.
Die AGFK Bayern ist nicht nur ein Verein, sondern ein Netzwerk, weshalb bei ihren Veranstaltungen auch der Austausch im Mittelpunkt steht. Gerade bei der diesjährigen Bayerischen Fachtagung Radverkehr war dies wieder zu sehen: Neben externen Referenten wie Ministerialdirigent Hans-Peter Böhner von der Obersten Baubehörde oder der „Fahrrad-Papst“ Heiner Monheim (raumkom, Trier), erläuterten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, wie sie vor Ort Abstellanlagen gestaltet haben und welche Schritte für ein erfolgreiches Radverkehrskonzept von Bedeutung sind. Gerade dieser Austausch von Best Practice-Beispielen zeichnet die Arbeit des Vereins aus, wie auch die im April eingesetzte neue Geschäftsführerin der AGFK, Sarah Guttenberger, betonte: „Ich bin begeistert davon, mit welcher Professionalität der Radverkehr in unseren Mitgliedskommunen vorangetrieben wird. Gerade bei diesen großen Veranstaltungen kann man sehen, wie intensiv der Bedarf an fachkundigem Austausch ist. Dass wir das zum vierten Mal in Folge in so hoher Qualität mit unterstützen, ist für den Radverkehr in Bayern sicherlich ein gutes Zeichen.“

Als gutes Zeichen wurde von allen Gästen das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 begrüßt, mit dem der Freistaat bis 2025 den Radverkehrsanteil auf 20 Prozent steigern will. Ministerialdirigent Peter Böhner stellte das Programm vor; die Oberste Baubehörde – erstmals Mitveranstalter der Fachtagung – sieht die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen für die Umsetzung dieser Ziele als eine wesentliche Voraussetzung an. Eine Kooperation, die nach den Erkenntnissen aus Ingolstadt sicherlich auf fruchtbaren Boden gefallen ist.
Welche Unternehmen bereits heute intensiv für den Radverkehr arbeiten, indem sie ihren Mitarbeitern die Anreise mit dem Rad möglichst komfortabel gestalten, untersucht der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC). Im Rahmen der Fachtagung zeichneten sie das Unternehmen Radhaus Ingolstadt in diesem Jahr als besonders fahrradfreundlich aus.

Die 4. Bayerische Fachtagung Radverkehr war eine gemeinsame Veranstaltung der AGFK Bayern und des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Partner ist der ADFC Bayern. Wir danken der Stadt Ingolstadt für die diesjährige Ausrichtung der Veranstaltung.

 

 

 

Kontakt:

66/1 Tiefbauamt
Fahrradbeauftragter
Spitalstr. 3
85049 Ingolstadt
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