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Flächennutzungsplan

  

  • Grundsätze der Flächennutzungsplanung
    Die Gemeinden sind nach dem Baugesetzbuch Träger der Bauleitplanung und für diese verantwortlich. Aufgabe der Bauleitplanung ist es, die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in der Gemeinde nach Maßgabe des Baugesetzbuches vorzubereiten und zu leiten. Im Flächennutzungsplan (=vorbereitender Bauleitplan) sind für das gesamte Stadtgebiet die vorhandenen und geplanten Nutzungen, die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergeben, nach den voraussehbaren Bedürfnissen der Kommune dargestellt. Ausschnitt FlächennutzungsplanZugrunde gelegt wurde das stadträumliche Leitbild für Ingolstadt. Die Darstellungen des Flächennutzungsplanes sind nicht parzellenscharf auszulegen.

    Gegenüber dem einzelnen Bürger entfaltet der Flächennutzungsplan keine unmittelbare Rechtswirkung, das heißt auch kein Baurecht. Er bringt aber die interne Selbstbindung der Kommune zum Ausdruck. Rechtswirkungen ergeben sich aus dem Flächennutzungsplan insofern, als aus ihm Bebauungspläne (verbindlicher Bauleitplan) zu entwickeln sind, die vom Stadtrat als Satzung beschlossen werden und gegenüber jedermann verbindlich sind. Ein Bebauungsplan ist somit Gesetz auf Gemeindeebene. 

 

  • Der Ingolstädter Flächennutzungsplan
    Für die Entwicklung von Ingolstadt sind im Flächennutzungsplan Flächen für Wohnen, Arbeitsplätze und Versorgungsflächen ausgewiesen. Diese Flächen sind im Sinne eines umweltverträglichen Wachstums in den Stadtraum eingefügt. Neben bedarfsgerechten Ausweisungen am Stadtrand kommt der Innenentwicklung besondere Bedeutung zu. Für die angestrebte städtische Funktionsmischung sind diese Flächen als Mischbauflächen ausgewiesen. Das in den Flächennutzungsplan eingearbeitete landschaftsplanerische Leitbild unterstützt diese nachhaltige Stadtentwicklung. Damit kann der Natur- und Landschaftsschutz auf lokaler Ebene umgesetzt werden.

    Der Ingolstädter Flächennutzungsplan  wurde 1996 rechtswirksam. Er gilt ab diesem Zeitpunkt für die nächsten ca. 10 bis 15 Jahre. Die zeitliche Wirksamkeit eines Flächennutzungsplanes ist jedoch nicht eindeutig geregelt und begrenzt. Änderungen, Ergänzungen und Aufhebungen durch die Kommune sind bei Vorliegen neuer Gesichtspunkte jederzeit möglich. Für den vorliegenden Flächennutzungsplan gab es mittlerweile für verschiedene Bereiche Änderungen. Jeder kann im Stadtplanungsamt Einsicht in den Flächennutzungsplan nehmen.

  • Integrierter Landschaftsplan
    Die Gemeinden sind verpflichtet, Ziele von Naturschutz und Landschaftspflege als Bestandteile des Flächennutzungsplanes darzustellen. Ein Landschaftsplan ist insbesondere erforderlich, wenn aufgrund umfangreicher baulicher Entwicklungen oder sonstiger Einzelmaßnahmen Veränderungen von Natur und Landschaft zu erwarten sind. Der Landschaftsplan ist deshalb mit seinen wesentlichen Aussagen in den Flächennutzungsplan integriert.
    Weitere Informationen zum Landschaftsplan finden Sie >> hier.



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