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Öffnungszeiten:

Die Dauerausstellung zur Medizingeschichte ist bis auf Weiteres leider nicht zu sehen. Im Gartensaal der „Alten Anatomie” erwartet Sie stattdessen ein originelles Wintercafé.

Außerdem bietet das Museum ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit Sonderausstellung:

>> Hier geht es zum Veranstaltungsprogramm

 

Alle städischen Museen sind geschlossen am:
Faschingsdienstag,
Karfreitag,
1. November,
24., 25. und 31. Dezember,
Neujahr.

Deutsches Medizinhistorisches Museum

>> www.dmm-ingolstadt.de

Alte Anatomie

Einmalig in Deutschland ist dieses Museum in der „Alten Anatomie“ der ehemaligen bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt. Hier hatte sich die Medizinische Fakultät in den Jahren 1723 – 1736 ein kleines wissenschaftliches Schloss errichtet, das mit seinem angrenzenden Medizinalpflanzengarten ein repräsentatives Unterrichtsensemble bildete. Nach der Verlegung der Universität nach Landshut im Jahre 1800 war die frühere Pracht bald verschwunden, Haus und Garten wurden als Bauernhof genutzt. Zur 500-Jahr-Feier der Universität renoviert wurde hier 1973 das Deutsche Medizinhistorische Museum eröffnet.

OP-BesteckEs versteht sich nicht als „Walhalla“ oder Spezialmuseum für Mediziner, sondern als kulturhistorische Institution für jedermann. Die Ausstellungsstücke umfassen den geschichtlichen Zeitraum von der Antike bis in die Gegenwart. Zeugnisse der frühen Hochkulturen Griechenlands, Roms, Ägyptens und Chinas werden ebenso präsentiert wie Gegenstände der Chirurgie, der Renaissance und des Barock – Amputationssägen, Kugelbohrer, Brenneisen und Werkzeuge der Bader wie Schröpfeisen und Aderlassmesser. Viele ärztliche Fächer, die wir als moderne Spezialdisziplinen kennen, werden in ihrer geschichtlichen Entwicklung gezeigt. So lassen die ersten Instrumente der „Zahnreißer“ bei dem Besucher nicht selten ein Gefühl des Schauers, aber auch der Erleichterung aufkommen, dass heute die hochentwickelte Zahnheilkunde zur Verfügung steht. Von den „Starstechern“, die ihr Handwerk auf dem Jahrmarkt ausübten, war es ein weiter Weg zur modernen Augenheilkunde. Sie ist im Museum besonders reichhaltig vertreten.

SeziersaalKernstück des eleganten Bauwerks ist der ehemalige anatomische Hörsaal, den ein barockes Deckenfresko schmückt.
Hier vermitteln die Lehrmittel der Anatomen – Skelette, Präparate, anatomische Bildtafeln – und ihr Instrumentarium einen Eindruck von jener Wissenschaft, der die Medizin seit der Renaissance die Kenntnisse über den menschlichen Körper und seiner inneren Welt verdankt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Museums:

>> www.dmm-ingolstadt.de 

 

Kontakt:

47/2 Deutsches Medizinhistorisches Museum
Anatomiestr. 18-20
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 305-2860

Fax:
0841 305-2866

E-Mail:

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